<

LESERBRIEFE

Hinweise zu den leserbriefen Leserbriefe entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion. Um mehrere Zuschriften veröffentlichen zu können, gelten für Leserbriefe als oberste Länge 40 Zeilen à 60 Anschläge (oder 2000 Anschläge inkl. Leerzeichen). Kürzungen behalten wir uns vor. Sämtliche Zuschriften werden von uns gelesen, auch wenn nicht alle veröffentlicht werden können. Die FACTUM-Redaktion

Abschaffung der Sklaverei und Daniel 7 zu: «Die weltbewegende Kraft», 4/2014 Die in dem Artikel behandelte Abschaffung des Sklavenhandels (England 1808, Frankreich 1848), der Sklaverei (USA 1864) und dann der Rassentrennung in den christlichen Nationen war bereits indirekt in Daniel 7 vorhergesagt – was bisher kaum bekannt geworden ist. Die in Daniel 7 genannten vier Tierreiche, die den im Standbild von Daniel 2 genannten vier Weltreichen entsprechen, haben sich nach ihrer Erfüllung in der Antike in den christlichen Nationen wiederholt: 1. Daniel 2,32 das Haupt aus Gold = Daniel 7,4 wie ein Löwe mit Adlerflügeln = das neubabylonische Weltreich 609–539 v. Chr. � Kolonialweltreich der christlichen Nationen (britischer Löwe). 2. Daniel 2,32 Brust und Arme aus Silber = Daniel 7,5 einem Bären gleich = das medo-persische Weltreich 539–333 v. Chr. → � kommunistisches Weltreich (russischer Bär). 3. Daniel 2,32 Bauch und Lenden aus Bronze = Daniel 7,6 Leopard mit vier Vogelflügeln und vier Köpfen = das griechische Weltreich 333 bis 2. Jh. v. Chr. � Weltherrschaft der USA (Luftmacht). 4. Daniel 2,33 Schenkel aus Eisen, Füsse teils aus Eisen und teils aus Ton = Daniel 7,7 ein viertes Tier, furchtbar und schreckenerregend = das römische Weltreich � Weltherrschaft des Antichrists in den letzten sieben Endzeitjahren. Vom ersten Tier (Löwe) ist gesagt, dass es «wie ein Mensch auf seine Füsse gestellt und ihm das Herz eines Menschen gegeben wurde». Dies hat sich weder im babylonischen Weltreich noch irgendwann im Heidentum erfüllt, sondern nur im Kolonialweltreich der christlichen Nationen in der Abschaffung der Sklaverei und der Rassentrennung und der Entlassung der unterjochten Völker in die Unabhängigkeit. Vom zweiten Tier (Bär) ist gesagt: «Und es war nach einer Halbseite hin aufgerichtet und hatte in seinem Maul drei Seiten(stücke) zwischen seinen Zähnen. Und man sprach zu ihm so: Steh auf, friss viel Fleisch!» «Nach einer Halbseite hin aufgerichtet» kann auf die Angriffslust des Medo-Perserreiches gegen Griechenland, aber nicht weniger auf das strategische Ziel des kommunistischen Weltreichs zur ideologischen Unterwühlung und dann Eroberung des Westens gedeutet werden. Andererseits war das sowjet-kommunistische Reich immer auf Wirtschaftshilfe aus dem Westen aus, was ebenfalls zu dem Aufgerichtetsein nach dieser Halbseite hin passt. In der Aussage «und hatte in seinem Maul drei Seiten(stücke)» haben unsere Bibeln und auch die Auslegungen statt Seiten(stücke) Rippen. Das in Daniel 7,5 stehende aramäische Wort ala entspricht etymologisch wie bedeutungsmässig direkt dem hebräischen Wort zela, Seite. Letzteres hat in allen 40 Vorkommen im AT die Grundbedeutung «Seite» bewahrt. Gott entnahm von Adam nicht eine Rippe, sondern er teilte ihn mit zwei (Längs)seiten, baute aus der einen Eva «und verschloss (mit) Fleisch anstatt ihrer», also bei beiden Längsseiten (1. Mose 2,21). Die eigentliche Erfüllung dieser Prophetie findet man nicht im medo-persischen, sondern im kommunistischen Bärenreich. Letzteres hatte jeweils einen Teil von drei geteilten Ländern (Seitenstücke) unter seiner Herrschaft: Ostdeutschland, Nordvietnam und Nordkorea, deren anderer Teil unter dem Schutz und Einfluss der USA stand. In den kommunistisch beherrschten Teilstücken herrschte Armut, Unfreiheit und Unmenschlichkeit, in den amerikanisch geschützten dagegen Wohlstand, Freiheit und Menschlichkeit. An diesem zunehmend deutlicher werdenden Unterschied zerbrach letztlich das sowjet-kommunistische Reich. Was für Daniel 7 gilt (Vorerfüllung und Haupterfüllung), gilt auch für Daniel 8. Näheres hierzu in www.gtü-bibel.de. Bernd Fischer, DE-Ludwigsstadt

factum – auch im Gefängnis geschätzt zu: factum allgemein Immer wieder erreichen uns dankbare Zuschriften von Menschen aus dem Gefängnis. Hier ein Auszug aus einem Brief von factum-Leser F. R., Brandenburg, der sich im MassregelVollzug befindet und zum Glauben an Jesus Christus gefunden hat: «... Danke für Eure glaubensstärkenden Gebete, die mir helfen, hier am Ort von Gewaltverbrechern durchzuhalten und unbeschadet durchzukommen.»