FOAMIE


FMT-Bauplanbeilage: Slowly MS von Christian Huber

Motorsegler Slowly MS 
Familienzuwachs


Im Jahr 2010 veröffentlichte ich den Plan meines Eigenbau-Slowflyers „Slowly“ und war über die große Resonanz mehr als erstaunt. Auch jetzt, über fünf Jahre später, erfreut sich das Modell immer noch großer Beliebtheit – und hat es sogar über den großen Teich geschafft. Denn auch im amerikanischen RCGroups-Forum findet sich ein großer Beitrag mit unzähligen Nachbauten. All dies motiviert natürlich, es nicht bei dem einen Modell zu belassen, sondern die Slowly-Familie zu vergrößern. Und genau das habe ich mit dem neuen Slowly MS gemacht.

Die Idee…

… hinter dem neuen Modell war, das einfache Slowly-Konzept, die geschwungene, Cartoonähnliche Formgebung sowie die gutmütigen Flugeigenschaften zu erhalten, aber trotzdem ein neues, eigenständiges Design zu verwirklichen, welches sich eher an einem Oldtimer-Motorsegler orientiert. Diese Auslegung ist auch der Grund für den neuen Namenszusatz, denn MS steht ganz einfach für Motor-Segler.

TECHNISCHE DATEN VERSION MIT SLOWFLY-FLÄCHE

Spannweite: 990 mm 
Länge: 780 mm 
Flügelfläche: 18 dm² 
Gewicht ohne Akku: 129 g 
Fluggewicht: 151 g 
Flächenbelastung: 8,4 g/dm² 
Schwerpunkt: 65-75 mm ab Nasenleiste

TECHNISCHE DATEN VERSION MIT PROFIL-FLÄCHE

Spannweite: 1.090 mm 
Länge: 780 mm 
Flügelfläche: 17,5 dm² 
Gewicht ohne Akku: 144 g 
Fluggewicht: 166 g 
Flächenbelastung: 9,5 g/dm² 
Schwerpunkt: 55-65 mm ab Nasenleiste

Zwei Flächen zur Wahl

Wie der Slowly, so stellt auch der Slowly MS keine großen Anforderungen an die RC-Komponenten. Ein preiswerter Außenläufer mit 10 bis 15 g reicht bereits problemlos aus und auch für die Steuerung genügen zwei preiswerte 6-g-Servos völlig. Um das Einsatzspektrum des Slowly MS noch zu erweitern, habe ich mir zudem etwas einfallen lassen: Der Plan enthält zwei verschiedene Tragflächen, die sich dank der Gummi-Befestigung ganz einfach wechseln lassen.

Eine der beiden Flächen hat die vom Slowly bekannten Knickohren und ein Hohlprofil. Damit ist das Modell sehr langsam unterwegs und lässt sich sehr eng fliegen, was vor allem in der Halle von Vorteil ist, aber auch draußen bei leichtem Wind noch Spaß macht. Weht der Wind etwas stärker, so kann man zur Profilfläche greifen. Diese hat etwas mehr Spannweite und weniger Tiefe – dadurch ist die Grundgeschwindigkeit leicht höher und der Slowly lässt sich insgesamt auch etwas flotter fliegen, so dass man noch gut gegen den Wind ankommt. Auch die Gleiteigenschaften sind mit diesem Flügel besser, so dass sich auch mal der eine oder andere Aufwind mitnehmen lässt.

Eine weitere Option bietet das Fahrwerk: Denn dieses lässt sich ganz einfach (beispielsweise für den Einsatz auf der Wiese) abnehmen und eben so schnell wieder anmontieren.

Die Rumpfspanten

Bevor mit dem Zusammenbau des Rumpfs begonnen werden kann, müssen zunächst die Spanten nach Plan ausgeschnitten werden. In Spant Nr. 2 werden zudem die nach Plan passend abgelängten 5-mm-Balsa-4-Kant-Hölzer eingeklebt, welche später den Baldachin bilden, der die Tragfläche hält. Für diese Verklebung eignen sich PU-Kleber oder 5-Minuten-Epoxid. Wer sich die Zeit nimmt, kann auch Holzleim verwenden. Dieser benötigt auf Depron jedoch einige Stunden, bis er komplett durchgetrocknet ist.

Die anderen beiden Leisten, die später die Flächenauflage bilden, werden ebenfalls bereits jetzt an der oberen Rumpfbeplankung verklebt. Dafür ist aufgrund der größeren Klebefläche UHU Por gut geeignet. An der Stelle, an welcher die obere Rumpfbeplankung sich zu verjüngen beginnt, werden die beiden Leisten zuvor mit einem feinen Laubsägeblatt etwa zur Hälfte eingesägt und entsprechend dem Winkel, den die Beplankung vorgibt, geknickt. Die Knickstelle wird im Anschluss mit einem Tropfen dünnflüssigem Sekundenkleber wieder verfestigt.

Als Nächstes kann man mit dem Zusammensetzen der beiden Rumpfhälften beginnen. Wegen den Biegungen im vorderen Bereich tut man sich hier leichter, wenn man für die beiden Seitenteile Depron Aero oder das ebenfalls relativ weiche Selitron verwendet. Natürlich geht es auch mit normalem Depron, dieses sollte jedoch ganz leicht vorgebogen werden. Nach dem Ausschneiden der beiden Rumpfhälften sollte zunächst die Position der einzelnen Spanten exakt eingezeichnet werden, so kann man sich später an diesen Markierungen orientieren und läuft nicht Gefahr, einen Verzug einzubauen.

Die Rumpfform entsteht

Im nächsten Schritt werden alle Spanten (mit Ausnahme von Spant Nr. 1) sowie die obere Rumpfbeplankung auf einer der Rumpfseitenteile verklebt, wofür sich UHU Por am besten eignet. Zu diesem Zeitpunkt sollten auch die beiden Führungsröhrchen für die Gestänge eingesetzt werden; hierfür habe ich einfach zwei Stücke Bowdenzug-Außenrohr verwendet. Beim Zusammenfügen der beiden Hälften empfiehlt es sich, den Klebstoff nicht komplett ablüften zu lassen, so dass eine Korrektur der Verklebung noch möglich ist. Ich habe bei meinem Modell zudem nur auf die Spanten und obere Rumpfbeplankung Kleber aufgetragen und den unten spitz zulaufenden Bereich auf der Unterseite des Leitwerksträgers erst später auf einer ebenen Unterlage verklebt. Damit läuft man nicht Gefahr, hier einen Verzug bzw. eine Verwindung einzubauen.

Bevor es nun am Rumpf weiter geht, muss zunächst die Fahrwerkshalterung erstellt werden. Diese wird aus drei Lagen 1,5-mm-Balsa gebaut, die man so verklebt, dass sie eine Tasche für den Fahrwerksdraht bildet. Die fertige Aufnahme wird im Anschluss mit UHU Por an Spant Nr. 4 verklebt. Als Nächstes wird Spant Nr. 1 im passenden Winkel angeschliffen und an Spant Nr. 2 verklebt. Nun können die beiden Rumpfhälften vorne zusammengezogen und mit dem Spant verklebt werden, so dass die charakteristische Form des Rumpfs entsteht. Um das Rumpfvorderteil nun zum Verkleben der unteren Beplankung gerade auszurichten, werden die Leisten des Baldachin miteinander verklebt und auch die obere Querleiste eingesetzt.

Ist dies erledigt, so sollte die korrekte Ausrichtung des Rumpfs nochmals kontrolliert werden. Denn insbesondere bei diesen Arbeitsschritten können sich leicht Verzüge einschleichen, die zu diesem Zeitpunkt jedoch noch leicht korrigiert werden können. Nun wird die vordere untere Rumpfbeplankung mit etwas Übermaß zugeschnitten, über der Tischkante vorsichtig vorgebogen und im Anschluss mit UHU Por am Rumpf verklebt. Erst danach wird das überstehende Depron mit einem scharfen Messer vorsichtig entfernt. Im hinteren Rumpfbereich habe ich den Beplankungsstreifen hingegen passend zugeschnitten und erst im Anschluss verklebt.

Rumpfnase aus Depron-Lagen

Einer der letzten Arbeitsschritte am Rumpf ist die Formgebung der Rumpfnase. Hierfür werden – wie im Plan eingezeichnet – zwei bzw. drei Lagen 6-mm-Depron grob zugeschnitten und auf dem Rumpf verklebt. Zu diesem Zeitpunkt sollte man sich auch bereits Gedanken über die Montage des Motors machen und gegebenenfalls einen Spant einsetzen. Ich hatte es hier relativ einfach, denn ich konnte meinen 9-g-Außenläufer von Pichler einfach in ein passendes, leichtes CFK-Rohr einkleben und ihn mit diesem leicht in zwei Bohrungen (einmal in der Nase, einmal im vorderen Kabinenspant) verkleben.

Nachdem die Depronteile an der Rumpfnase verklebt sind, wird die Nase nun mit einem scharfen Messer grob in Form gebracht, wobei man sich hier an meine Bilder halten oder auch eigene Ideen umsetzen kann. Wichtig ist nur, nicht von Anfang an zu viel Material wegzunehmen, sondern sich langsam an die Form heranzutasten. Ist man mit der groben Formgebung zufrieden, so wird der Bereich zunächst mit 180er Schleifpapier in Form gebracht und anschließend mit 240er Körnung geglättet. Ist dieser Arbeitsschritt erledigt, so werden noch die Balsastreben des Baldachins mit 1 cm breiten Streifen aus 3-mm-Depron verkleidet, so dass sich ein harmonischer Übergang zum Rumpf ergibt.

Bevor nun das Leitwerk am Rumpf verklebt wird, verklebt man noch die beiden Flächendübel aus einem 1,5-mm-CFK-Stab im Rumpf. Die hierfür notwendigen Bohrungen in den Balsaleisten gelingen am einfachsten mit einem Handbohrer, die CFK-Stäbe werden im Anschluss mit einem Tropfen PU-Kleber oder Epoxid verklebt.

Ruder und Scharniere

Bevor man nun die Leitwerke am Rumpf verklebt, müssen noch die Ruder gängig gemacht werden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man trennt sie komplett ab und schlägt sie nach dem Anschrägen der Kanten mit Tesafilm wieder an oder man erstellt ein Elastikflap-Scharnier. Hierfür wird die Scharnierlinie mit einem Messer etwa 1,5 bis 2 mm tief eingeritzt und das Ruder anschließend umgeklappt, wobei der Schnitt genau so weit aufbricht, dass sich die optimale Materialstärke in diesem Bereich von selbst ergibt.

Wichtig bei dieser Art des Scharniers ist nur, dass jede Seite der Scharnierlinie mit einem kleinen Streifen Klebeband gegen ein Einreißen gesichert wird. Wem die Ruder nun für ein derartiges Modell etwas klein vorkommen, dem kann ich versichern: Die Größe der Ruder ist auch für enges Fliegen völlig ausreichend und insbesondere das Seitenruder wirkt sehr direkt.

Während das Höhenleitwerk einfach mit UHU Por auf dem Rumpf verklebt wird, habe ich für die Verklebung des Seitenleitwerks PU-Kleber verwendet, denn die Klebeflächen fallen hier deutlich kleiner aus. Da die Unterseite des Seitenleitwerks gleichzeitig als Sporn fungiert, sollte diese zum Schutz gegen Abrieb und zur Erhöhung der Stabilität mit einem 3-mm-CFK-Flachholm verstärkt werden. Mit diesem Arbeitsschritt ist der Rumpf vollendet und es kann mit dem Aufbau der beiden Tragflächen weitergehen.

Bau des Profilflügels

Als überraschend einfach erweist sich der Aufbau des Profilflügels. Denn in seinem Innern findet sich lediglich ein Depronholm, die Profilform ergibt sich durch ein Vorbiegen der Beplankungs-Oberseite ganz von alleine. Begonnen wird der Aufbau, indem man zunächst die Grundform der Tragfläche auf eine Depronplatte aufzeichnet. Dabei sollte die Maserung des Materials entlang der Spannweite laufen, denn nur so lässt sich die Biegung der oberen Beplankung realisieren. Nun wird die Tragflächenwurzel, der Randbogen und die Endleiste fertig ausgeschnitten und lediglich das Material vor der Nasenleiste stehen gelassen, denn dieses bildet später die obere Beplankung der Tragfläche.

Als Nächstes wird der Bereich, der später die Nasenleiste bildet, leicht eingedrückt. Das gelingt am besten, indem man die Linie beim Anzeichnen mit einem Kugelschreiber mehrfach nachzieht. Entlang dieser Linie, welche als Führung dient, wird das Depron nun auf etwa einem Zentimeter Breite auf etwa die halbe Materialstärke dünner geschliffen (wofür sich am besten ein passendes Stück Rundholz eignet, das mit 180er Schleifpapier umwickelt ist). Hat man dies erledigt, dreht man das Material um, so dass die spätere Außenseite zu sehen ist. Nun wird entlang der Nasenleiste vorsichtig und ohne Spannung ein Steifen Tesafilm aufgeklebt. Dieser hat gleich zwei Aufgaben: Er verhindert ein Einreißen des Materials beim Biegen, zum anderen sorgt er später für eine deutlich stabilere Nasenleiste.

Bevor nun der Holm entlang der angezeichneten Linie aufgeklebt werden kann, wird zunächst die obere Beplankung über einer Tischkante vorgebogen (so dass sie später spannungsfrei aufliegt). Ist dies erledigt und der Holm an seinem Platz, so kann die obere Beplankung entlang der Nasenleiste umgeklappt und verklebt werden. Für die Verklebung eignen sich PU-Kleber oder UHU Por (sollte jedoch hier nass verklebt werden).

Während des Aushärtens wird die Tragfläche mit Gewichten auf einer ebenen Unterlage fixiert. Auf diese Weise lassen sich Verzüge am besten vermeiden. Ist der Kleber trocken, so wird der Überstand der oberen Beplankung entlang der bereits fertig zugeschnittenen Flächenunterseite bündig abgeschnitten – und schon ist eine Flächenhälfte fertig. Die Tagflächenwurzel wird nun mit einem Schleifklotz entsprechend der vorgegebenen V-Form angeschrägt. Im Anschluss können beide Hälften mit PU-Kleber oder Epoxid miteinander verklebt werden.

Um die Optik noch etwas abzurunden, werden nun die beiden Endscheiben an die Tragfläche angeklebt. Und um dafür zu sorgen, dass die Fläche trotz V-Form sauber auf dem Rumpf aufliegt, habe ich auf der Unterseite noch je einen schmalen Streifen 3-mm-Depron aufgeklebt.

Die Fläche mit Hohlprofil

Etwas aufwendiger, jedenfalls was die Anzahl der Einzelteile betrifft, zeigt sich die Hohlfläche. Für diese müssen zunächst alle Rippen und die drei Flächensegmente passend ausgeschnitten werden, wobei auch wieder die Maserung des Materials beachtet werden sollte. Nun walkt man die drei Segmente so lange über einer Tischkante, bis sie sich nahezu spannungsfrei um die Rippen legen. Dann werden die einzelnen Rippen am Mittelflügel entsprechend der Zeichnung verklebt. Zwischen den mittleren beiden Rippen bringt man nun noch die Rumpfauflage an, welche nicht nur für eine ebene Auflage, sondern auch für eine höhere Stabilität in diesem Bereich sorgt.

Bei den beiden Außenflügeln wird die innere Rippe, die den Übergang zum Hauptflügel bildet, entsprechend der Schablone schräg verklebt und der Übergang des Außenflügels an ihr entlang passend zugeschnitten. So entsteht hier später ein sauberer Übergang. Die äußeren Rippen werden ganz normal verklebt, lediglich der hinten leicht überstehende Teil nach dem Verkleben abgetrennt. Bei der Verklebung von Mittel- und Außenflügel habe ich auf eine Kombination aus zwei Klebstoffen gesetzt: Während die beiden Rippen mittels UHU Por miteinander verklebt werden, habe ich entlang der Beplankung PU-Kleber aufgetragen, um hier eine kraftschlüssige Verbindung zu erhalten.

Das Fahrwerk

Nun fehlt nur noch ein Teil, um das Modell zu komplettieren, nämlich das Fahrwerk. Der Fahrwerksbügel selbst besteht aus 1,2-mm-Federstahldraht, wie er im Fachhandel erhältlich ist. Aufgrund seiner Dicke lässt sich dieser mit geringem Kraftaufwand mit einer normalen Kombizange leicht entsprechend der Zeichnung biegen. Die Lasche, die in die Aufnahme im Rumpf greift, sollte nach dem Biegen wieder leicht auseinander gebogen werden, so dass sich hier ein leichtes Klemmen einstellt und das Fahrwerk nicht zusätzlich gesichert werden muss.

Die Radschuhe sind – wie die Modellnase – aus mehreren Schichten Depron zusammengesetzt. Damit kann man sie auch prima an den verwendeten Radtyp anpassen. Die zunächst noch ziemlich eckigen Puschen werden also mit einem scharfen Messer und Schleifpapier in Form gebracht, bis sie den eigenen Vorstellungen entsprechen. Die Räder habe ich auf dem Drahtbügel mit Hilfe kurzer Abschnitte Bowdenzug-Außenrohr gesichert, welche ich mit einem Tropfen dickflüssigem Sekundenkleber auf der Achse gesichert habe. Ähnlich einfach habe ich es mir bei den Radschuhen gemacht; denn diese habe ich einfach im Bereich der Achse leicht ausgespart und sie dann mit je einem Tropfen Heißkleber auf der Achse gesichert, was seit vielen Flügen problemlos hält.

Sind alle einzelnen Baugruppen so weit fertiggestellt, geht’s an die Farbgebung des Modells. Hierfür eignen sich am besten Acryllacke aus der Sprühdose, welche das Material nicht angreifen. Wer sich hier nicht sicher ist, der sollte den gewünschten Lack zuerst an einem Reststück Depron testen.

Elektronische Komponenten

Schließlich müssen noch die elektronischen Komponenten verbaut werden, was sich dank des einfachen Aufbaus leicht bewerkstelligen lässt. Die beiden Servos verklebt man im Rumpf mit UHU Por, sie bewegen die Ruder über 0,5 mm dicke CFK-Rundstäbe. Diese werden durch die beiden Führungsröhrchen geschoben und am Rumpfende über passend angebrachte Ausschnitte im Rumpf nach außen zu den Rudern geführt.

Da im Fachhandel entsprechend kleine und leichte Ruderhörner nur schwer zu finden sind, verwende ich hierfür gerne übrig gebliebene Servohebel, die ich passend zuschneide und mit Heißkleber im Ruder verklebe. Als Verbindung zum Gestänge eignen sich am besten passend gebogene Abschnitte aus dünnem Stahldraht. Verwendet man einen Motor der empfohlenen Gewichtsklasse, so pendelt sich der Schwerpunkt fast von alleine ein. Der Akku kann ganz einfach im offenen Rumpfbereich platziert werden.

Das Einfliegen

Für den Erstflug sucht man sich am besten einen ruhigen Tag. Welche der beiden Tragflächen zum Einsatz kommt, ist nebensächlich, denn die Flugeigenschaften sind ähnlich gutmütig. Die Startstrecke liegt bei etwa drei bis vier Metern, dann hebt der Slowly MS fast von alleine ab. Mit der beschriebenen Motorisierung steigt das Modell ruhig weg, die Leistung reicht für gemütliches Fliegen und bodennahes Herumturnen völlig aus.

Outdoor aktiviere ich die Motorbremse des Reglers und verwende einen Günther-Propeller. Dieser hat eine etwas höhere Steigung, weshalb mit sehr wenig Leistung geflogen werden kann. Wer häufig indoor fliegt und gerne mal etwas enger herumturnt, der kann alternativ eine 7×3“-Luftschraube verwenden, die einen leicht höheren Standschub liefert. Für das Fliegen draußen eignet sich natürlich die Profilfläche am besten. Bei unruhigeren Bedingungen kann diese hinten mit einem Stückchen 3-mm-Depron unterlegt werden, was die EWD etwas verringert und das Modell flotter macht.

Mit den kleinen 350-mAh-Akkus lassen sich problemlos 15 Minuten Flugzeit erreichen, bei ruhigen Bedingungen und einem entsprechenden Flugstil sind sogar bis zu 25 Minuten drin. Der Slowly MS fliegt freilich auch einfache Figuren wie Loopings oder Turns, eindeutig am meisten Spaß machen jedoch gemütliche Manöver, langsame und tiefe Vorbeiflüge in Augenhöhe. Denn hier kommt das Flugbild am besten zur Geltung.

Frästeile

Einfach und schnell bauen Sie sich einen Slowly MS mit unserem Frästeilesatz (mit Slowly-Fläche). Er enthält alle exakt CNC-gefrästen Depron-Bauteile zum Aufbau des Modells. Außerdem bekommen Sie für 5,90 € einen Dekorsatz (Art.Nr. 621 1623). Bestellen können Sie beides direkt beim Verlag für Technik und Handwerk neue Medien GmbH, Tel.: 07221 5087-22 (Fax -33), E-Mail: service@vth.de, Internet: http://shop.vth.de

Depron Frästeilesatz Slowly MS Art.Nr. 621 1624 Preis: 39,90 €

Viel Vergnügen!

Abschließend möchte ich Ihnen viel Spaß beim Nachbauen und Fliegen des Slowly MS wünschen. Und eine Frage aufgreifen, die sich die Fans sicher stellen: Dauert es bis zum nächsten Spross der Familie wieder fünf Jahre? Nein! Auf dem Papier existieren nämlich schon weitere Ideen, die ich in loser Reihenfolge realisieren möchte. Natürlich mit Bauplan.

ANTRIEB UND RC

Motor: 9- bis 15-g-Außenläufer (verwendet: Pichler 9 g) 
Regler: 6-A-Brushless-Regler 
Propeller: Günther Flugspiele, 7×3“ GWS (je nach verbautem Antrieb) 
Servos: 3,5- bis 6-g-Servos (verwendet: 5-g-Servos) 
Akku: 2s-LiPo 300 bis 450 mAh (verwendet: 350 mAh Hacker TopFuel)

RUDERAUSSCHLÄGE

Höhe: + 25 mm / - 20 mm 
Seite: +/- 30 mm

Notwendiges Material/Klebstoffe


1 ½ Platen 3-mm-Depron
Reststück 6-mm-Depron für Spanten und Holme
1 × Balsaleiste 5 × 5 mm Vierkant
1 × 1,2-mm-Stahldraht
2 × Leichtrad, 35 – 40 mm
2 × 0,5-mm-CFK-Rundstäbe 
Reststück 1,5-mm-CFK-Rundstab
Reststück 3-mm-CFK-Flachholm
2 × kurze Stücke Bowdenzug-Außenrohr UHU Por
PU-Kleber (Beli-Zell oder Gorilla Glue)
5-min-Epoxid (z.B. von R&G oder Z-Poxy)

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FMT 04.16

2016-03-16

Magazin

Cover
Was ist dran und wirklich drin?

l ENTHÜLLUNG: Die Voll-GFK-Lüge

Der Begriff „voll“ beinhaltet für uns Normalmenschen ja immer, dass etwas zu 100% gegeben ist. Vollnuss zum Beispiel heißt bei Schokolade: Ganze Nüsse wurden in die Schokolade verfrachtet. Ein Vollpfosten ist aus massivem Holz gemacht (auch wenn man manchmal das Gehirn eines Menschen damit meint) und volltrunken meint: Der so Genannte hat so viel gesoffen, dass einfach nicht mehr reingeht. Vollmaterial bedeutet, dass das Material durch und durch massiv ist aus dem Versprochenen, etwa aus Aluminium. Das sind Dinge, auf die man sich verlassen kann. Eherne Werte! Oder? Glaubte ich jedenfalls bislang.


Cover
In den Himmel

l PORTRÄT: Die Faszination des Raketen-Modellflugs

Raketen dienten bereits vor 2.000 Jahren in China für Feuerwerksspektakel und sie eröffneten in den letzten 100 Jahren dem Menschen den Weg in den Weltraum. Heute können sogar alle Interessierten selbst eine Rakete starten und die starke Faszination dieses Modellflugsports erleben.


Cover
Die FMT und die Modell-Strahlturbine

l 65 Jahre FMT: Entwicklung der Strahlturbinen

Jet-Modelle flogen in den frühen 1980er Jahren bereits richtig viele. Die Faszination war schon immer da. Aber sie wurden mit Kolbenmotoren und Propellern (!) betrieben. Diese waren – wie damals üblich – ganz vorne im Rumpf eingebaut. Das hatte nicht viel mit Scale-Feeling zu tun. Da war ein Druckantrieb, das heißt, den Motor im Heck des Flugmodells einzubauen, aus optischer Sicht schon ein klein wenig besser. Dieser brachte aber das ein oder andere technische Problem mit sich. Richtig gut sah es erst aus, als es Impeller-Antriebe gab, die versteckt mitten im Modell platziert waren. Doch der Traum vieler Jet-Modellflieger war, nicht nur die äußere Form, sondern auch den Antrieb vom großen Vorbild zu übernehmen. Einzelne Tüftler hatten schon Modell-Turbinen gebaut, sehr aufwendig und mit hoch-professionellen Maschinen. Die ein oder andere war sogar lauffähig. Aufgrund der aufwendigen Metallbauweise war der Selbstbau den meisten jedoch versagt.


Cover
ProWing Nord 2016 15. bis 17. April 2016 in Soest / Bad Sassendorf

l Vorbericht: Messe ProWing Nord 2016

Die ProWing ist die Messe für den ambitionierten Modellbau. Und 2016 findet sie sogar zweimal statt, im Frühjahr im Norden (Soest / Bad Sassendorf) und im Herbst im Süden (Lahr / Schwarzwald). Die Planungen für den Frühjahrsevent – vom 15. bis 17. April 2016 in Soest / Bad Sassendorf – sind auf der Zielgeraden. Bald geht’s los!

SEGELFLUG

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Himmlisch

l TEST: ANDREAS VON HÖLLEIN

Schick sieht er aus. Dazu trägt besonders der geschwungene Rumpf bei. Er erinnert an die Form von F3J-Modellen. Der Schwung – nach vorne weit heruntergezogen – sorgt dafür, dass der Leitwerksbereich schon mal etwas höher liegt und auch bei Landungen in höherem Gras geschützt ist. So kommt neben dem ästhetischen auch ein praktischer Aspekt hinzu.


Cover
Schneller in den Aufwind

l TEST: THERMY ARF VON PICHLER

Das ist ein Doppel-Test. Warum? Weil das ARF-Modell sowohl von Wolfgang Werling als auch von Tim Kleinschmidt getestet wurde. Und weil beide auch den Bauplan-Thermy fliegen. Den Anfang macht Wolfgang: Beim Thermy ARF handelt es sich um die fertig gebaute und bespannte Version des von mir konstruierten FMT-Bauplanmodells. Der Bauplan-Thermy erfreut sich großer Beliebtheit, wie in diversen Foren nachzulesen ist. Aber nicht jeder kann oder will ein Modell selber bauen. Genau deshalb gibt es nun ein Fertigmodell.


Cover
SO GEHT’S PERFEKT

l BAUPRAXIS: Tipps zum Einbau von Tragflächenservos

Der Markt bietet etliche Servos, die speziell für den Einbau in Tragflächen vorgesehen sind. Diese sind meist recht flach und nur acht oder zehn Millimeter dick. Vor allem zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie flach liegende Befestigungslaschen haben. Der Einbau von solchen Tragflächenservos ist deshalb recht einfach. Im Folgenden zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie man sie in GFK/CFK-Tragflächen montiert.

BAUPRAXIS

Cover
HILFREICH

l BAUPRAXIS: Zubehör für die GFK/CFK-Bearbeitung von R&G

Bei R&G (www.r-g.de) gibt es eine Menge neues Zubehör, welches das Arbeiten mit Verbundstoffen erleichtern soll. Ich habe einiges davon ausprobiert und bin auf sinnvolle Hilfsmittel gestoßen. Besonders das Schneiden von GFK-Gewebe hat mir seither immer viel Kopfzerbrechen und Ärger bereitet. Das dürfte sich künftig ändern.

MOTORFLUG

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Hier riecht’s nach Sprit

l Kolumne und CAD-Bibliothek: Hier riecht’s nach Sprit

Wer diese Kolumne regelmäßig liest, hat sicherlich mitbekommen, dass mein Hobby nicht nur aus Benzinmotoren besteht, sondern dass mir auch der Holzbau von Modellen wichtig ist. Dabei kommt meine selbstgebaute CNC-Fräse mittlerweile mehr zum Einsatz als die Band- oder Dekupiersäge. Wenn die nötige Zeichnerei mit einem CAD-Programm ohne Schwierigkeiten von der Hand geht, ist es viel effektiver, selbst das einfachste Bauteil mit der Fräse herzustellen. Man gewöhnt und verwöhnt sich sehr schnell mit der gebotenen Genauigkeit.


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Der Big Joe von Josef Traxler BIG is beautiful

l FMT-Bauplanvorstellung: Big Joe

Bislang wurde die Joe-Serie – ausgehend vom „Hey Joe“ mit einer Spannweite von 2,3 m – nach unten hin zu kleineren Modellen entwickelt. Mit dem „Big Joe“ geht es nun in die andere Richtung. Hier ist ein Großmodell mit einer Spannweite von 3 m entstanden. Man muss aber kein Experte sein, um dieses Modell fliegen zu können, denn die einfachen und gutmütigen Flugeigenschaften der Joe-Serie wurden auch auf den „Big Joe“ übertragen. Und man braucht auch keinen Großraum-Van, denn bei der Konstruktion wurde auf Transportfreundlichkeit geachtet.


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Stardust

l BAUPRAXIS: Smart-Repair-Tipps für Voll-GFK-Modelle Teil 3

Eine elektrische Zahnbürste als Werkzeug? Ja! Viele kleine Beschädigungen in Ecken und Vertiefungen sind schlecht erreichbar. Wie soll man dort mit Schleifwerkzeugen hinkommen? Klar, wir sind Modellbauer und geschickte Hände gehören zu unserem Handwerk, aber irgendwann ist man auch hier mit seinen Fähigkeiten am Ende. Selbst mein Proxxon-Deltaschleifer, ansonsten hervorragend geeignet, war hier zu riesig. So gab es anfangs nur die „Teelöffel-Schmirgelpapier-Variante“ – ein Stück Schmirgelpapier auf die Außenseite des Teelöffels oder eines Hartholzstäbchens geklebt. Aber bei den vielen kleinen Brüchen und Rissen würde das ewig dauern. Also benötigte ich ein elektrisches Schleifwerkzeug mit der Fläche eines Teelöffels oder besser noch kleiner, um relativ zügig die vielen Schadstellen verschleifen zu können, denn die „Teelöffel-Methode“ wäre ein Albtraum. Und wie sollte es anders sein, die besten Ideen hat man im Traum… Beim nächsten morgendlichen Zähneputzen wurde kurzerhand das etwas ältere Modell meiner elektrischen Zahnbürste ausgemustert und zum Modellbau-Werkzeug befördert.


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Neuauflage

l TEST: Grupp-Lift von Grupp-Modellbau

Der Big Lift von Multiplex mit Huckepack-Aufsatz war in den 70er Jahren der Inbegriff des Seglerschleppers auf vielen Modellflugplätzen. Eckig, kantig, robust und einfach zu handhaben – bis heute werden die guten Eigenschaften dieses einfachen, aber gelungenen Hochdeckers geschätzt. Ob im Huckepack-Aufsatz liegend oder am Seil hängend, war und ist der Seglerschlepp das hauptsächliche Einsatzgebiet des Big Lift. War das ursprüngliche Modell als Bausatz konzipiert, so kommt die Neuauflage mit dem Namen Grupp-Lift als ARF-Version auf den Markt. Gemeinsamkeiten mit dem Ur-Big Lift der frühen Jahre sind nicht zu leugnen – es wurden aber durchaus eine Menge Neuerungen vorgenommen. Der Vergleich soll die Unterschiede li(ü)ften.


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URGESTEIN

l TEST: Cessna 182 von Phoenix /D-Power

Wie Tempo bei Papiertaschentüchern ist der Name Cessna im Volksmund das Synonym für ein einmotoriges Sportflugzeug. Und wenn einer Cessna sagt, meint er damit meist die Cessna 182 „Skylane“, das einmotorige Leichtflugzeug der fliegerischen Neuzeit. Die Cessna 182 von Phoenix gibt die Formen des Originals ganz gut wieder – was sie fliegerisch kann, werden wir sehen.


Cover

l Motor-Test: RCGF-10 von KPO

Auf der Suche nach einem geeigneten Verbrennungsmotor für die Cessna 182 stieß ich bei KPO-Modelltechnik auf den Zweitaktbenziner RCGF-10. Das Triebwerk ist sehr kompakt, es entspricht von der Gehäusegröße einem .50er Methanoler. Zudem ist es auch vom Gewicht her interessant. Aufgrund der guten Erfahrungen mit diversen Ein- und Zweizylindern aus dem Hause RCGF fiel die Entscheidung schnell: Den Kleinen probieren wir aus.


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RETRO-Highlight

l TEST: Kapitän von aerobel/Hope

Der legendäre Kapitän aus den frühen 1960er Jahren kommt in einer Neuauflage des Schweizer Herstellers aerobel zu uns. 1956 von Karl-Heinz Denzin als Doppeldecker entworfen, wurde das Modell schnell zu einem Erfolgsschlager jener Zeit, damals noch als Freiflugmodell mit einem 0,98-cm³-Taifun-Hobby-Motor. Die einfache, aber robuste Holzkonstruktion und das eigenstabile Flugverhalten waren besondere Merkmale des Flugzeugs. Kann das auch heute als RC-Modell funktionieren?

FOAMIE

Cover
Action!

l TEST: MXS 3D von Staufenbiel

In der Riege der Kunstflugzeuge hat sich die originale MXS schon länger einen Stammplatz reserviert, bei Air Races, Showakrobatik und Wettbewerb. Auch als Modell ist sie populär. Mit seiner neuen EPO-MXS mit 1.100 mm Spannweite setzt Staufenbiel auf einen 3D-Boliden, der an Transport und Ladetechnik keine großen Ansprüche stellt.


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Motorsegler Slowly MS Familienzuwachs

l FMT-Bauplanbeilage: Slowly MS von Christian Huber

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Groß geworden

l TEST: RR FunCub XL von Multiplex

Erwachsener, größer, total durchdacht und um einige Anwendungsmöglichkeiten erweitert steht sie da. Und sie macht, um es mal vorweg zu nehmen, alles was ihre Vorgänger können noch ein Stück besser. Bei einer Spannweite von 1,70 Meter ist die neue FunCub XL fast ein Viertel größer als die Vorgängermodelle Fun-Cub und EasyCub.


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Es kann nur eine geben

l TEST: UMX J-3 Cub von E-flite/Horizon Hobby

Klassiker altern nicht, unterliegen keiner Mode, brauchen kein Update und keinen Nachfolger. Sie müssen nicht neu erfunden, sondern allenfalls neu entdeckt werden. E-flite hat Erfahrung mit solchen Entdeckungen und ein besonderes Händchen für einen Flugzeugklassiker schlechthin, für die Piper J-3 Cub, auch in der UMX-Mikro-Größe.

COPTER

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Sixpack de luxe

l TEST: Gravit Hexa Carbon von LRP

Schon mit nur vier Motoren kann ein Race-Multicopter alles, was er können muss. Gute Piloten sind in der Lage, einen 250er Race-Quad selbst mit einer kostbaren GoPro 4 an Bord mit atemberaubender Geschwindigkeit um Hindernisse zu manövrieren. Mit einem kompakten Hexacopter kann man das nicht besser. Aber zumindest länger und mit der Fähigkeit, trotz Ausfall eines Motors oder Verlust eines Propellers weiter fliegen zu können. Uns Modellfliegern geht es aber nicht nur um messbare Eigenschaften, sondern auch um Komplexität, Optik und Sound. Und davon hat ein Hexacopter für viele Piloten eindeutig mehr zu bieten.

JET

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l TEST: Proctor von Black Horse/Pichler

Wie so oft im Leben spielt der Zufall eine große Rolle. Auf der Suche nach einem alltagstauglichen Jet für meine JetCat P20 stieß ich in den Neuheiten-Vorstellungen der FMT auf den Proctor von Black Horse, welcher über Pichler-Modellbau vertrieben wird. Der Proctor ist eine kantige Anlehnung an eine Grumman F9 Panther, die mir schon immer gut gefallen hat. Das Modell ist für 90-mm-Elektroimpeller ausgelegt, man kann aber auch eine kleine Turbine einbauen und kommt dabei sogar ohne Schubrohr aus. Auch die Abmessungen sind sehr kofferraumfreundlich, also ein Jet für jeden Tag.


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Großmodell-Abnahme beim DAeC

l REPORT: BOULTON PAUL P.111 VON MARKUS RICHTER

Zulassungspflichtige Großmodelle sind schon etwas Besonderes. Rein zahlenmäßig betrachtet sind sie natürlich eine Minderheit. Auf Flugtagen oder auf ihrem Heimatflugplatz ziehen sie jedoch die Blicke auf sich, von anderen Modellfliegern und von Zuschauern. Nicht selten regen sie somit an, sich überhaupt mit dem Flugmodellbau zu befassen oder das eigene Hobby wieder etwas intensiver zu betreiben.

PORTRAT

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Vom Zuschauer zum Teilnehmer

l PORTRÄT: DMAX „Die Modellbauer – das Duell“ – die L-39 Albatros Teil 3

In den letzten beiden Ausgaben berichtete ich, wie aus einer harmlosen Mail ein 150-tägiges Mammutprojekt wurde, ich habe den Aufbau des Modells beschrieben und die Abläufe bei den Dreharbeiten. Zu Beginn der Beitragsserie stellte ich Ihnen auch den kleinen rationalen Engel und den emotionalen Teufel vor, die wir Modellbauer ab und an auf den Schultern sitzen haben. Der Engel mahnt meist zur Vernunft und versucht uns vom Klick auf den „Kaufen-Button“ abzuhalten, der Teufel drängelt: „Drück, drück...!“

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l EDITORIAL

www.fmt-rc.de Liebe Leserinnen und Leser, dass viele Flugmodelle heutzutage aus allen möglichen Schaumstoffen gebaut werden, ist für uns mittlerweile ganz normal. Was die russische Firma Aerotetris aber seit einiger Zeit auf die Beine stellt oder besser gesagt, aus Polystyrol-Platten schneidet, ist…


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l MARKT UND MELDUNGEN

www.fmt-rc.de Segelflug Höllein Das RES-Modell AndREaS Elektro ist in Ganzholzbauweise konstruiert und hat ein speziell entwickeltes Profil mit 8,5% Dicke (MB-674RES). Dadurch kann sich der Segler trotz des geringen Abfluggewichts auch bei höheren Windgeschwindigkeiten durchsetzen. Die Tragfläche ist…


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l VERANSTALTUNGEN

Jet-Meisterschaften 2016 Vom 3. bis 5. Juni 2016 findet beim MFC Albatros Stendal/Tangerhütte e.V. die Deutsche Meisterschaft für Jetmodelle in der Klasse Scale und Semi-Scale statt. Die DM der Klasse Kunstflug und Sport wird drei Wochen später, am 25. und 26. Juni 2016, beim MFK Ostharz e.V. in…