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Leserbriefe

Bravo, weiter so!
zu: factum allgemein

Seit vermutlich der ersten Ausgabe vor vielen Jahren bin ich Leser von factum. In den letzten Jahren habt Ihr sehr an Breite gewonnen. Bravo! Weiter so. Christsein praktisch betrifft das ganze (wissenschaftliche) Leben, nicht nur – aber auch – die Biologie/Evolution alleine.

Ich freue mich jedes Mal über eine neue Ausgabe von factum – die Vielfalt und der Umfang der Beiträge passen – speziell dann, wenn man nicht dicke Bücher zu x Themen wälzen will und doch mit Weitsicht und breit informiert durch die Welt gehen will. Und das ist für Christen nach meinem Dafürhalten ein Muss.

Ich bin viel weltweit unterwegs und würde factum gerne digital dabei haben. Kann ich das Abo unter dem Jahr «upgraden»? Vermutlich ist das aufpreispflichtig ... kein Problem. Ich freue mich, wenn Sie mich für die digitale Ausgabe freischalten können.

Samuel Zbinden, CH-Muttenz

Information des Verlages:

Für Leser, die neben der gedruckten Ausgabe auch die digitale Version haben möchten, ist das «Jahres-Abo Print Plus» die richtige Lösung. Zu einem Aufpreis von neun Schweizer Franken bzw. acht Euro kann man factum zusätzlich zum gedruckten Heft auch online lesen.

Bei Interesse oder Fragen zum Abonnement oder der Möglichkeit, Geschenk-Abos einzurichten, wenden Sie sich bitte an abo@schwengeler.ch.

Intelligent Design versus Schöpfungslehre?
zu: «Ich folgte den Beweisen», «Möchten Sie nicht gehen?», 1/18; «Das funktioniert nur als Ganzes», 2/18

Mit grosser Freude hatte ich schon vor Erscheinen der Artikel über Dr. Günter Bechly dessen Bekenntnis auf Youtube gesehen, angeregt durch den Newsletter der Studiengemeinschaft «Wort und Wissen». Freude darüber, dass ein eingefleischter Atheist erkennen durfte, dass es einen Schöpfer gibt, der sich uns in Christus zugewandt hat und sich in Ihm offenbart (vgl. Luk. 15,7: «Ich sage euch: So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Busse tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Busse nicht bedürfen.»).

Was mich jedoch irritiert, ist, dass bibeltreuer Schöpfungsglaube, der im Glauben annimmt, was das Wort sagt (Erschaffung der sichtbaren Welt innerhalb sechs Tagen usw.) mehr oder weniger gleichgestellt wird mit «Intelligent Design». Wenn ich den Ansatz richtig verstanden habe, dann geht ID weiterhin von langen Zeiträumen aus, in denen sich manches entwickelt hat. Es gibt in diesem Ansatz aber nicht ein Auftreten des Todes durch einen Sündenfall, auch kein erstes, perfekt erschaffenes Menschenpaar, wie es das Wort bezeugt.

Echte Wahrheit ist aber nur in Christus zu finden, ja, er ist die Wahrheit in Person. Meine Hoffnung für Dr. Günter Bechly ist, dass er auch beim Intelligent Design-Ansatz den logischen Bruch erkennt! Von factum wünsche ich mir, dass der Unterschied zwischen Intelligent Design und Schöpfungslehre einmal näher beleuchtet und differenziert betrachtet wird.

An dieser Stelle möchte ich jetzt aber noch klarstellen, dass ich sehr dankbar bin für die vielen Artikel in factum, die immer wieder deutlich machen, wie der HERR alles wunderbar geschaffen hat. Auch, dass die Artikel die Leser im Glauben ans Wort bestärken wollen, ist eindeutig. Auch die Arbeit von «Wort und Wissen» schätze ich sehr und lese die Newsletter gerne.

Ruben Obenland, DE- Grossbottwar

Anmerkung der Redaktion:

Vielen Dank für diese Anfrage. In der kommenden Ausgabe von factum wird Dr. Reinhard Junker von der «Studiengemeinschaft Wort und Wissen» dieses Thema und auch die biblische Position der Studiengemeinschaft in einem Artikel darlegen. Der Begriff Intelligent Design steht für die Erkenntnis und das erkenntnisleitende Interesse von Wissenschaftlern, dass sich die Welt und die biologischen Phänomene nicht durch einen zukunftsblinden natürlichen Prozess, also durch eine Evolution infolge von Mutation und Selektion erklären lassen. Intelligent Design erkennt und erforscht die an konkreten Merkmalen festzumachenden Indizien für einen Schöpfer. Darüber hinaus macht Intelligent Design keine Aussagen. Viele Vertreter von Intelligent Design sind schöpfungsgläubige Christen, andere sind es nicht. Die Design-Argumente von Intelligent Design sind problemlos in die biblische Schöpfungslehre integrierbar und ziehen keinesfalls davon weg. Der Artikel in factum wird diese Problematik erörtern.

Wurde inspiriert und ermutigt
zu: factum 2/18

Glückwunsch zur letzten factum-Ausgabe! Sie ist nicht nur rund in ihrer thematischen Konzeption, sondern enthält wieder einmal eine Fülle guter Gedankenanstösse und Anregungen zum Weiterdenken und auch zum Beten. Ich bin mit dem Lesen noch gar nicht durch, aber Michael Kotsch's Text über Raiffeisen, Peter Behnckes «Der zweite Blick», Reinhard Junkers «Die Wahrheit bleibt auf der Strecke» und die starken Texte, die zum Lesen der Bibel ermutigen, haben mich, neben anderen, inspiriert und mir gutgetan.

Danke für diese Ausgabe und Gottes Segen für Ihre Arbeit.

Dr. Thomas Baumann, DE-Schwanau