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Leserbriefe

Hinweis auf den Schöpfer
zu: «Das ging hauruck», 7/16

Dieses nicht alltägliche Thema, auch wenn es uns täglich vor Augen steht, hat mich sehr berührt und aufgeklärt. Es stellt viele Fragen, auf welche es keine beweisbare Antwort gibt. Wie zum Beispiel: Wie lange ist die Zeitspanne «zwischen den Sedimentschichten» oder ob es in einem langsamen Prozess oder als ein schnelles Ereignis geschehen ist. Das beweist genug, dass sich die vergangene Zeit mit menschlichen Berechnungen nicht messen lässt, was wiederum auf den Schöpfer und seine Allmacht verweist. Wie es in dem Artikel zu Recht heisst: «… und er ist mit seiner Offenbarung noch nicht zu Ende», und damit glaube ich factum mehr als Wissenschaftlern. Ich bin sehr dankbar für Ihre Aufklärungen.

Mara Rüegg, CH-Adetswil

Römisches Reich: Wiederauferstehung schreitet voran
zu: «Alle Macht dem Aberwitz!», 6/16

In factum 6/16 auf Seite 16 schreibt Uwe Siemon-Netto einen Beitrag zur EU mit dem Titel: «Alle Macht dem Aberwitz!». In seinem Beitrag verkennt er jedoch wesentliche Aussagen der Bibel über die Zeit vor der Wiederkunft Jesu, in welcher wir uns nun befinden. Dem Buch Daniel und der Offenbarung ist zu entnehmen, dass in eben dieser Zeit das Römische Reich wiederauferstehen wird. Und wir sind Zeuge dieses Vorganges!

Im Jahre 1981 sagte ich dem damaligen Nachrichtenoffizier der Staffel, in welcher ich Dienst tat, dass es noch grosse Umwälzungen geben werde, denn alle Staaten südlich der Donau hätten zum Römischen Reich gehört. Damals waren sie aber noch hinter dem Eisernen Vorhang und gehörten zur Sowjetunion. Bereits acht Jahre später fiel dieser Eiserne Vorhang und heute sind diese Staaten tatsächlich Teile des wiedererstehenden Römischen Reiches.

Interessant ist, dass das Elsass und Lothringen zum Römischen Reich gehörten, nicht aber Deutschland. Es musste diese Länder nach dem Ersten Weltkrieg abgeben. Schottland und Irland gehörten auch nicht zum Römischen Reich, bei England ist die Zugehörigkeit von der zu Grunde gelegten Jahreszahl abhängig. Die Schweiz gehörte auch dazu, ebenso die Türkei und alle nordafrikanischen Staaten. Da wird noch einiges auf uns zukommen.

Das Römische Reich war gottlos und verfolgte die Christen auf bestialische Weise. Die EU schreitet in atemberaubender Geschwindigkeit in diese Richtung und wir brauchen uns darüber nicht zu wundern. Zu bemerken ist, wie der falsche Prophet, welcher dem Antichristen auf den Thron helfen wird, um die Gunst der Muslime wirbt und sich auch immer mehr in die Politik einmischt und im Übrigen die Heilige Schrift ständig verdreht, aber einen Anschein von Frömmigkeit hat!

Herr Siemon-Netto: Bitte bedenken Sie, dass die Werke Satans immer mit Honig ums Maul begonnen haben. Was Hitler mit seinen Bomben nicht gelang, schreitet im wiedererstehenden Römischen Reich ohne Schlachtfelder zügig voran: eine unerträgliche Gottlosigkeit, ja sogar Gottesfeindschaft, und auch eine abgrundtiefe Feindschaft gegen die, welche Jesus Christus innig lieben. Hitler ermordete auch hilflose und behinderte Menschen, so wie es heute in der EU mit einer anderen Wortwahl immer mehr voranschreitet.

Rainer Dietrich, CH-Menziken

Der «Engel des Herrn»
zum Leserbrief «Jesus zur Zeit des AT», 8/16

Diesem Leserbrief muss entschieden widersprochen werden. Der «Engel des Herrn» ist niemals Jesus. Aber Sein Name ist in ihm (2. Mose 23,21) und er spricht in Seinem Namen und in Seinem Auftrag. Jesus wird nie als Engel bezeichnet (vgl. Hebr. 1,13); auch nicht in 1. Mose 16. In Vers 11 sagt der «Engel des Herrn», dass der Herr auf ihr (Hagars) Elend gehört hat. Der «Engel des Herrn» ist nur der Übermittler. Es gibt aber auch Texte, wo er als Engel bezeichnet wird. Man lese nur 2. Samuel 24,15–17 (Parallelerzählung 1. Chr. 21), eine Begebenheit aus der Davidsgeschichte, oder 1. Könige 19,5 und 7, ein Bericht über Elia. Übrigens gibt es den Begriff «der Engel des Herrn» gar nicht in der Bibel, denn er wird immer ohne bestimmten Artikel geschrieben. Was die Übersetzer und Exegeten daraus gemacht haben, ist eine andere Sache.

Gehen wir ins NT. Da erscheint in Lukas 1 (ein) «Engel des Herrn» dem Zacharias und in Vers 19 sagt dieser zu ihm, dass er der Engel Gabriel sei. Der «Engel des Herrn» des Neuen Testaments ist niemand anderes als Gabriel, sollte es im Alten Testament anders sein? Vielleicht gibt es noch andere Engel, die als «Engel des Herrn» auf diese Erde geschickt wurden, doch das kann offen bleiben.

Und übrigens, man muss da gar nichts umschreiben, der Herr (Jahwe), der Gott Israels, ist niemand anderes als Jesus, der zur Erlösung Seines Volkes auf diese Erde gekommen ist.

Eberhard Weber, DE-Güglingen

Dank für Geschenkabo
zur Aktion «factum für Gefangene»

In dieser Zeitschrift wird viel Weltliches und Religiöses niedergeschrieben. So werden alle Spektren abgedeckt. Nur das Spektrum der Nächstenliebe ist nicht niedergeschrieben.

Dennoch zeigen sie (alle, die diese Aktion unterstützen, Anm. der Red.) Inhaftierten wie mir durch die Spende eines Geschenkabos, was Nächstenliebe ist. Somit fördern sie nicht nur die Bildung, sondern zeigen uns, dass es doch noch Menschen gibt, die uns nicht abgeschrieben haben. Und dafür danke ich Ihnen.

Christian Peter Keilhauer, JVA Wuppertal

Hinweise zu den Leserbriefen

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Die FACTUM-Redaktion