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EDITORIAL

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LIEBE LESERIN, LIEBER LESER

Woher kommen und wohin gehen wir? Hat unser Leben einen Sinn? Existiert Gott und wenn, wie kann man mit ihm in Verbindung treten? Gibt es darauf Antworten, oder müssen wir ewig Suchende bleiben?

Die Unterhaltung zwischen dem Indianerhäuptling und dem Meteorologen (siehe links) belustigt uns. Solchen Zirkelschlüssen begegnet man oft, besonders, wenn es um grundlegende Fragen unseres Seins geht. Ihnen gemeinsam ist die fehlende Logik, die auf Wahrheit gründen müsste. Doch Wahrheit hat die Postmoderne als inexistent erklärt. So bleibt man, hohes Intelligenz-Potenzial hin oder her, unwissend.

Der Artikel «Ferner Gott? – Horizonte jenseits der Naturwissenschaften» (ab Seite 25) von Dr. Werner Gitt befasst sich mit den Grenzen unseres Denkens. Als dreidimensionale Wesen sind wir Menschen unfähig, unseren Ereignishorizont zu überwinden. Alles, was sich jenseits dieser Grenze abspielt, ist für uns prinzipiell nicht mehr erkennbar und auch der naturwissenschaftlichen Forschung nicht mehr zugänglich. Wir sind deshalb auf verlässliche Informationen aus einer höheren Dimension angewiesen. Forscher versuchen Antworten zu bekommen, indem sie in die unendlichen Weiten des Alls vorstossen. Gibt es Leben auf anderen Planeten? Hinweise auf unsere Herkunft?

Die Erkenntnis, dass sich auf alles eine Antwort finden lassen muss, jedoch kein Mensch auf alles eine Antwort hat, ist schon mal ein Anfang. Entscheidend ist nun, die Fragen dem richtigen Adressaten zu stellen: Gott. Er, der Urheber allen Seins, spricht in unsere Dimension hinein! Hätte er Jesus nicht gesandt, bliebe es bei Vermutungen und vagen Hinweisen auf den Schöpfer. Gottes Sohn aber hat den Himmel verlassen, ist hinabgestiegen in unsere Dimension und zeigt uns das Wesen Gottes: «Wer mich sieht, der sieht den Vater» (Joh. 14,9). Er lässt uns nicht im Unklaren über seine Absichten mit uns.

Fragt man Menschen, was nach dem Tod kommt, lautet die Antwort meist: «Das kann man nicht wissen.» Und wenn doch? Interessanterweise boomt ausgerechnet die Esoterik in einer Gesellschaft, die proklamiert: «Ich glaube nur, was ich sehe.» Nahtoderfahrungen «Erde-Himmel und zurück» werden begierig aufgesogen – auch von Christen. Hat sich Gott in der Bibel nicht genügend offenbart?

Es ist gefährlich, über das hinauszugehen, was Gottes Wort uns lehrt. Erfahrungen unseres Ereignishorizonts können uns täuschen. In der Bibel heisst es, dass Satan sich als Engel des Lichts verkleidet (2. Kor. 11,14). Es ist eine Lüge, wenn man einem Menschen an der Todesgrenze suggeriert, nach dem Tod erwarte ihn Licht und Liebe, völlige Annahme, unabhängig davon, wie er gelebt, was er geglaubt und worauf er vertraut hat. Vielmehr sagt die Bibel dem, der Jesus nicht als Herrn und Heiland angenommen hat: «Schrecklich ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen» (Hebr. 10,31)!

«Entscheidend ist, die Fragen dem richtigen Adressaten zu stellen.»

«Wen kümmert’s schon, wenn ein weiteres Licht ausgeht, in einem Himmel von Millionen Sternen?» und: «Wen kümmert’s schon, wenn jemandes Zeit abläuft, wenn alles, was wir sind, nur ein Moment ist?» Das sind Textzeilen aus dem Album «One More Light» der US-Band «Linkin Park».

Wie tragisch, wenn Menschen den nicht finden, den es sehr wohl kümmert, wenn auch nur ein Stern in der Unendlichkeit des Weltalls erlischt (Psalm 147,4). Dieser liebende Gott, der den Himmel verliess, um am Kreuz unsere Schuld zu bezahlen, die wir nie begleichen könnten, möchte eine Beziehung mit dir und mit mir!

Sagen Sie Ja zum ihm und erzählen anderen, wo zuverlässige Information, unerschöpfliche Weisheit und bedingungslose Liebe gefunden werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gewinnbringende Lektüre!

Herzlich, Ihre

Daniela Wagner-Schwengeler