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Du kennst

MEINEN WEG UND WEISST, WIE ICH ES MEINE

Aus dem Andachtsbuch: «Du kennst meinen Weg», Joni Eareckson Tada. Die Autorin lebt in Kalifornien und ist seit vielen Jahrzehnten Tetraplegikerin.

In unserem Leben als Christen geht es ums Ganze. Sie und ich haben nur ein Leben, das wir zur Ehre Gottes leben können. Wir können unseren Auftritt auf der Weltbühne nicht noch einmal wiederholen. Werden Sie manchmal nachts wach und fragen sich: Mache ich es richtig? Mache ich das Beste aus der Zeit, die Gott mir schenkt?

Darum liebe ich den Bibeltext aus Markus 14,6–9. Als die Frau Jesus das Öl über den Kopf goss, empörten sich einige Anwesende und machten ihr Vorwürfe. Aber Jesus wies sie scharf zurecht. Er sagte in etwa: «Lasst sie in Ruhe! Sie hat getan, was sie konnte, und das war wunderbar.»

Manchmal betrachte ich das, was ich selbst für Gott tue, und denke, dass es nicht viel ist. Ich hätte es so viel besser machen können. Und doch habe ich getan, was ich konnte. Und das ist auch alles, was Gott von mir (und von Ihnen) verlangt. Wir können nur das tun, wozu wir im jeweiligen Moment imstande sind. Und wenn wir auf einen Impuls Gottes hin handeln, ist das, was wir tun, in seinen Augen immer wunderbar.

Herr, du weisst, wie es in mir aussieht. Du weisst, dass ich dir gefallen möchte.

Was dabei herauskommt, wirkt vielleicht manchmal (oder sogar meistens) ungeschickt oder ineffektiv, aber du bist kein strenger Lehrer, der Noten verteilt.

Du schaust in mein Herz.

Und in deiner grossen Güte machst du meine ungeschickten, zweitklassigen Versuche, dir zu dienen, zu etwas Schönem und Wertvollem.