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Editorial

EDITORIAL

Liebe Leserin, lieber Leser

factum verändert sich, um seinem Auftrag treu zu bleiben, gewissenhaft den Lauf der Zeit aus einem biblisch begründbaren Blickwinkel zu begleiten. Das ist heute notwendiger denn je, da sich mit Politik und Gesellschaft auch die Medien immer offener – um nicht zu sagen: offensiver – von der Wahrheit entfernen. Es ist in Teilen grotesk, was alles nicht berichtet wird, oder wo auf unwahren Grundannahmen komplett falsche Theoriegebilde aufgebaut und aufgebauscht werden. Dass es so kommen wird, überrascht die Leser von Gottes offenbartem Wort nicht.

Ein grosses Anliegen ist es uns, schon von Anfang an die Vertrauenswürdigkeit von Gottes Wort darzulegen. Gottes Wort ist «belastbar», das zeigt sich mit Fortschreiten der Zeit sogar in zunehmender Weise. Welcher Mensch hätte voraussagen können, dass das jüdische Volk aus der Diaspora heimkehren würde und wieder in sein angestammtes Land einzieht und das buchstäblich verdorrte Land zum Blühen bringt? Wer hätte die genauen Folgen und auch die Widerstände dagegen benennen können, die wir heute erleben? Die Vorhersagen der Heiligen Schrift erfüllten sich zu allen Zeiten, und sie erfüllen sich heute, vor unseren Augen, bis in das kleinste Detail.

“Gottes Wort ist «belastbar», das zeigt sich mit fortschreitender Zeit sogar in zunehmender Weise."

Wo heute das Tote Meer ist, war einst eine fruchtbare, gut bewässerte Region: «Da erhob Lot seine Augen und sah die ganze Ebene des Jordan, dass sie ganz bewässert war – bevor der HERR Sodom und Gomorra zerstört hatte – wie der Garten des HERRN, wie das Land Ägypten, bis nach Zoar hin» (1. Mose 13,10). Die Schrift verheisst das Wunder, dass es wieder so sein wird. Heute bahnt sich das sichtbar an. «Das ist eine Riesensache, und niemand spricht wirklich darüber», sagt die junge Israelin Samantha Siegel. Sie war überrascht, als sie in Teichen am Rande des Toten Meeres Fische entdeckte. Wissenschaftler aus der ganzen Welt untersuchen staunend, was mit dem Toten Meer geschieht, und suchen nach Erklärungen. Davon ist in diesem Heft die Rede, weil auch hier das konkrete Geschehen in der Welt die Schrift beglaubigt. Gott steht über den Naturgewalten. Auch die meteorologischen Ereignisse sind in Gottes, nicht in des Menschen Hand. Trockenheit, Dürren und segnender Früh- und Spätregen sind ein erziehendes Reden Gottes, mit dem er die Menschen lehrt. Sie haben eine geistliche Dimension, so die Bibel.

Für Christen wird es zunehmend eng (S. 10: «Ein Fall extremer Diskriminierung»). Unser Trost ist: Jeden Tag wird es offenbarer, für jeden, der es ernsthaft prüft: Die Schrift ist tatsächlich heilige Schrift, sie ist verlässlich. Die Medien sind es jeden Tag weniger. Zunehmend wird die Berichterstattung hysterisch und manipulativ. Organisationen wie «correctiv» und «Faktenfinder» wachen, wie einst die «Reichsschrifttumskammer», über das vermeintlich Wahre der Berichterstattung, wenn es um die Themen Klima, Migration oder Gender geht. Es wird schwieriger, sich sachlich zu informieren. Wer glaubt, Wikipedia oder Google seien bei den grossen Fragen dieser Zeit eine verlässliche Quelle, ist auf dem Holzweg.

Im Lichte der Bibel wird klar, was stimmen kann und was nicht. Deshalb ist es so wichtig, das Wort Gottes selber viel und regelmässig zu lesen. Dazu möchte factum einladen. Der erweiterte Umfang gibt Raum zu einer freundlicheren Gestaltung. Die äussere Form ist wichtig, um die Inhalte aufzuschliessen, zugänglich zu machen. Es ist unser Wunsch, zu ermutigen. Und auch da spielt es eine Rolle, dass Form und Inhalt eine schöne Entsprechung finden.

Wenn Sie factum in Ihrem Umfeld bekannter machen wollen, senden wir gerne kostenlose Probehefte, zum Weitergeben an Interessierte oder zum Auslegen in der Gemeinde. Ich bedanke mich für die Verbundenheit und wünsche eine gesegnete Lektüre.

Ihr Thomas Lachenmaier, Redaktionsleiter