UFA-AKTUELL
UFA top-flushing
Jungsauen vor der ersten Besamung sowie Sauen nach dem Absetzen sollten möglichst schnell und deutlich in die Brunst kommen. UFA topflushing stimuliert mit einem Energieschub vor der Belegung (Flushing) die Brunst und die Bildung qualitativ hochwertiger Follikel. Zusätzlich unterstützt es ein effizientes Management im Deckzentrum.
Vorteile:
- Weniger Umrauscher, kürzere Leerzeiten
- Zucker für gute Fruchtbarkeit und homogene Wurfgewichte
- Vitamine und ß-Carotin fördern die Follikelbildung
- Vitamin E und C gegen oxidativen Stress
- Besser verfügbare Spurenelemente
- Omega-3-Fettsäuren unterstützen den Stoffwechsel
Hitzestress
Kühe verfügen über eine begrenzte thermoregulatorische Kapazität. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit setzen ihnen bereits ab 20 °C zu, was sich in einer tieferen Leistung äussert. Mit UFA-Alkamix Fresh können die Auswirkungen von Hitzestress vermindert werden. Die Kombination aus verschiedenen Inhaltsstoffen wie hochdosierte Lebendhefen, Karbonate und Toxinbinder unterstützt die Kuh.
Bio Tipp
UFA-Alkamix ready ist die optimale Bio-Lösung bei Gefahr von Pansenazidose. Es puffert den Pansen, stabilisiert die Verdauung und verhindert so einen Leistungsrückgang.
Ausgewogen versorgen
Mit der Produktelinie MINEX stellt UFA in der Schweiz einzigartige Mineralstoffe her. Der Hauptgrund dafür liegt beim Expander. Dieser gibt dem MINEX seine einzigartig krümelige Struktur. Das ausgewogene MINEX 975 ist sehr breit einsetzbar, sei dies in Bezug auf das Laktationsstadium oder die Ration. Neu verfügt es über ein Ca:P Verhältnis von 2,5 : 1 was zusätzliche Vorteile bietet.
• Kühe in der Start- und Produktionsphase werden optimal versorgt.
• Ausgewogene und leicht maisbetonte Rationen werden bestens ergänzt.
UNTERWEGS MIT …
…UFA-Zuchttechnicker Simon Gander
Kernaufgabe Schweinezucht
Die Schweinezucht fasziniert Simon Gander schon seit der Kindheit. Nach der Ausbildung zum Landwirt hat er einige Jahre auf dem elterlichen Betrieb gearbeitet, der heute von Simons Bruder geführt wird. Simon war dort für die Mastferkelproduktion mit 130 Zuchtschweinen verantwortlich. 2018 trat er als Aussendienstmitarbeiter ins Team des UFA-Beratungsdiensts Sursee ein. Zwei Jahre später übernahm er mit gros ser Freude die Aufgabe des Zuchttechnikers und betreut heute fünf Kernzucht- und Vermehrungsbetriebe. Simon motiviert es sehr, mit diesen Betrieben eng zusammenzuarbeiten, ihnen mit Rat zur Seite zu stehen und Erfolge mitzuerleben.
Der Betrieb von Armin Reichmuth in Mettmenstetten ist einer dieser Kern- und Vermehrungszuchtbetriebe. 2016 hat Armin zusammen mit seinem Vater eine Generationengemeinschaft gegründet. 2015 übernahm die Familie Reichmuth die Schweizer Landrasse (SL)-Herde von einem Betrieb, der aus der Kernzucht ausstieg. Da nicht genügend Platz vorhanden war, investierte die Familie 2018 in einen neuen Maststall mit 650 Plätzen. Zudem haben sie an den bestehenden Gebäuden diverse Anpassungen gemacht, sodass heute 150 Zuchtschweine Platz haben. Bevor Armin auf dem elterlichen Betrieb eingestiegen ist, arbeitete er auswärts auf zwei verschiedenen Schweinezuchtbetrieben und sammelte so viele Erfahrungen.
Kern- und Vermehrungszucht
Als Kernzuchtbetrieb züchtet Armin Reichmuth reine Schweizer Landrasse tiere (SL). Diese werden dann in der Vermehrungszucht auf dem eigenen Betrieb eingesetzt. Zusätzlich werden SL-Eber für die KB-Station von Suisag produziert.
Die Kernzucht macht auf dem Betrieb Reichmuth nur einen kleinen Teil aus. Das Kerngeschäft ist die Vermehrungszucht: Mit den reinrassigen SL-Zuchtsauen und Edelschwein (ES)-Sperma werden Primera-Jungsauen (F1) produziert, die später an Mastferkelproduzenten verkauft werden. Hier kommt nun Simon Gander als Zuchttechniker ins Spiel. Er ist jede zweite Woche zur Feldprüfung aller weiblichen Tieren zwischen 80 bis 95 kg auf dem Betrieb. Er erfasst dabei das Gewicht und beurteilt das Gesäuge sowie das Fundament. Bei den reinen SL-Jungsauen misst er zudem den Rückenspeck und die Fettdicke, welche in den Zuchtwert einfliessen. Rund 60 Prozent der Primera-Jungsauen sind zuchttauglich.
Mit einem Alter von 160 bis 200 Tagen werden die zuchttauglichen Jungsauen verkauft. Für den Verkauf der Jungsauen ist Simon zuständig. Die Kunden bestellen diese bei ihm, grösstenteils über das Jungsauenabo von Anicom. Wann immer es geht, erhalten die Kunden die Tiere vom gleichen Vermehrungszüchter. Wenn mal etwas nicht aufgeht, ist Simon dafür zuständig, die Jungsauen zu platzieren.
Fütterungssystem mit verschiedenen Funktionen
Die Schweine erhalten das Futter in flüssiger Form. Es wird aber nicht, wie bei der herkömmlichen Flüssigfütterung, vorher in der Stande angemischt. Das Wasser wird erst kurz vor dem Futtertrog beigegeben. Dies ist aus hygienischer Sicht vorteilhaft, zudem kann nebst dem Futter auch Einstreu über die Anlage im Stall verstreut werden. Die Ferkel gesund abzusetzen, ist gemäss Armin Reichmuth immer eine Herausforderung: «Am Anfang füttern wir das Starterfutter von Hand zu. Ich probiere immer wieder etwas aus, um die Ferkel zu unterstützen», erzählt Armin Reichmuth. Momentan verabreicht er beispielsweise während dem Absetzen Cola, um den Ferkeln diese Phase zu erleichtern.
Das Fütterungssystem ermöglicht es, in der Aufzucht wie auch im Maststall verschiedene Futter gleichzeitig zu verfüttern. So werden die Futter beim Übergang von einem zum nächsten miteinander gemischt, um den Tieren den Wechsel zu erleichtern (siehe Tabelle). Um in der Mast und Jungsauenaufzucht die Bedürfnisse der Tiere optimal abzudecken, werden das Vormast und das Ausmastfutter über längeren Zeitraum gemischt. Es ist eine Futterkurve hinterlegt, welche die Menge der beiden Futter täglich automatisch anpasst.
Im Maststall sind die Tiere gemischt, egal ob sie später zur Zucht genutzt oder ob sie geschlachtet werden. Bei den Jungsauen für die Zucht ist für eine optimale Knochenentwicklung die Mineralstoffversorgung sehr wichtig. Deshalb wird, abhängig davon, wie viele weibliche Tiere in der Gruppe sind, der Mineralstoff UFA 395 beigegeben.
Familienbetrieb
Bis auf einen Mitarbeiter als Aushilfe, tätigt die Familie Reichmuth die ganzen Arbeiten auf dem Betrieb selber. Armins Vater Werner ist bis Ende Jahr noch voll auf dem Betrieb und die Mutter Rita hilft etwa zu 50 Prozent mit. Ehefrau Yvonne hilft Armin bei der Büroarbeit und ist an den Wochenenden im Stall.
Da sich Werner nächstes Jahr pensionieren lässt, ist Armin nun auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter. Er erachtet es als grosse Herausforderung, junge Leute für die Schweinezucht zu begeistern. Da der Betrieb sehr gross ist, wäre es für ihn eine grosse Erleichterung, wenn er die Verantwortung in gewissen Bereichen abgeben könnte, sodass er nicht selber jeden Tag in allen Bereichen seines vielfältigen Betriebs die Kontrolle haben muss.
Simon Gander, Ennetmoos (NW)
Zivilstand: Verheiratet mit Sandra
Geboren: 04. Januar 1987
Ausbildung: Landwirt EFZ, Handelsschule
Hobbys: Biken, Theater, Feuerwehr, Wandern, 300 m Schiessen, Reisen
Motto: «Nur mit zwei Händen wird keiner erfolgreich werden.»
Kern- und Vermehrungsbetrieb Reichmuth, Mettmenstetten (ZH)
Armin und Yvonne Reichmuth mit Tochter Alina (2)
LN: 18 ha LN, davon 15 ha Ackerbau
Tiere: 150 Zuchtschweine, 650 Mastplätze, Mastkühe zur Sömmerung
Arbeitskräfte: Eltern Werner und Rita Reichmuth, Pius Schmid (zurzeit als Aushilfe)
AlimEX – SICHER MEHR WERT
Expander inaktiviert schädliche Stoffe
Einige Rohwaren verfügen über Inhaltsstoffe, welche je nach Tierkategorie negative Auswirkungen auf Verdauung und Gesundheit haben. Mit der Expandertechnologie ist es möglich, diese Stoffe zu inaktivieren, damit das Futter bekömmlich wird.
Bekömmlich für Pferde
Leinsamen sind ein beliebtes Futtermittel für Pferde. Besonders während dem Fellwechsel und zur Beruhigung der Magenund Darmschleimhäute macht der Einsatz von Leinsamen beim Pferd Sinn. Einziger Nachteil von unbehandelten oder geschroteten Leinsamen ist, dass sie Glykoside enthalten, welche im Verdauungsprozess Blausäure abgeben. Pferde sind nur bis zu einer gewissen Einsatzmenge tolerant gegenüber Blausäure. Dank des Expanders wird dieser Umwandlungsprozess reduziert. Nach dem Vorkochen im Konditionierer ist die Verweildauer im Expander für diesen Prozess massgebend. Analysen der UFA ergaben, dass sich der Blausäuregehalt von derart expandierten Leinsamen um über 80 Prozent reduziert und auf einem für Pferde unbedenklichen Niveau liegt. Das Verfahren hat zudem den Vorteil, dass die harten und nur schwer verdaulichen Schalen von rohen Leinsamen vorgekocht sind und somit besser aufgeschlossen werden können. Gleichzeitig bleiben sie noch intakt und schützen so den Leinsamen vor zu schnellem oxidativen Verderb.
Raps für Schweine und Geflügel
Rapskuchen, ein Nebenprodukt der Speiseölindustrie, enthält Glucosinolate. Diese sind vor allem beim Monogastrier problematisch, da sie die Futteraufnahme senken und zu Organveränderungen führen können.
Dank der Züchtung von 00-Rapssorten wurde der Gehalt an Glucosinolaten stark reduziert, aber nicht vollständig weggezüchtet. Damit dieses wertvolle Nebenprodukt trotzdem in der Schweine- und Geflügelfütterung eingesetzt werden kann, bietet der Expander den entscheidenden Vorteil. Durch die thermische Behandlung im Expander werden die Glucosinolate abgebaut und stark verringert.
Proteinverdauung ermöglichen
Beim Monogastrier ist die Proteinaufspaltung zu Aminosäuren essenziell. Dazu produziert der Köper ein eigenes Enzym, das Trypsin. Sojaprodukte enthalten sogenannte Trypsininhibitoren. Diese antinutritiven Stoffe hemmen das Trypsin und somit die gesamte Proteinverdauung.
Durch die Hitzebehandlung im Expander werden diese antinutritiven Stoffe inaktiviert. Bei der Hitzebehandlung von Proteinträgern ist jedoch entscheidend, dass die Rohware nur so lange erhitzt wird, dass die unerwünschten Stoffe beseitigt werden, das für das Tier wertvolle Protein aber nicht zerstört wird. Dank den präzisen Einstellungsmöglichkeiten bietet der Expander auch hier die optimale Lösung.
KURZ & BÜNDIG
Eiweisskonzentrat für Munimast
Das neue Eiweisskonzentrat für die Munimast UFA 127 TORO ergänzt mit einem hohen NEV-Gehalt (7,0 MJ), 40 Prozent Rohprotein und einem tiefen Anteil an Bypass-Stärke stark maisbetonte Rationen optimal. Es ist vollständig mineralisiert und deckt so den Bedarf der Mastmuni. Dieses Eiweisskonzentrat ersetzt das UFA 128.
Für Jungkaninchen
Das Absetzen ist eine heikle und stressreiche Phase für Jungkaninchen. Die verbesserte Rezeptur des Absetzfutters UFA 853 sorgt für eine stabile Verdauung, einen funktionierenden Darm und führt somit zu weniger Abgängen. Im Idealfall wird UFA 853 den Kaninchen bereits zehn Tage vor dem Absetzen im Unterschlupf angeboten. Das Produkt eignet sich auch für spezielle Stresssituationen wie Ausstellungen.
Magnesium für Sportler
Verspannungen, Blockaden, Krämpfe, angelaufene Beine sind häufig Anzeichen eines Magnesiummangels. Hochleistungspferde haben einen erhöhten Bedarf an Magnesium, den es gezielt auszugleichen gilt. St. Hippolyt Makor gleicht diesen Mangel aus und unausgeglichene Pferde reagieren gelassener, verspannte Pferde werden rittiger und wetterfühlige Pferde zeigen sich bereits nach wenigen Tagen stabiler.
UFA-Beratungsdienst
3052 Zollikofen 058 434 10 00
6210 Sursee 058 434 12 00
9245 Oberbüren 058 434 13 00
1070 Puidoux 058 434 09 00