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NOCH HAT GOTT GEDULD!

Ende Juni 2012 fand in Roitzschjora – diesen Ort gibt es in Sachsen wirklich – ein Heavy-Metal-Konzert statt. Dort ging es darum, Gott den Krieg zu erklären, wie unter anderem aus dem wichtigsten Song des Abends, «Endzeit», hervorging. Darin hiess es, dass sie bis zum Letzten kämpfen und sich nicht ergeben wollten.

Doch dann kam ein schreckliches Gewitter, dessen Donner lauter als die dröhnenden Bässe waren. Die meisten Fans brachten sich in Sicherheit, doch einige Tausend hielten klatschnass aus und grölten mit: «We are, we are, we are the final ones» (Wir sind der endgültige Widerstand).

Dann kam die zweite Gewitterfront, die tapferen Krieger mussten bei Windböen bis zu 140 km/h klein beigeben. 51 Personen erlitten einen Blitzschlag, Gott sei Dank ist niemand gestorben. Es ist, als ob Gott in seiner Gnade diesen Menschen noch einmal vor Augen führen wollte, wem sie eigentlich den Krieg erklärten, ohne dass er «final» zuschlug.

Ob sie sich warnen liessen?

In den Medien war danach zu lesen: «Es war ein gespenstisches Spektakel, als die Metal-Band Heaven Shall Burn die Bass-Slaven durch die Boxen jagte, entlud sich ein Unwetter über dem grössten Festival Ostdeutschlands. Ein Blitz verletzte 51 Besucher. Fast 365 000-mal hat es während der Gewitter am Wochenende über Deutschland geblitzt, das ist schon sehr viel, so die Sprecherin vom Wetterdienst. Schuld an den heftigen Gewittern sei eine Luftmassengrenze gewesen, die diagonal über Deutschland lag und schwüle Hitze von frischer Meeresluft trennte. Der Westen und Nordwesten blieben von Gewittern verschont.

Wie viel Geduld hat doch der grosse Gott mit uns Menschen, die ihm so ganz absichtlich, meistens aber unbewusst den Krieg erklären und dann mutwillig in frivoler Art und Weise seine Gebote übertreten. 

«Ja, ich weiss, dass der HERR gross ist und unser Herr über allen Göttern. Alles, was er will, das tut er im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen; der die Wolken lässt aufsteigen vom Ende der Erde, der die Blitze samt dem Regen macht, der den Wind herausführt aus seinen Kammern.»

Psalm 135, 5–7

«So sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnt; wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!»

2. Korinther 5,20

Quelle: Leben ist mehr