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Leserbriefe

LESERBRIEFE

Gott spricht für sich selber 
zu: «Das therapeutische Kalifat», 5/19

Die Entwicklung ist tatsächlich beängstigend, doch es scheint mir, dass wir genau das brauchen, denn unser Herr und Heiland Jesus Christus ist ein lebendiger Gott, der für sich selber sprechen kann. Er braucht unsere Verteidigung nicht, besonders nicht mit unserer schwachen Meinung und mit unseren zum Teil heuchlerischen Worten. Er verlangt von uns, ein anderes Leben zu leben als das, was in der Welt gelebt wird. So sollen wir Seine Zeugen sein, aber genau das tun wir nicht!

Vor einigen Jahrzehnten wurde eine an Jesus Christus gläubige Chinesin wegen ihres Glaubens ins Gefängnis gesteckt. Dort begann sie sogleich zu evangelisieren. Die Gefängnisleitung bestrafte sie und verbot ihr, hinfort noch ein einziges Wort zu sprechen, besonders über Jesus Christus. Sie gehorchte und tat in aller Stille ihre Arbeit. Mittlerweile waren die zu engen Handschellen vom Fleisch ihrer Arme überwachsen. Eines Tages schlugen ihre Mitgefangenen erbarmungslos auf sie ein und schrien: «Was hast du in deinem Leben, was wir nicht haben?!» Wortlos schrieb sie mit ihrem Fuss auf den sandigen Boden: Jesus Christus! Alle Mitgefangenen, ohne eine einzige Ausnahme, gingen auf die Knie und übergaben ihr Leben Jesus Christus. Es ist wohl höchste Zeit, dass uns der Mund verboten wird, aber dass wir endlich das Leben unseres Herrn leben!

Übrigens meinte Paulus in Römer 15,18+19: «Denn ich werde nicht wagen, etwas von dem zu reden, was Christus nicht durch mich gewirkt hat zum Gehorsam der Nationen durch Wort und Werk, in der Kraft der Zeichen und Wunder, in der Kraft des Geistes, sodass ich von Jerusalem und ringsumher bis nach Illyrien das Evangelium des Christus völlig verkündigt habe.» Wenn wir dann schon reden, wo sind die mitfolgenden Zeichen und Wunder des Herrn zur Bestätigung unseres Wortes? Sie fehlen! Aber so würde das therapeutische Kalifat zum Schweigen gebracht, genau wie seinerzeit das Synedrium, welches einige Apostel ins Gefängnis geworfen und bestraft hatte. Die Zeichen und Wunder, die der Herr tat, konnten sie nicht leugnen. Er sprach für sich selbst, durch das, was Er wirkte! 

Rainer Dietrich, CH-Menziken

Auch Christen sind gefragt 
zu: «Die Zeit der säkularen Wahrsager», 7/19

Für Ihren Artikel «Die Zeit der säkularen Wahrsager» bedanke ich mich herzlich. Es ist gut, dass Sie nicht einseitig nur den sogenannten «Klimaschutz» kritisieren, sondern die Möglichkeit betonen, dass gerade Christen im Blick auf die Schöpfung lernen können, mit der uns vom Schöpfer zur Verfügung gestellten Energie haushälterisch umzugehen und durch technische Innovation effizient(er) zu nutzen.

Dies setzt aber voraus, dass gerade junge Christen lernwillig die Gesetzmässigkeiten der Natur und der Wirtschaft studieren und sie dort, wohin sie im Leben gestellt sind, zum Einsatz bringen. Das kann in der Industrie, in der Landwirtschaft, dem Bildungswesen, der Gebäudetechnik, der Logistik, in Forschung und Wissenschaft und in vielen anderen Bereichen geschehen.

Mehr denn je bin ich der Überzeugung, dass wahre Ökologie nicht zentral, sondern nur dezentral verwirklicht werden kann.

Junge, technisch oder wissenschaftlich begabte Christen, die sich in Schule, Ausbildung und Studium eine solide Grundlage in Umweltbelangen erarbeiten, können so der Schöpfung einen besseren Dienst leisten als durch blossen Aktivismus oder Lernverweigerung.

Dipl.-Ing. Nikolaus Osiw, Asunción/Paraguay

Ergänzender Hinweis 
zu: «Nicht mehr zu kaufen», 7/19

Doch ... noch gibt es – selbst bei Amazon – Bücher, die sich mit der Thematik von gleichgeschlechtlich empfindenden Menschen auseinandersetzen. Und dies biblisch fundiert, hoffnungsvoll, zielführend und ermutigend, z. B. «Satisfaction Guaranteed» von Jonathan Berry. Ich erachte dieses Buch (190 Seiten) aktuell als eines der besten. Und zwar für Betroffene sowie deren Familien, Freunde, Pastoren, Gemeindeleiter und letztlich für jeden Christen, der sich eine fundierte Meinung bilden möchte. Gerade in einer Zeit, in der – auch für Christen – alles erlaubt sein will, scheint die Botschaft dieses Buches als im wahrsten Sinn des Wortes not-wendig. Die beiden Autoren (Co-Autor ist Rob Wood) berichten offen und unaufgeregt über ihre Nöte, Kämpfe und die Suche nach Wahrheit in Liebe – trotz und mit ihrer Neigung. Freiheit und Frieden haben sie schliesslich nicht in gleichgeschlechtlichen Beziehungen gefunden, sondern beim Schöpfer. Sie erleben, dass nur Er allein alle unsere menschlichen Sehnsüchte stillen kann. Das Buch führt sowohl biografisch als auch evangelistisch, humorvoll und ernsthaft näher ans Herz Gottes. ISBN: 978-1-78359-424-5, leider bisher nur auf Englisch.

David Künzi

Vorbild des Bibellesens geht verloren 
zu: «Die Wahrheit ist real und analog», 7/19

Vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Artikel «Die Wahrheit ist real und analog».

Ich möchte noch ergänzen, dass das Vorbild des Bibellesens bei den digitalen Medien verloren geht: z. B. wenn die Eltern auf dem Smartphone Bibellesen, ist das für die Kinder nicht ersichtlich, da man mit diesem Gerät alles und nichts machen kann. Haben die Eltern aber die Bibel als Buch vor sich (in dem sie womöglich auch noch etwas unterstreichen), ist für die Kinder sehr viel besser zu erkennen, was die Eltern tun. Und sie machen es hoffentlich nach ...

Magdalena Nottmeier

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