UFA-AKTUELL

UFA-AKTUELL


UFA top-flushing 

Jungsauen vor der ersten Besamung sowie Sauen nach dem Absetzen sollten möglichst schnell und deutlich in die Brunst kommen. UFA topflushing stimuliert mit einem Energieschub vor der Belegung (Flushing) die Brunst und die Bildung qualitativ hochwertiger Follikel. Zusätzlich unterstützt es ein effizientes Management im Deckzentrum.

Vorteile: 

  • Weniger Umrauscher, kürzere Leerzeiten 
  • Zucker für gute Fruchtbarkeit und homogene Wurfgewichte 
  • Vitamine und ß-Carotin fördern die Follikelbildung 
  • Vitamin E und C gegen oxidativen Stress 
  • Besser verfügbare Spurenelemente 
  • Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Stoffwechsel 

Hitzestress

Kühe verfügen über eine begrenzte thermoregulatorische Kapazität. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit setzen ihnen bereits ab 20 °C zu, was sich in einer tieferen Leistung äussert. Mit UFA-Alkamix Fresh können die Auswirkungen von Hitzestress vermindert werden. Die Kombination aus verschiedenen Inhaltsstoffen wie hochdosierte Lebendhefen, Karbonate und Toxinbinder unterstützt die Kuh.

Bio Tipp

UFA-Alkamix ready ist die optimale Bio-Lösung bei Gefahr von Pansenazidose. Es puffert den Pansen, stabilisiert die Verdauung und verhindert so einen Leistungsrückgang.

Ausgewogen versorgen

Geschwister Christian und Annette Zürcher: «Dank der top Fressbarkeit und der breiten Abdeckung sind unsere Kühe mit MINEX 975 jederzeit bestens versorgt.»

Mit der Produktelinie MINEX stellt UFA in der Schweiz einzigartige Mineralstoffe her. Der Hauptgrund dafür liegt beim Expander. Dieser gibt dem MINEX seine einzigartig krümelige Struktur. Das ausgewogene MINEX 975 ist sehr breit einsetzbar, sei dies in Bezug auf das Laktationsstadium oder die Ration. Neu verfügt es über ein Ca:P Verhältnis von 2,5 : 1 was zusätzliche Vorteile bietet.

• Kühe in der Start- und Produktionsphase werden optimal versorgt.

• Ausgewogene und leicht maisbetonte Rationen werden bestens ergänzt. 

UNTERWEGS MIT …

…UFA-Zuchttechnicker Simon Gander 
Kernaufgabe Schweinezucht

Die Schweinezucht fasziniert Simon Gander schon seit der Kindheit. Nach der Ausbildung zum Landwirt hat er einige Jahre auf dem elterlichen Betrieb gearbeitet, der heute von Simons Bruder geführt wird. Simon war dort für die Mastferkelproduktion mit 130 Zuchtschweinen verantwortlich. 2018 trat er als Aussendienstmitarbeiter ins Team des UFA-Beratungsdiensts Sursee ein. Zwei Jahre später übernahm er mit gros ser Freude die Aufgabe des Zuchttechnikers und betreut heute fünf Kernzucht- und Vermehrungsbetriebe. Simon motiviert es sehr, mit diesen Betrieben eng zusammenzuarbeiten, ihnen mit Rat zur Seite zu stehen und Erfolge mitzuerleben.

Im Vordergrund der Deck- und Galtstall, in der Mitte sind der Abferkel- und Absetz-Stall und ganz hinten der Maststall.

Der Betrieb von Armin Reichmuth in Mettmenstetten ist einer dieser Kern- und Vermehrungszuchtbetriebe. 2016 hat Armin zusammen mit seinem Vater eine Generationengemeinschaft gegründet. 2015 übernahm die Familie Reichmuth die Schweizer Landrasse (SL)-Herde von einem Betrieb, der aus der Kernzucht ausstieg. Da nicht genügend Platz vorhanden war, investierte die Familie 2018 in einen neuen Maststall mit 650 Plätzen. Zudem haben sie an den bestehenden Gebäuden diverse Anpassungen gemacht, sodass heute 150 Zuchtschweine Platz haben. Bevor Armin auf dem elterlichen Betrieb eingestiegen ist, arbeitete er auswärts auf zwei verschiedenen Schweinezuchtbetrieben und sammelte so viele Erfahrungen.

Armin Reichmuth und Simon Gander im Galtsauenstall. Simon ist alle zwei Wochen auf dem Betrieb für die Feldprüfung der Zuchtkandidatinnen.

Kern- und Vermehrungszucht

Als Kernzuchtbetrieb züchtet Armin Reichmuth reine Schweizer Landrasse tiere (SL). Diese werden dann in der Vermehrungszucht auf dem eigenen Betrieb eingesetzt. Zusätzlich werden SL-Eber für die KB-Station von Suisag produziert.

Die Kernzucht macht auf dem Betrieb Reichmuth nur einen kleinen Teil aus. Das Kerngeschäft ist die Vermehrungszucht: Mit den reinrassigen SL-Zuchtsauen und Edelschwein (ES)-Sperma werden Primera-Jungsauen (F1) produziert, die später an Mastferkelproduzenten verkauft werden. Hier kommt nun Simon Gander als Zuchttechniker ins Spiel. Er ist jede zweite Woche zur Feldprüfung aller weiblichen Tieren zwischen 80 bis 95 kg auf dem Betrieb. Er erfasst dabei das Gewicht und beurteilt das Gesäuge sowie das Fundament. Bei den reinen SL-Jungsauen misst er zudem den Rückenspeck und die Fettdicke, welche in den Zuchtwert einfliessen. Rund 60 Prozent der Primera-Jungsauen sind zuchttauglich.

Mit einem Alter von 160 bis 200 Tagen werden die zuchttauglichen Jungsauen verkauft. Für den Verkauf der Jungsauen ist Simon zuständig. Die Kunden bestellen diese bei ihm, grösstenteils über das Jungsauenabo von Anicom. Wann immer es geht, erhalten die Kunden die Tiere vom gleichen Vermehrungszüchter. Wenn mal etwas nicht aufgeht, ist Simon dafür zuständig, die Jungsauen zu platzieren.

Der Aufzucht- und Maststall mit 650 Plätzen wurde im Jahr 2018 gebaut.

Fütterungssystem mit verschiedenen Funktionen

Die Schweine erhalten das Futter in flüssiger Form. Es wird aber nicht, wie bei der herkömmlichen Flüssigfütterung, vorher in der Stande angemischt. Das Wasser wird erst kurz vor dem Futtertrog beigegeben. Dies ist aus hygienischer Sicht vorteilhaft, zudem kann nebst dem Futter auch Einstreu über die Anlage im Stall verstreut werden. Die Ferkel gesund abzusetzen, ist gemäss Armin Reichmuth immer eine Herausforderung: «Am Anfang füttern wir das Starterfutter von Hand zu. Ich probiere immer wieder etwas aus, um die Ferkel zu unterstützen», erzählt Armin Reichmuth. Momentan verabreicht er beispielsweise während dem Absetzen Cola, um den Ferkeln diese Phase zu erleichtern.

Das Fütterungssystem ermöglicht es, in der Aufzucht wie auch im Maststall verschiedene Futter gleichzeitig zu verfüttern. So werden die Futter beim Übergang von einem zum nächsten miteinander gemischt, um den Tieren den Wechsel zu erleichtern (siehe Tabelle). Um in der Mast und Jungsauenaufzucht die Bedürfnisse der Tiere optimal abzudecken, werden das Vormast und das Ausmastfutter über längeren Zeitraum gemischt. Es ist eine Futterkurve hinterlegt, welche die Menge der beiden Futter täglich automatisch anpasst.

Im Maststall sind die Tiere gemischt, egal ob sie später zur Zucht genutzt oder ob sie geschlachtet werden. Bei den Jungsauen für die Zucht ist für eine optimale Knochenentwicklung die Mineralstoffversorgung sehr wichtig. Deshalb wird, abhängig davon, wie viele weibliche Tiere in der Gruppe sind, der Mineralstoff UFA 395 beigegeben.

Familienbetrieb

Bis auf einen Mitarbeiter als Aushilfe, tätigt die Familie Reichmuth die ganzen Arbeiten auf dem Betrieb selber. Armins Vater Werner ist bis Ende Jahr noch voll auf dem Betrieb und die Mutter Rita hilft etwa zu 50 Prozent mit. Ehefrau Yvonne hilft Armin bei der Büroarbeit und ist an den Wochenenden im Stall.

Da sich Werner nächstes Jahr pensionieren lässt, ist Armin nun auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter. Er erachtet es als grosse Herausforderung, junge Leute für die Schweinezucht zu begeistern. Da der Betrieb sehr gross ist, wäre es für ihn eine grosse Erleichterung, wenn er die Verantwortung in gewissen Bereichen abgeben könnte, sodass er nicht selber jeden Tag in allen Bereichen seines vielfältigen Betriebs die Kontrolle haben muss. 

Simon Gander, Ennetmoos (NW)

Zivilstand: Verheiratet mit Sandra

Geboren: 04. Januar 1987

Ausbildung: Landwirt EFZ, Handelsschule

Hobbys: Biken, Theater, Feuerwehr, Wandern, 300 m Schiessen, Reisen

Motto: «Nur mit zwei Händen wird keiner erfolgreich werden.»

Kern- und Vermehrungsbetrieb Reichmuth, Mettmenstetten (ZH)

Armin und Yvonne Reichmuth mit Tochter Alina (2)

LN: 18 ha LN, davon 15 ha Ackerbau

Tiere: 150 Zuchtschweine, 650 Mastplätze, Mastkühe zur Sömmerung

Arbeitskräfte: Eltern Werner und Rita Reichmuth, Pius Schmid (zurzeit als Aushilfe)

AlimEX – SICHER MEHR WERT

Expander inaktiviert schädliche Stoffe

Einige Rohwaren verfügen über Inhaltsstoffe, welche je nach Tierkategorie negative Auswirkungen auf Verdauung und Gesundheit haben. Mit der Expandertechnologie ist es möglich, diese Stoffe zu inaktivieren, damit das Futter bekömmlich wird.

Bekömmlich für Pferde

Leinsamen sind ein beliebtes Futtermittel für Pferde. Besonders während dem Fellwechsel und zur Beruhigung der Magenund Darmschleimhäute macht der Einsatz von Leinsamen beim Pferd Sinn. Einziger Nachteil von unbehandelten oder geschroteten Leinsamen ist, dass sie Glykoside enthalten, welche im Verdauungsprozess Blausäure abgeben. Pferde sind nur bis zu einer gewissen Einsatzmenge tolerant gegenüber Blausäure. Dank des Expanders wird dieser Umwandlungsprozess reduziert. Nach dem Vorkochen im Konditionierer ist die Verweildauer im Expander für diesen Prozess massgebend. Analysen der UFA ergaben, dass sich der Blausäuregehalt von derart expandierten Leinsamen um über 80 Prozent reduziert und auf einem für Pferde unbedenklichen Niveau liegt. Das Verfahren hat zudem den Vorteil, dass die harten und nur schwer verdaulichen Schalen von rohen Leinsamen vorgekocht sind und somit besser aufgeschlossen werden können. Gleichzeitig bleiben sie noch intakt und schützen so den Leinsamen vor zu schnellem oxidativen Verderb.

Leinsamen werden in der Pferdefütterung gerne eingesetzt. Dank dem Expander ist dies ohne Bedenken möglich.

Raps für Schweine und Geflügel

Rapskuchen, ein Nebenprodukt der Speiseölindustrie, enthält Glucosinolate. Diese sind vor allem beim Monogastrier problematisch, da sie die Futteraufnahme senken und zu Organveränderungen führen können.

Dank der Züchtung von 00-Rapssorten wurde der Gehalt an Glucosinolaten stark reduziert, aber nicht vollständig weggezüchtet. Damit dieses wertvolle Nebenprodukt trotzdem in der Schweine- und Geflügelfütterung eingesetzt werden kann, bietet der Expander den entscheidenden Vorteil. Durch die thermische Behandlung im Expander werden die Glucosinolate abgebaut und stark verringert.

Proteinverdauung ermöglichen

Beim Monogastrier ist die Proteinaufspaltung zu Aminosäuren essenziell. Dazu produziert der Köper ein eigenes Enzym, das Trypsin. Sojaprodukte enthalten sogenannte Trypsininhibitoren. Diese antinutritiven Stoffe hemmen das Trypsin und somit die gesamte Proteinverdauung.

Durch die Hitzebehandlung im Expander werden diese antinutritiven Stoffe inaktiviert. Bei der Hitzebehandlung von Proteinträgern ist jedoch entscheidend, dass die Rohware nur so lange erhitzt wird, dass die unerwünschten Stoffe beseitigt werden, das für das Tier wertvolle Protein aber nicht zerstört wird. Dank den präzisen Einstellungsmöglichkeiten bietet der Expander auch hier die optimale Lösung. 

KURZ & BÜNDIG

Eiweisskonzentrat für Munimast

Das neue Eiweisskonzentrat für die Munimast UFA 127 TORO ergänzt mit einem hohen NEV-Gehalt (7,0 MJ), 40 Prozent Rohprotein und einem tiefen Anteil an Bypass-Stärke stark maisbetonte Rationen optimal. Es ist vollständig mineralisiert und deckt so den Bedarf der Mastmuni. Dieses Eiweisskonzentrat ersetzt das UFA 128.

Für Jungkaninchen

Das Absetzen ist eine heikle und stressreiche Phase für Jungkaninchen. Die verbesserte Rezeptur des Absetzfutters UFA 853 sorgt für eine stabile Verdauung, einen funktionierenden Darm und führt somit zu weniger Abgängen. Im Idealfall wird UFA 853 den Kaninchen bereits zehn Tage vor dem Absetzen im Unterschlupf angeboten. Das Produkt eignet sich auch für spezielle Stresssituationen wie Ausstellungen.

Magnesium für Sportler

Verspannungen, Blockaden, Krämpfe, angelaufene Beine sind häufig Anzeichen eines Magnesiummangels. Hochleistungspferde haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium, den es gezielt auszugleichen gilt. St. Hippolyt Makor gleicht diesen Mangel aus und unausgeglichene Pferde reagieren gelassener, verspannte Pferde werden rittiger und wetterfühlige Pferde zeigen sich bereits nach wenigen Tagen stabiler.

UFA-Beratungsdienst

3052 Zollikofen  058 434 10 00 

6210 Sursee 058 434 12 00 

9245 Oberbüren 058 434 13 00 

1070 Puidoux 058 434 09 00 

ufa.ch

Nächster Artikel
X
Nächster Artikel
X
Wann werden Nabelbrüche zum Problem?
X
aus UFA-Revue 06/21
Dieser Artikel stammt aus
X
UFA-Revue 06/21

UFA-Revue 06/21

2021-06-02

Editorial

Cover

l Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser Bei Betriebsbesuchen staune ich immer wieder, wie genau Landwirtinnen und Landwirte ihren Standort kennen. Es fasziniert mich, welche Gedanken hinter den Strategien im Futterbau, im Pflanzenschutz oder im Bereich von Investitionen stecken und wie Herausforderungen…

FENACO AKTUELL

Cover
Geschäftsergebnis 2020

l fenaco trotz Corona-Pandemie auf Kurs

Die fenaco Genossenschaft erzielte 2020 einen Nettoerlös von 6,98 Milliarden Franken. Die besonderen Marktbedingungen im Detailhandel aufgrund der Corona-Pandemie führten zu einem ausserordentlich guten Ergebnis. Dank dem guten Geschäftsgang konnten an die LANDI und deren Mitglieder 31,5 Millionen Franken vergütet werden.


Cover
fenaco Erfolgsbeteiligung

l 19,5 Millionen Franken für aktive LANDI Mitglieder

Dank der fenaco Erfolgsbeteiligung partizipieren LANDI Mitglieder am Unternehmenserfolg der fenaco Genossenschaft. Was als Jubiläumsprojekt geplant war, ist heute nicht mehr wegzudenken und unterstützt gleichzeitig Menschen mit geistiger oder körperlicher Beeinträchtigung.

MANAGEMENT

Cover
Digitalisierung im Gemüsebau

l Die Zukunft jätet smart

Die Digitalisierung ist Teil der modernen Landwirtschaft. Dazu gehört auch der Freilandgemüsebau. Im Vergleich zu anderen Betriebszweigen sind digitale Technologien im Gemüsebau schon weit verbreitet. Wie sich das künftig entwickelt, und was dafür und dagegenspricht, zeigt eine Expertenbefragung.


Cover
Tragbarkeit Hofübergabe

l Nicht nur auf eine Karte setzen

Kommt es zu einer Hofübergabe innerhalb der Familie, so gibt es einiges zu regeln. Dabei dürfen die finanziellen Aspekte nicht in Vergessenheit geraten. Angefangen bei der eigentlichen Finanzierung der Unternehmensübernahme bis hin zur Prüfung der Tragbarkeit dieses Vorhabens, werden mit der gewählten Finanzierung wichtige Grundsteine für die antretende Generation gelegt.


Cover
Wochenmarkt

l Einstieg nur mit langem Atem

Der Wochenmarkt ist der gute alte Klassiker in der Direktvermarktung. Der direkte Kontakt mit einer zahlungskräftigen, urbanen Kundschaft und die guten Margen sind Argumente, die fürs Marktfahren sprechen. Bis am Marktstand die Kassen richtig klingeln, brauchen Einsteigerinnen und Einsteiger Durchhaltewillen und eine hohe Einsatzbereitschaft.

LANDTECHNIK

Cover
Mähwerkskombinationen

l Schnell und sauber mähen

Butterfly-Mähwerke ermöglichen eine hohe Flächenleistung. Diese Maschinen können ohne Aufbereiter mit Traktoren der mittleren Leistungsklasse genutzt werden. Die Hersteller präsentieren die wichtigsten Eigenschaften ihrer Mähwerke mit einer Breite von unter neun Meter.


Cover
Pöttinger Impress 125 FC Pro

l Mantelfolienbindung macht die Ballen rund

Der österreichische Maschinenhersteller Pöttinger stellt die neue, im Werk montierte Folienbindung auf seiner Impress Rundballenpresse vor. Das Schneidesystem mit 32 Messern ist besonders effizient und komfortabel. Ein Unternehmer präsentiert ein Vorserienmodell in der Praxis.


Cover
Biogasgärreste

l Geruchloser und leicht auszubringender Dünger

Bei der Fermentation organischer Abfälle aus der Landwirtschaft entsteht in einer Vergärungsanlage Biogas, das in das Erdgasnetz eingespeist oder zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Nebst seinem grossen energetischen Potenzial hat dieses Verfahren auch den Vorteil, dass nach dem Umwandlungsprozesses der Gärrest übrig bleibt: ein hervorragender geruchloser Dünger.

PFLANZENBAU

Cover

l Eine Kampfansage an Cercospora

Die Cercospora Blattfleckenkrankheit birgt einen hohen wirtschaftlichen Schaden bei Zuckerrüben. Durch den Wegfall von Wirkstoffen, wird es immer wichtiger, Strategien gegen Cercospora zu entwickeln und diese zum richtigen Zeitpunkt anzuwenden. Wichtiger denn je ist es, einem Befall vorzubeugen.


Cover
Bio-Herbstsaat 2021/Bio-Frühjahrssaat 2022

l Ein Ruf nach Protein und Raps

Bio ist Trend; im Verkaufsregal wie in der Landwirtschaft. Die Pandemie und das Homeoffice haben die Konsumgewohnheiten zum Vorteil des Bio-Umsatzes verändert. Im Futtergetreidemarkt sieht der Blick in die Zukunft etwas sorgenvoller aus.


Cover
PK-Düngung

l Das Vier-Säulen-Prinzip

Es gibt vier Säulen, auf welche sich die Phosphor-Kalium (PK)- Düngestrategie stützen sollte: die Bodenanalyse, die von der Kultur abhängige Anfälligkeit für PK-Mangel, der PK-Bedarf und die Düngevorgeschichte inklusive der auf der Fläche verbliebenen Ernterückstände der Vorkultur.


Cover
Herbstsaat 2021

l Balance von Angebot und Nachfrage

Die Nachfrage nach Swissness und die erfreulichen Erntemengen der letzten Jahre ermöglichten einen Mehrabsatz an Inlandmahlweizen. Verschiebungen in den Klassenanteilen und hohe Überlagerungsmengen erfordern eine Korrektur im Anbau. Zusätzliches Anbaupotenzial besteht bei Futterweizen, Körnermais, Eiweisserbsen und Raps.


Cover
Gründüngung

l Jede Pflanzenart hat ihren Job

Zu den Vorteilen einer Gründüngung gehören, dass sie die Bodenstruktur verbessert, Nährstoffe an den Boden abgibt und Unkräuter unterdrückt. Die Wahl der Mischung ist davon abhängig, was sie auf der Fläche bewirken soll. Es muss zudem Rücksicht auf die Artenzusammensetzung innerhalb der Fruchtfolge genommen werden.


Cover
Schadschwellen

l Eine einmalige Tat gegen den Rapserdfloh

Seit 2014 ist die Insektizidbeizung aus der Gruppe der Neonicotinoide im Raps Geschichte. Der Rapserdfloh muss seitdem durch Flächenspritzungen nach dem Auflaufen kontrolliert werden. Es sind nur Insektizide aus der Gruppe der Pyrethroide bewilligt. Damit besteht eine grosse Gefahr der Resistenzbildung und es gilt, alle unnötigen Behandlungen zu vermeiden.

NUTZTIERE

Cover
Phasenfütterung

l Ressourcen gezielt einsetzen

Um dem heutigen genetischen Potenzial der Schweine gerecht zu werden, müssen die Nährstoffe in jeder Phase optimal auf das Tier abgestimmt sein. Überschüsse wirken belastend auf den Stoffwechsel, das Klima und die Nährstoffbilanz. Eine Unterversorgung drosselt die Leistung und drückt auf Qualität und Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig wächst der politische Druck, natürliche Ressourcen zu schonen.


Cover

l «Wieso kommt es zu Beinschwäche bei Mastschweinen? »

Lahmheiten aufgrund Osteochondrosen werden bei Schweinen immer wieder beobachtet. Was sind die Ursachen und wie kann dieser Erkrankung vorgebeugt werden?


Cover
Schweinehaltung

l Wann werden Nabelbrüche zum Problem?

Nabelbrüche kommen bei Schweinen immer wieder vor. Von kleinen, kaum sichtbaren Ausstülpungen bis zu Bruchsäcken, die bis an den Boden reichen, gibt es diverse Ausprägungen. Solange nur einzelne Tiere betroffen sind, sind keine speziellen Massnahmen zu treffen. Sobald aber vermehrt Tiere mit Nabelhernien im Bestand vorkommen, muss etwas unternommen werden.


Cover
Milchviehfütterung

l Die Kühe haben es gerne kühl

Die wärmer werdenden Temperaturen bringen für die Milchkuh vor allem Nachteile. Die Hitze hat nicht nur einen direkten Einfluss auf die Kuh, sondern auch indirekt, zum Beispiel wenn die Mischung warm wird. Damit die Milchleistung nicht einbricht und keine gesundheitlichen Folgen entstehen, muss die Ration optimiert und kühl gehalten werden.


Cover
Umwelterreger

l Der neue alte Problemkeim Streptokokkus uberis

Der bekannte Keim Streptokokkus uberis ist eine wichtige Ursache für Euterentzündungen. Neue Studien zeigen, dass der bisher als Umwelterreger eingestufte Problemkeim auch von Kuh zu Kuh übertragen werden kann, was einen wesentlichen Einfluss auf die Vorbeugemassnahmen hat.


Cover
Homöopathie

l Grosstierärzte mit Globuli

Immer mehr Tierhalterinnen und Tierhalter wünschen sich eine homöopathische Behandlung als Alternative oder Ergänzung zu einer schulmedizinischen Therapie. Beispielsweise zur Geburtshilfe, bei der Enthornung oder gegen Kälberdurchfall wirkt Homöopathie unterstützend. Dieser Behandlungsmethode sind aber auch gewisse Grenzen gesetzt.


Cover
Brüterei

l Futter und Wasser zum Lebensstart

In der modernen Brüterei Bibro AG in Sempach ist vieles bis ins letzte Detail optimiert. Die Bio-Brüterei ist seit Januar 2020 in Betrieb und das moderne Bebrütungssystem versorgt die Küken bereits im Schlupfbrüter mit Futter und Wasser. Dies bietet den frisch geschlüpften Küken einen guten Start ins Leben.

UFA-AKTUELL

Cover

l UFA-AKTUELL

UFA top-flushing  Jungsauen vor der ersten Besamung sowie Sauen nach dem Absetzen sollten möglichst schnell und deutlich in die Brunst kommen. UFA topflushing stimuliert mit einem Energieschub vor der Belegung (Flushing) die Brunst und die Bildung qualitativ hochwertiger Follikel. Zusätzlich…

LANDLEBEN

Cover
Schnecken

l Auf der Schneckenfarm harzt es

Die Klimaerwärmung und die Pandemie stellen hohe Anforderungen an die Betreiber der Schneckenzucht im zürcherischen Elgg. Armin Bähler engagiert sich seit bald 20 Jahren mit Herzblut für seine 300 000 Schnecken.


Cover
Kinder im Garten

l Entdecken und Erleben

Der Garten ist ein Platz für die ganze Familie. Kinder sammeln hier wertvolle Erlebnisse und Wissen. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen, indem sie ein erstes eigenes Beet betreuen. Beim Bau von Unterschlupfen für Nützlinge wird der Garten zur zoologischen Forschungsstation.


Cover
Erdbeer-Eisbombe

l Verführerische Früchtchen

Selbstgemachtes Glacé aus frischen Erdbeeren ist schon für sich allein ein Genuss. In Form einer Eisbombe wird es zur Attraktion auf dem Dessertbuffet. Die Umhüllung mit der feinen Biskuitroulade macht diese Kuppel torte zu einem Kunstwerk. Das Staunen am Tisch ist garantiert.


Cover

l Spargelsalat an Kerbelvinaigrette

250 g grüne Spargeln 250 g weisse Spargeln Vinaigrette 2 Schalotten 50 g getrocknete Tomaten 4 EL weissen Balsamicoessig 6 EL Rapsöl 2 EL Kerbel etwas Zitronensaft wenig Kräutersalz Spargeln schälen, in mundgerechte Stücke schneiden. Im Salzwasser bissfest kochen. Schalotten und Tomaten klein…