FOAMIE

Test: Flitework P-38 Lightning Flying Bulls von Hobbico

GABELSCHWANZ TEUFEL


Einer der bekanntesten französischen Dichter flog sie und wurde in seinem unbewaffneten Aufklärer abgeschossen: Antoine de Saint-Exupéry, der sich selbst einen schreibenden Berufspiloten nannte und mit „Der kleine Prinz“ eines der erfolgreichsten Bücher der Welt schuf.

Lieferumfang und Ausstattung

Geliefert wird das Modell in einem stabilen Karton, alle Teile sind in Folie eingepackt und mit Klebeband gegen Verrutschen gesichert. Da die wirklich schöne, aber weiche silberne Oberfläche recht empfindlich gegenüber Beschädigungen ist, macht das auch Sinn. Das Testexemplar ist jedenfalls unbeschadet angekommen.

Eine Besonderheit der verchromten Dreiblattpropeller ist, dass sie aus Einzelteilen zusammengesetzt werden. Ein Auswuchten der Propeller war beim Testmuster nicht nötig.

Die Ausstattung kann man als vollständig bezeichnen, bis auf den Empfänger und den Flugakku sind alle Antriebs- und Steuerkomponenten enthalten und verbaut. Eine Handvoll bereits fertig konfektionierter Kabel stiftet zunächst etwas Verwirrung, schnell wird jedoch klar, dass sieben Servos, zwei Motoren, zwei Regler und drei elektrische Einziehfahrwerke eine Menge Kabel benötigen. Eine deutschsprachige und bebilderte Montage- und Bedienungsanleitung rundet den Lieferumfang ab.

Zum Verschrauben der Propeller kann der Motor mit einem Gabelschlüssel gegengehalten werden.

Das Finish des Modells ist serienmäßig komplett fertig. In den EPO-Schaumteilen sind viele Details wie die Beplankungsstöße und Wartungsklappen bereits eingearbeitet, die Markierungen sind als Klebefolien ausgeführt und passgenau aufgebracht. Der Lack ist dem Vorbild der Flying Bulls entsprechend komplett aluminiumfarbig und dunkelgrün gehalten. Dies ist sauber ausgeführt und bisher sind im Testbetrieb keine Abnutzungen der Farbschicht vorgekommen.

Wegen der metallhaltigen Lackierung müssen die Antennen zwingend nach außen gelegt werden, hier die seitlich aus dem Rumpf herausgeführte Antenne. Die zweite Antenne liegt 90 Grad versetzt oberhalb der rechten Tragfläche.

Die Montage

Von einem Bauen kann man bei dieser Lightning nicht wirklich sprechen, Montage trifft es wesentlich besser. Der aufwendigste Teil ist das Zusammenstecken des Kabelbaums, bei gleichzeitiger Montage der drei Rümpfe mit den beiden Flächenhälften. Diese Verbindungen werden ausschließlich verschraubt und nicht verklebt. Beim richtigen Anschluss der Kabel hilft die Anleitung, allerdings hat sich hier ein kleiner Fehler eingeschlichen: In der Anleitung wird von einem Kabel 6 gesprochen, auf dem gemeinten Kabel selbst befindet sich aber die Bezeichnung 5.

Bei abgenommener Kabinenhaube sieht man die Schraubverbindung der Tragfläche, in einem Stück Sperrholz. Die Kraftaufnahme erfolgt über CFK- und Aluminiumholme.

Die Klebearbeiten sind sehr überschaubar, so wird die Einheit aus Höhen- und den beiden Seitenleitwerken mit Epoxidharz an die Rumpfausleger geklebt. Anschließend müssen noch die Ruderhörner an die entsprechenden Ruderflächen geklebt werden, auch hier sollte man mit 5-Minuten-Epoxid arbeiten. Dabei sollten Sie die Klebestellen zunächst von dem silbernen Lack befreien, mit der Spitze eines kleinen Schraubendrehers oder eines Teppichmessers ist diese Arbeit in ein paar Minuten erledigt. Mit UHU por sind nun noch die Kühlluftführungen an den beiden äußeren Rümpfen und die Ausgleichsgewichte des Höhenruders zu verkleben – und schon steht die P-38 fast fertig auf dem Tisch.

Die Fahrwerksklappen sind mit einem Federmechanismus versehen und gehen mit dem Fahrwerk automatisch zu bzw. auf.

Das Original

Foto: Flying Bulls

Weltweit gibt es nur noch vier flugfähige Exemplare der Lockheed P-38 Lightning. Gebaut wurden zwischen 1941 und 1945 über 10.000 Exemplare als Langstreckenbegleitjäger, Jagdbomber und als Aufklärer. Mit 15,8 Metern Spannweite, ihren drei Rümpfen und ihrem markanten Leitwerk ist sie eine beeindruckende Erscheinung. Deutsche Jagdpiloten nannten sie ehrfurchtsvoll „Gabelschwanzteufel“. Neben ihrem ungewöhnlichen Aussehen hatte sie seinerzeit auch beeindruckende Flugleistungen zu bieten. Ihre beiden turboaufgeladenen V12-Kolbenmotoren vom Typ Allison V-1710 mit jeweils bis zu 1.622 PS reichten aus, um die maximal 10 Tonnen schwere Maschine auf 666 km/h zu beschleunigen. Dabei kam sie mit 13.400 Metern auf eine enorme Flughöhe. Lange Ansaug- und Abgaswege sorgten zudem dafür, dass das Flugzeug recht leise und somit auch als Fotoaufklärer bestens geeignet war. In einer solchen Aufklärervariante F5B verschwand im Juli 1944 der berühmte Schriftsteller Antoine de Saint-Exupéry über dem Mittelmeer. Im Jahr 2000 hat man die Überreste seiner von einer Messerschmitt Bf 109 abgeschossenen Maschine in der Nähe von Marseilles auf dem Grund des Mittelmeeres gefunden.

Die als Vorbild für das Modell dienende, 1944 gebaute P-38L gehört seit 2009 zur Flotte der Flying Bulls aus Salzburg und ist das einzige flugfähige Exemplar in Europa. Sie wurde in den USA über mehrere Jahre aufwendig restauriert und zum Teil neu aufgebaut. Dadurch ist sie wohl die am besten erhaltene P-38 weltweit. Ihr tadelloser Zustand und ihre strahlend silberne Oberfläche kann im Hangar 7 auf dem Flughafen Salzburg oder bei vielen Flugshows bewundert werden.

Antennen nach außen

Beim Einbau des Empfängers, hier sollte man übrigens ein Exemplar mit mindestens sechs Kanälen verwenden, gibt es eine wichtige Sache zu beachten, auf die die Anleitung auch ausführlich eingeht. Bedingt durch die silberne Lackierung des Modells, die anscheinend Metallkomponenten enthält und dadurch abschirmend wirken könnte, müssen die Antennen nach außen gelegt werden. Die von Hobbico beschriebene Lösung, die Antenne in die Kabinenhaube zu führen, gefiel mir jedoch nicht so gut. Zum einen könnte diese beim Aufsetzen der Haube abgeknickt werden, andererseits setze ich einen Empfänger ein, der zwei Antennen hat. Ich habe daher beide Antennen nach außen geführt, eine oberhalb der Tragfläche, die andere 90 Grad versetzt seitlich nach unten aus dem Rumpf heraus, in Bowdenzugröhrchen gelagert. Egal welche Lösung Sie wählen, vor dem ersten Start sollten Sie auf alle Fälle einen Reichweitentest machen.

Die Anlenkung der Querruder. In der Anleitung finden sich für die Rudereinstellungen genaue Angaben.

Als Antriebsakku ist beim Testmodell ein 2.200-mAh-3s-LiPo von SLS im Einsatz. Wird dieser Akku mit einem Gewicht von 190 g ganz vorne im mittleren Rumpf mit Klettband befestigt, passt der Schwerpunkt (75 mm von der Tragflächenvorderkante) automatisch. Zugänglich ist der Akkuschacht über eine mit Magneten gesicherte Zugangsklappe in der Rumpfnase. Die Klappe passt so saugend, dass ich sie zunächst gar nicht entdeckt habe. Beim Testmodell fehlten leider die beiden Magnete zur Fixierung der Kabinenhaube. Mit etwas Epoxidharz wurden daher zwei kleine Neodym-Magnete aus dem eigenen Fundus eingeklebt.

Für den Akku ist eine eigene Zugangsklappe in der Rumpfnase vorhanden. Bei Verwendung eines 190 g wiegenden 3s-LiPos passt der Schwerpunkt ohne Bleizugabe.

In der Bauanleitung stehen alle nötigen Einstelldaten zu Schwerpunkt und Ruderausschlägen, die als Ausgangspunkt sehr gut geeignet sind. Individuelle Anpassungen sind möglich, da die verbauten Ruderhörner mehrere Bohrungen haben. Mir persönlich war zum Beispiel der Ausschlag des Höhenruders zu gering.

Rasentauglich. Auf gepflegten Graspisten startet die Flitework-P-38 gut, der Antrieb ist kräftig genug, die Bodenfreiheit ausreichend.

Der fliegende Teufel

Obwohl ich etwas Bedenken hatte, ob sich die Verbindungen der Rümpfe, Flächen und Leitwerke (die ja nur mit wenigen Schrauben zusammengehalten werden und nicht flächendeckend verklebt sind) negativ auf die Flugleistungen auswirken könnten, erfolgte der Erstflug unspektakulär, im positiven Sinn. Die Leistung des Antriebs ist vollkommen ausreichend für den sicheren Start von einer Graspiste. Um vorbildgetreu zu fliegen, kann man den Gashebel nach dem Einfahren der drei elektrischen Fahrwerksbeine auf Halb- bis Dreiviertelgas zurücknehmen. Das Einziehfahrwerk mit den automatisch verschließenden Fahrwerksklappen sieht übrigens hervorragend aus und funktioniert tadellos. Die Höchstgeschwindigkeit liegt per GPS-Logger gemessen bei 95 km/h im Horizontalflug, der Strömungsabriss kommt bei langsamen 18 km/h, er wird aber vorher mit leichter Schwammigkeit angezeigt. Wenn die Maschine dann über eine Fläche abkippt, sollte sie noch etwas Luft unter den Tragflächen haben, um sicher abgefangen werden zu können. Für einen etwas erfahrenen Piloten ist das aber sehr gut beherrschbar und stellt kein Problem dar.

Die Aufnahme der Befestigungsschrauben auf den Bugfahrwerksachsen sollte mit einer Schlüsselfeile abgeflacht werden, sonst verdrehen sie sich auch bei guten Landungen.

Leichten Kunstflug wie Looping, Turn und Rollen (konstruktionsbedingt etwas träge) macht sie gerne und wie es sich für einen Warbird gehört. Bei größeren positiven Belastungen biegen sich die Außenflächen aber etwas. Die Flugzeit beläuft sich mit dem 2.200er Akku auf etwa sieben Minuten. Danach geht es mit ca. 22 km/h zur Landung. Bei einer solchen, etwas ruppigeren (ich habe in der Abfangkurve einfach zu zögerlich gezogen) hatte sich die Achse des Bugfahrwerks verdreht, ansonsten war das Modell unbeschädigt. Nach dem Festziehen der Madenschraube erfolgten weitere Starts und Landungen, wobei sich diese Verbindung auch bei guten Landungen gerne mal löst. Abhilfe schafft hier ein Anschleifen der Achse, damit die Verschraubung mehr Halt hat.

In jedem der beiden Rumpfausleger sitzt je ein Höhenruder- und ein Seitenruderservo der 9-Gramm-Klasse.

TIPP: Flächen und Rümpfe verkleben

Da man die Lightning aufgrund der vielen elektrischen Verbindungen zum Transport wohl kaum zerlegt, empfehle ich, die Flächen und Rümpfe zusätzlich zur Verschraubung zu verkleben. Nötig ist das zwar nicht, die Schraubverbindungen halten, aber das ganze Modell verwindet sich unter Belastung doch ein wenig, was nicht so recht zum sonst sehr schönen Flugbild passt.

Fazit

Komplett ausgestattet und schnell montiert, zeigt sich die Flitework-P-38 im Design der Flying Bulls mit ihrem schönen, aluminiumfarbenen Kleid. Sie ist mit ihren drei Rümpfen und dem markanten Leitwerk definitiv eine Abwechslung auf dem Modellflugplatz. Die Zusammenstellung der Komponenten passt, die Qualität der Bauteile lässt keine Wünsche übrig, die Antriebe haben genügend Leistung für vorbildgetreues Fliegen und wenn man möchte auch etwas mehr.

TESTDATENBLATT | Flitework P-38 Lightning Flying Bulls


Verwendungszweck: Vorbildähnlicher Warbird 
Modelltyp: ARF-Modell in Schaum-Bauweise 
Hersteller/Vertrieb: Flitework/Hobbico 
Bezug/Info: Fachhandel, Infos bei: www.hobbico.de, Tel.: 05223 9650 
UVP: 319,- € 
Lieferumfang:  ARF-Modell inkl. Servos, Motoren, Regler, elektrisches EZFW fertig verbaut 
Erforderliches Zubehör: LiPo 3s 2.200 mAh, Sender/Empfänger mit mindestens 6 Kanälen 
Bau- u. Betriebsanleitung: Deutsch, 28 SW-Fotos auf 12 Seiten, mit Angaben zu Schwerpunkt und Ruderausschlägen

AUFBAU:

Rumpf: EPO-Schaum, fertig lackiert und mit Aufklebern 
Tragfläche:  zweiteilig, EPO-Schaum fertig lackiert und mit Aufklebern, CFK-Steckungsrohr 
Leitwerk: EPO-Schaum, fertig lackiert und mit Aufklebern 
Motorhaube: EPO-Schaum fertig lackiert und mit Aufklebern 
Kabinenhaube: getönt, Tiefziehteil mit Pilot, Magnetverschluss 
Motoreinbau: BL-Außenläufer, fertig montiert und verkabelt

TECHNISCHE DATEN:

Spannweite: 1.465 mm 
Länge: 1.065 mm 
Spannweite HLW: 640 mm 
Flächentiefe an der Wurzel: 270 mm 
Flächentiefe am Randbogen: 100 mm 
Tragflächeninhalt: 25,9 dm² 
Flächenbelastung: 59,5 g/dm² 
Tragflächenprofil: k.A. 
Profil des HLW: k.A. 
Gewicht/ Herstellerangabe: ca. 1.500 g 
Gewicht Testmodell ohne Akku: 1.351 g 
mit 3s-liPo 2.200 mAh: 1.541 g

RC-FUNKTIONEN UND KOMPONENTEN:

Höhe: 2 × 9-g-Servo, verbaut und verkabelt 
Seite: 2 × 9-g-Servo, verbaut und verkabelt 
Querruder: 2 × 9-g-Servo, verbaut und verkabelt
Einziehfahrwerk: Dreibein, elektrisch mit Fahrwerksklappen 
Verwendete Mischer: keine 
Fernsteueranlage: Futaba T14SG 
Empfänger: Futaba R7008SB mit GPS-Logger 2 von SM-Modellbau 
Empf.-Akku: BEC

Dieser Artikel ist aus
X
aus FMT 09.15

FMT 09.15

2015-07-10

Magazin

Cover
Bereit für die Show?

l Vorbericht: Horizon Airmeet 2015 

Mitte August kann’s für Modellflieger nur eines geben: das Horizon Airmeet auf dem Sportflugplatz Donauwörth/ Genderkingen. Am 15./16.8. brennt die Luft, mit einer atemlosen Nonstop-Show, mit Highlights ohne Ende.


Cover
Huttwil 2015

l Report: Bauplan- und Eigenbautreffen Huttwil 

Tradition muss man pflegen, wenn Sie die Zeit überdauern soll. Das Bauplan- und Eigenbautreffen, welches seit nunmehr 12 Jahren immer Ende Juni im Schweizer Huttwil stattfindet, findet diese Betreuung durch die ansässig Modellfluggruppe und hat keine Schwierigkeiten, sich gegen den Zeitgeist zu stellen und den traditionellen Flugmodellbau für ein Wochenende in den Vordergrund zu stellen. Auch zum 12. Treffen am 27. und 28.06.2015 war die Beteiligung ungebrochen hoch und die Qualität wie auch die Bandbreite der gezeigten Modelle einzigartig.

MOTORFLUG

Cover
Die Tante lässt grüßen

l Test: Junkers Ju 52 von Pichler

Mehrmotorige Modelle sind in unserer Modellfluglandschaft eher selten anzutreffen. Eigentlich verwunderlich, hat doch das Schreckgespenst „Motorausfall“ im Zeitalter von Brushless & LiPo stark an Bedeutung verloren. Andererseits ist der Aufwand gegenüber einer Einmotorigen deutlich höher, denn mehr Motoren verlangen auch nach mehreren Reglern. Unter diesem Blickwinkel betrachtet, ist Pichlers Vorstoß sehr erfreulich und trägt mit dem Nachbau einer Ju 52 zur Bereicherung der Szene bei.


Cover
NEW COMER

l Test: Premier Aircraft Ventique 60E von Lindinger

Quique Somenzini hat der Szene schon des Öfteren seinen Stempel aufgedrückt, zahlreiche sehr erfolgreiche und beliebte Modelle entstammen seiner Feder. Vor kurzer Zeit gründete er zusammen mit David Ribbe und Dan Asher die neue Firma Flex Innovations, die als erstes Modell unter dem Label Premier Aircraft die Ventique präsentiert.


Cover
Neuauflage

l Test: Kadett von aerobel / Hope Modellbau 

Als ich Ende der 1960er-Jahre mit der Modellfliegerei begann, gab es den Kadett schon einige Zeit. Seine Ur-Erscheinung geht auf das Jahr 1956 zurück. Er war, wie viele andere Konstruktionen von Karl-Heinz Denzin, eigentlich als Freiflugmodell konzipiert. Das eigenstabile Flugverhalten machte ihn aber schnell zu einer guten Entdeckung auch für den RC-Flug. Die damals noch sehr einfachen und überwiegend noch nicht proportionalen Fernsteuerungen stellten besondere Anforderungen an ein Flugmodell – und die erfüllte der Ur-Kadett mit seinem eigenstabilen Flugverhalten in besonderer Weise.


Cover
TRIPLE-Fighter

l Bauplanbeilage: Aircombat P-51 A/B/D Mustang

P-51 Mustang. Wer kennt sie nicht. Sie ist wohl eines der bekanntesten amerikanischen Jagdflugzeuge des Zweiten Weltkrieges. Ich wollte schon immer eine Mustang im Aircombat-Maßstab haben. Nun gibt es da natürlich jede Menge Pläne und Fertigmodelle das wäre nicht das Problem gewesen. Man muss das Rad ja nicht zweimal erfinden. Doch ich wollte eine Besonderheit: Der Plan sollte die verschiedenen Varianten der Mustang berücksichtigen.


Cover
STURZKÄMPFER

l Scale-Doku: Petljakow Pe-2 

Seit dem Angriff der deutschen Truppen auf die Sowjetunion stand die Petljakow Pe-2 im Einsatz, vor allem in der Luftnahunterstützung der Bodentruppen. Die Konstruktion galt als modern, war robust und sogar für die Anforderungen des Sturzkampfes geeignet. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg, bis in die 1950er Jahre, wurde die Pe-2 bei mehreren Luftwaffen geflogen.


Cover

l Kolumne: Hier riecht’s nach Sprit

Vor einiger Zeit hatte ich die FMT-Leser gebeten, über ihre Erfahrungen mit dem Öl zu berichten, dass sie dem Sprit ihrer Benziner beimischen. Wer diese Kolumne regelmäßig liest, weiß, dass ich für meine Motoren das Motul 800 Offroad im Mischungsverhältnis 1:30 verwende und auch bisher sehr…

TECHNIK

Cover
Platinenfräsen für Elektronik-Komponenten im Modellbau

l Kolumne CAD/CAM/CNC: Platinenfräsen für Elektronik 

Nach langen Ausführungen rund um die Werkstoffe Balsa, Sperrholz, Kunststoff und ein wenig Metall wollen wir heute den Blick auf das Thema Elektronik im Flugmodellbau werfen. Hier natürlich speziell auf die Frage, ob wir uns mit CAD/CAM- und CNC-Techniken die Arbeit erleichtern oder Dinge selbst in Angriff nehmen können, bei denen wir bisher auf fremde Hilfe oder kommerzielle Dienstleister angewiesen waren.


Cover
CO-PILOT

l Test: GyroBot 800/900 Wing/WingJet von LF-Technik 

Kreisel sind in einem Hubschrauber nicht mehr weg zu denken und hier auch voll akzeptiert. Der Einsatz eines Kreisels in einem Flächenmodell erzeugt dagegen noch oft ein Naserümpfen nach dem Motto „der kann’s nicht anders“. Mittlerweile wird die Akzeptanz der Kreisel in Flächenmodellen immer größer und wie überall reicht hier das Angebot vom einfachen Einachskreisel bis hin zu professionellen und programmierbaren 3-Achs-Typen. Die Systeme von LF-Technik waren mit die ersten auf dem Markt und sind im oberen Level angesiedelt. Wir schauen uns an, was sie leisten können und wie sich der praktische Einsatz darstellt.

JET

Cover
Im Porträt

l Porträt: D.H. 112 Venom von FC-Scaleparts 

Auf der Suche nach meinem ersten Jet-Modell fiel nach langer Sondierung des Marktes die Wahl auf die D.H. 112 Venom aus dem Hause FC-Scaleparts. Den Inhaber Uwe Henn habe ich beim 1. DC-3-Treffen in Emsdetten kennengelernt. Auf der Pro Wing 2014 traf ich Uwe auf seinem Stand wieder und er hatte ein Modell seiner Venom ausgestellt. Wir unterhielten uns ein wenig über die Venom und je länger das Gespräch dauerte, desto mehr habe ich mich in die Venom verguckt – und bestellte nach der Messe einen Bausatz.

COPTOR

Cover
Die neue Kamera-Copter-Serie

l Test: Blade Chroma von Horizon Hobby

Vier charakterstarke Typen bilden die Chroma-Familie. Vom Basis-GoPro-Träger bis zum Alles-vom-Feinsten-Paket mit ultrascharfer 4K-Kamera sowie Highend-Computersender mit Telemetrie, Touchscreen und Andro-id-Betriebssystem soll für jeden Anspruch das Richtige dabei sein. Einer der ersten Chroma AP Combo HD ist in der FMT-Redaktion gelandet. Ihn haben wir uns genauer angesehen, stellen aber auch seine Brüder und deren spezielle Talente vor.

SEGELFLUG

Cover
Fliegen im Dreieck

l Report: GPS-Triangle Eurotour Gruibingen-Norte

Wie die Jungfrau zum Kind bin ich dieses Jahr zum Ausrichter eines GPS-Wettbewerbs aus der CONTEST Eurotour 2015 geworden (6./7. Juni 2015). Das hat man davon, wenn man mit seinem Fluggelände, dem Flugplatz Gruibingen-Nortel zwischen Ulm und Kirchheim unter Teck, angibt! Hier findet, wie selten in Deutschland, ganz entspannt manntragende Fliegerei und Modellflug zusammen statt. Und es steht eine wirklich perfekte Infrastruktur für diese Art Wettbewerb zur Verfügung.


Cover
Bergfest

l Test: Aquila von Staufenbiel 

Die Aquilinae gehören zu der Vogelgattung, in der die „echten Adler“ untergebracht sind. Daher haben alle diese Adler den Gattungsnamen Aquila, der Steinadler heißt z.B. Aquila chrysaetos. Das passt für ein Segelflugzeug natürlich. Der schicke, stilisierte Adlerkopf auf der linken Tragfläche des Staufenbiel-Modells unterstreicht das. Doch fliegt es auch wie ein Adler?


Cover
Steigen Steigen Steigen 

l Test: Introduction F5J von Höllein

„Es gibt eigentlich keinen Tag, an dem es kein Steigen gibt.“ So äußerte sich mir gegenüber einmal einer der jungen und erfolgreichen F3J-Piloten. Er führte dann auch gleich vor, wie sein F3J-Modell an einem trüben, fast regnerischen Tag mühelos – so sah es jedenfalls aus – Höhe machte. Mit dem neuen Introduction F5J von Höllein funktioniert das auch.


Cover
Geht doch

l Baupraxis: Segler-Kabinenhauben einpassen 

Kabinenhauben von größeren Scale-Segelflugmodellen werden in der Regel lose geliefert und sind dann mit einem Rahmen oder einer Wanne zu verkleben. Dieses Zuschneiden, Verkleben und korrekte Anpassen ans Modell gehört zu den Aufgaben, die so mancher Modellflieger am liebsten… Doch mit etwas Umsicht und Sorgfalt geht das einfacher, als man denkt.

FOAMIE

Cover
AKRO-ASS

l Downloadplan: FMT Edge 540 Indoor 

Die FMT Edge 540 Indoor ist ein agiles Kunstflugmodell für die Halle, bei ruhigem Wetter macht sie aber auch draußen jede Menge Spaß. Für den Zusammenbau genügen einfache Mittel und wenig Zeit. Und den Plan gibt’s natürlich kostenlos. Also los geht’s!


Cover
Himmel und Halle

l Test: HoTTrigger 800 EPP von Graupner 

Für den Indoorkunstflug oder das Training auf der Wiese hinterm Haus ist nach wie vor ein Modell in Shockflyer-Bauweise die erste Wahl. Während als Material lange Zeit Depron dominierte, setzt sich nun immer mehr das widerstandsfähigere EPP durch. Auch Graupner hat solche Modelle im Programm – zum Beispiel den HoTTrigger 800.


Cover
GABELSCHWANZ TEUFEL

l Test: Flitework P-38 Lightning Flying Bulls von Hobbico

Einer der bekanntesten französischen Dichter flog sie und wurde in seinem unbewaffneten Aufklärer abgeschossen: Antoine de Saint-Exupéry, der sich selbst einen schreibenden Berufspiloten nannte und mit „Der kleine Prinz“ eines der erfolgreichsten Bücher der Welt schuf.

Uncategorized

Cover

l EDITORIAL

www.fmt-rc.de Liebe Leserinnen und Leser, sind bei Ihnen die kommenden Wochenenden schon verplant oder ist noch Platz für einige Tipps? Allen Abonnenten, die Interesse am Segelflug haben, kann ich noch rechtzeitig die Segelflugmesse vom 17. bis 19.07.15 in Schwabmünchen empfehlen. Wenn Sie die neue…


Cover

l MARKT UND MELDUNGEN

Segelflug Kosmos Mit dem Experimentierkasten „Ultraleicht-Gleiter“ von Kosmos können Nachwuchs-Konstrukteure ihr eigenes Segelflugzeug bauen. Fünf verschiedene Flugzeugmodelle mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden dienen als Grundlage und dürfen mit eigenen Ideen weiter entwickelt werden. Preis…


Cover

l VERANSTALTUNGEN

FOTOS: MATHIAS GRÄGEL Airshow-Report: Tag der Bundeswehr in Manching Am 13. Juni fand anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Bundeswehr (25 Jahre wiedervereinigte Bundeswehr) der erste „Tag der Bundeswehr“ statt. An bundesweit 15 Standorten wurden die Kasernentore geöffnet, um einen Eindruck der…