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Leserbriefe

Man sollte für ihn beten
zu: «Das düstere Saeculum Donaldi», 1/17

Wären zu Donald Trump nicht nachdenklichere Worte eher angebracht, als mit dem Zeitgeist gegen ihn zu wettern? Denn immerhin hat er sich mit seinem Programm und seinen Entscheidungen entschieden gegen den Zeitgeist gestellt. Wie lange schon sehnen wir uns nach Abkehr von einer Politik und von Medien, die von Neomarxisten beherrscht werden?! Sein Regierungsprogramm bedeutet eine Kehrtwende im Vergleich zu der von linksliberalem Denken geprägten Politik seiner letzten beiden Vorgänger, die in mehrfacher Hinsicht zerstörende Auswirkungen hatte.

Wenn sein Verhalten oft rüpelhaft wirkt, sollte man darin meines Erachtens seine mutige Entschlossenheit sehen, sich gegen den Zeitgeist zu stellen. Statt in die allgemeine Kritik an ihm einzustimmen, sollten wir nicht vielmehr für ihn beten, um Weisheit, gute Berater und auch um Schutz?

Friedhelm Rostan, DE-St. Georgen

Gott allein bestimmt das Weltgeschehen
zu: «Das düstere Saeculum Donaldi», 1/17

Ja, Donald Trump ist schon eine eigenartige, eigenwillige Person. Die, die wir nicht in politischer Verantwortung stehen: Müssen wir eigentlich Position beziehen? Nach meinem wissenden Glauben bestimmt unser Dreieiniger Gott ganz allein, ganz souverän das Weltgeschehen. Das ist Fakt. Er inthronisiert selbst oder Er überlasst es dem Satan, jemand zu inthronisieren, so wie Er es bei Hitler und Stalin zugelassen hat. Gott kann so – oder so. Er lässt zu oder verhindert.

Die Geschichte des Volkes Israel ist ein gutes Lehrbeispiel dafür. Nun sind aber auch die USA nicht mehr dieselben wie vor 50 Jahren, wie Uwe Siemon-Netto zu Recht zitiert. Bedenkenswert ist, dass Trump Israel freundlich gesonnen ist. So ist es doch anmassend, wenn wir unseres Gottes Entscheidung kritisieren und uns, Für oder Wider, aufregen. Übrigens könnte es auch ein Saeculum (dunkles Jahrhundert) in der Christenverfolgung und für die Evangelisch Lutherische Kirche in Deutschland werden oder schon sein.

Joachim Prusok, DE-Barsbüttel bei Hamburg

Ganz andere Auffassung
zu: «Das düstere Saeculum Donaldi», 1/17

Da ich Amerikaner bin und zunächst auf amerikanische Geschichte spezialisiert war, habe ich eine ganz andere Auffassung von unserem Präsidenten als die meisten Europäer.

Trumps Sprache steht in einer Tradition, welcher auch Luther («Dem Volk auf das Maul schauen») und Shakespeare angehören, die Sprache des einfachen Volkes zu sprechen. Als Trump gewählt wurde, habe ich nicht an merkwürdige Vergleiche wie mit Hitler und Mussolini gedacht, sondern an Amerikas siebten Präsidenten Andrew Jackson, der kein schlechter Präsident war. Nicht nur war Jacksons Sprache primitiv, sondern auch sein Benehmen. Bei seiner Einführung waren seine Freunde völlig betrunken und das Weisse Haus hatte hinterher kaum noch eine Fensterscheibe, die nicht zerbrochen war. John Quincy Adams, der sechste Präsident, glaubte an einen totalen Untergang Amerikas, wenn nicht der Welt.

Präsident Trump hat ausgezeichnete Menschen als Ratgeber in seinem Kabinett, meist sehr mässigende Menschen, die zum guten Teil, wie der Vizepräsident, gute Christen sind. Trump hat mehrmals gezeigt, dass er bereit ist, seine eigene Meinung zu revidieren, wenn eine andere Person eine, wie er sagt, «besser begründete Auffassung» hat.

Trump ist eindeutig für gute christliche Werte, gegen Abtreibung und deutlich für Israel, anders als Obama. Nicht nur das, sondern er besitzt ausgezeichnete politische Instinkte, welche ihn, einen totalen Aussenseiter, zum höchsten Amt im Lande befähigen. Sein so umfassender und energischer Anfang beweist, dass er tut, was er versprochen hat.

Pfr. Dr. David Jaffin, DE-Ottobrunn

Voll daneben
zu: «Das düstere Saeculum Donaldi», 1/17

Auf zwei Seiten die ganze Komplexität dieser Wahl mit vielen Schlagworten und Argumenten der Mainstream-Medien analysieren zu wollen, geht meines Erachtens voll daneben.

Als es um die Wahl des republikanischen Kandidaten ging, hoffte ich erst auf Ben Carson. Als sich dann zeigte, dass es am Ende Trump sein würde, habe ich mich intensiv mit diesen Wahlen befasst. Bald wurde mir klar, dass da die Medien eine ganz schmutzige Rolle spielten mit ihren verlogenen Nachrichten. Ich sah mir Reden von Trump und Pence an, und da kam anderes zum Vorschein als bei CNN und Co. und auch, leider, auf praktisch allen europäischen Nachrichtensendern! Es ist eine Schande, was da gelogen, verleumdet wurde.

Ja, die Evangelikalen halfen Trump, Gott sei gedankt dafür! Die Alternative Hillary wäre für mich eine riesige Katastrophe gewesen! Trump hat sich in seinen ersten zehn Tagen als ein Mann seines Wortes erwiesen. Die Angstmacherei wegen Russland ist völlig daneben und auch der Aufruhr wegen der sieben Länder, aus denen für drei Monate niemand einreisen darf. Warum nicht dieser neuen Regierung erst mal eine unvoreingenommene Chance geben? Ich habe geweint, als ich Mike Pence’s Rede am Pro-Life-Marsch hörte! Da ist wirklich etwas im Wandel!

Ich habe in Bezug auf Trump von factum etwas mehr Verstand und Erkenntnis erwartet, als es diese Ausgabe zeigt. In der Schweiz ist offensichtlich die «Weltwoche» weit und breit allein in dieser Hinsicht. Sehr traurig, dass es so wenige Menschen mit Urteilsvermögen gibt; aber wir leben leider in einer Zeit, wo alles geschluckt wird, was die Medien uns vorsetzen!

Monika Bucher, Masterton, Neuseeland

Liebeserklärung an die Bibel
zu: «Herr, zu wem sollten wir gehen?», 1/17

Spritzig, tiefgründig, auf den Punkt gebracht. Der Artikel von Nicola Vollkommer ist nicht nur ein Lesegenuss, sondern auch eine Liebeserklärung an die Bibel. Ein überzeugendes Statement für ihre Glaubwürdigkeit und eine ansprechende Einladung, Gottes Wort zu vertrauen. Ich bin begeistert. Grosses Kompliment!

Yvonne Schwengeler, CH-Berneck