Triple speed, R.E.S. und thermic von aero-naut, Teil 3


HOCH DAMIT

Nachdem nun alle Einzelteile der kompletten Triple-Serie fertig sind, kann es an die letzten Arbeiten gehen: Anlenkungen endgültig fertigstellen, die einzelnen Komponenten in den Rümpfen unterbringen und schließlich alle sechs Varianten einfliegen. Das gibt ein Flugfest!

Die Anlenkungen

Begonnen habe ich mit den Querrudern. Wie schon beim letzten Mal erwähnt, habe ich hier nicht die kleinen Ruderhebel von aeronaut benutzt, denn diese sind bei meiner Konstellation zu kurz. Ich habe die längsten Hebel der D60-Servos verwendet und sogar noch ein Loch oberhalb der letzten Bohrung gesetzt. Dennoch geht das Gestänge in der Querruder-Hoch-Position (Landestellung beim Triple speed) bis an die Servoabdeckung heran. Der Ausschnitt für den Servoarm muss daher noch minimal ausgefeilt werden. An meinen Querruderhebeln habe ich die Bohrung weit oben gesetzt (Abstand Bohrung bis Ruderoberfläche: 11 mm, Original-Ruderhebel: 6 mm). Mit dieser Anlenkung sind die Querruder schon deutlich differenziert, da ich bereits die Servomitte elektronisch deutlich in Richtung Nasenleiste verschoben habe; wohl wissend, dass ich wegen der Landestellung viel mehr Weg nach oben als nach unten brauchen werde. Beim endgültigen Programmieren werde ich das nachmessen und eventuell anpassen.

Die Anlenkung des V-Leitwerks ist ganz einfach: Hinten eine Z-Kröpfung anbringen, den Stahldraht dann von hinten einfädeln und vorne durch den Klemmadapter des Servohebels führen. Dann die Ruderhörner auffädeln und in die vorher angebrachten Schlitze im Ruder kleben. Hier sollte man aufpassen, denn die Löcher für den Stahldraht sind sehr weit außen an den Ruderhörnern angebracht. Sie können bei grober Behandlung auch mal ausreißen. Nach dem Aushärten stellt man das Servo auf neutral, verklemmt den Stahldraht fest mit der Madenschraube – und fertig. Die in meinem Jeti-Sender vorprogrammierten Servoausschläge für V-Leitwerke (je 50%) habe ich erst mal so belassen.

Einbauten im Rumpf

aero-naut schlägt vor, den Flugakku in das untere (vordere) Akkufach zu packen, vor den Servos. An dieser Stelle passen maximal Akkus mit etwa acht Zentimeter Länge hinein, die zudem mit den Kabeln eingefädelt werden müssen, denn für das Zusammenstecken mit dem Regler ist dann fast kein Platz mehr. Zwingend müsste man dann den Empfänger an der unteren Servoklappe einbauen, wo nur Platz für kleine Empfänger ist und auch nur, wenn man diesen deutlich nach hinten schiebt. Vorne unter der Kabinenhaube wäre jede Menge Platz. Den Empfänger dort unterzubringen, ist aber aus meiner Sicht keine Option. Die Servokabel müssten nämlich viel länger sein und man hätte Probleme, den Regler mit dem Akku zu verbinden (auch hier längere Kabel). Also habe ich den Platz vorne unter der Kabine genutzt, um Regler und Akku nebeneinander ganz hinten einzubauen. Damit wird der Segler etwas kopflastig. Meinen JetiRex-Empfänger habe ich dann im Fach unten vor den Servos untergebracht. Jetzt muss man nur noch etwa 14 g Trimmblei ganz hinten in den Rumpf geben, um auf den empfohlenen Schwerpunkt zu kommen. Mit dem Empfänger weiter vorne wären es vielleicht 2 g mehr. Wegen den paar Gramm mache ich mir jedenfalls keinen Kopf; wir reden hier schließlich von einem Unterschied in der Flächenbelastung von etwa einem halben Gramm.

Wer das anders sieht, einen leichteren Regler einsetzt und auch sonst auf jedes Gramm achtet, kann die Modelle vielleicht um gut 40 g leichter als meine hinbekommen. Für mich war das kein Ziel, schon gar nicht, weil das Handling dadurch deutlich umständlicher wird. So kann ich den Flugakku jetzt bequem durch die große Kabinenhaube tauschen. Schließlich wollte ich alle sechs Varianten auch direkt nacheinander ausprobieren. Da will man sich nicht unnötig die Finger verrenken.

Wahl der Luftschrauben

Der Motor braucht bei 2s nur sehr wenig Strom. 3s-LiPos habe ich auch ausprobiert. Da die bei meinen Messungen verwendeten Akkus schon etwas älter sind: Bei neuen Akkus können die Werte höher liegen. Jedenfalls komme ich auf folgendes Ergebnis.

Bei letzterem Ergebnis habe ich mit Versuchen aufgehört, weil die 12×5“ an 2s wunderbar passt. Damit gehen alle Triple-Versionen sehr zügig nach oben. Mit 3s wäre man bei dieser Luftschraube deutlich über den Spezifikationen des Motors und des Akkus.

Als Flugakku wählte ich letztlich einen 2s-LiPo SLS Quantum 30C mit 1.300 mAh. Dieser ist leicht und minimiert damit das bei mir nötige Trimmblei am Rumpfende. Da er ganz neu ist und sehr geringe Innenwiderstände hat, gehen die Triples damit noch deutlich steiler als mit dem für die Messungen verwendeten älteren Akku.

Für die reine Seglerversion habe ich einen 2s-LiFe-Akku mit 600 mAh ausgewählt. Dieser passt vorne bis fast an die Rumpfspitze. Trotzdem ist dort noch etwa 65 g Trimmblei nötig.

Programmieren der Modelle

Hierzu habe ich mir schon im Vorfeld Gedanken gemacht, denn immerhin will ich ja möglichst viele Modellvarianten möglichst einfach unter einen Hut bringen. Ich habe wie gesagt sechs Versionen: Segler- und Elektrorumpf und jeweils drei Flügelversionen (Triple speed, thermic und R.E.S.). Zunächst stellte ich mir vor, mit zwei Modellspeichern auszukommen. Theoretisch geht das auch, aber dann müsste man alle Tragflächen exakt gleich einstellen. Auch die Mischer für Butterfly müssten dann genau gleich sein. Und jede Änderung würde für alle Modelle gelten. Geht also gar nicht, denn jede Tragfläche hat ihre eigenen Eigenschaften und Anfordernisse. Und das ist gut so, sonst wäre die Vielfalt ja sinnlos. Am Ende lief es also auf sechs getrennte Modellspeicher hinaus. Bei den heutigen Computeranlagen ist das kein Thema mehr, aber natürlich schon ordentlich Programmierarbeit.

Fliegen mit dem R.E.S. E

Zum Glück wurde ich im August nach Südtirol geholt, um dort den Sprecher beim Flugtag der Modellfluggruppe Gröden (Curnacins) in Albions bei Lajen zu übernehmen. Wegen einem Tag fährt man da nicht hin, also wurde eine ganze Woche Urlaub daraus – ideal fürs Einfliegen und Erproben von sechs Modellen.

Zuerst nahm ich mir den Elektrorumpf vor. Da die R.E.S.-Fläche am wenigsten Funktionen hat, war sie das erste Flächenpaar, das mit dem E-Rumpf kombiniert wurde. Diese Version flog direkt sauber mit meiner Grundeinstellung. Es stellte sich heraus, dass die Störklappenausschläge nicht groß sein müssen, um das Modell schnell aus dem Himmel zu holen. Die von mir erreichten 45 Grad kamen mir etwas knapp vor, aber sie lassen diese Version zügig und kräftig auf die Nase gehen, so dass man etwas Höhenkompensation braucht, um‘s auszugleichen. Voll gezogen wirken die Klappen sehr gut. Mehr Ausschlag ist also gar nicht nötig.

Froh war ich über die von mir eingestellten großen Seiten-/Höhenruderausschläge. Da die R.E.S.-Version naturgemäß keine Querruder hat, braucht man viel Weg, um effizient steuern zu können. Trotzdem ist diese Version natürlich vergleichsweise unbeweglich gegenüber den Querruderversionen. Es dauert doch einen Moment und verlangt deutliche Ausschläge, damit der Segler in die Kurven geht. Für Zweiachser ist das aber völlig normal. Dank der großen Fläche und dem geringen Gewicht nimmt diese Variante sehr gut Thermik an.

Einbau des Störklappenservos in der Fläche des Triple thermic. Man sieht: Länger dürfen die Servoarme nicht sein.

Der Flugakku liegt bei mir im hinteren Kabinenbereich neben dem Regler. Damit ist er auch perfekt zugänglich.

Dann der speed E

Als Nächstes nahm ich mir die Speed-Fläche vor. Dank des in der Triple-Reihe geringsten Gewichts ist die Steigleistung dieser Variante mit dem gewählten Antrieb enorm. Und dank der Querruder ist das Modell auch sehr beweglich. Es empfiehlt sich, etwas Expo auf die Querruder zu geben, da der Segler um die Längsachse doch recht zügig reagiert. Die Rollen kommen flott, aber nicht superschnell. Looping und Rückenflug sind natürlich kein Problem, selbst fast ganz saubere Zeitenrollen sind drin.

Auch die Thermik wird gut angenommen, das Modell ist ja sehr leicht. Aber durch die geraden Flächen ohne Ohren fallen die Kreise damit weiter aus, die Grundgeschwindigkeit ist auch höher. Logisch und keine Überraschung. Wirkt der Triple-R.E.S. in der Luft etwas behäbig, so ist die Speed-Version das Gegenteil. Sie marschiert recht dynamisch und ist damit eindeutig die Flotteste unter den dreien. Natürlich fehlt der Durchzug schwererer Modelle, aber das ist ja kein Wunder bei der niedrigen Flächenbelastung. Mich hat erstaunt, dass man das Modell beim Landen extrem lange ans Höhenruder hängen kann. Es steht fast, bevor es endgültig auf dem Boden liegt. Ganz im Gegensatz zu manchen anderslautenden Aussagen im Netz. Mein Video zeigt das ganz gut. Nur in den Alpen, wo ein Teil meiner Flugerprobung stattfand, reißen die Modelle wegen der dünneren Luft natürlich etwas früher ab. Auch das sieht man im Video.

Die Wurzelrippe – hier im Fall der R.E.S.-Fläche – ist mit den Haltemagneten und dem Servostecker bestückt.

Mein persönlicher Favorit ist der äußerst aufwindsensible Triple thermic, hier mit dem Elektrorumpf.

Das V-Leitwerk der Triple-Modelle ist einfach und sauber angelenkt, mit einem Z-gekröpften Stahldraht.

Der Elektrorumpf, von unten gesehen: Den Empfänger habe ich dort im vorderen Fach untergebracht, dahinter liegen die Servos für Seite und Höhe.

Optimierungsvorschläge

Was würde ich bei einem Neuaufbau ändern, nachdem ich nun Erfahrungen gesammelt habe? Grundsätzlich wenig. Man kann aber immer an allen Modellen herumoptimieren. Und das macht durchaus Spaß, denn bei Fertigmodellen ist diese Option nicht ohne Weiteres möglich. Ich persönlich lege großen Wert auf Alltagstauglichkeit und fliege auch oft außerhalb von Flugplätzen mit Golfrasen. Da hilft Robustheit ungemein. Als Tester baue ich aber alle Modelle zunächst genau nach Plan. Sonst macht das Testen wenig Sinn. Würde ich nochmal neu bauen, wären die folgenden Modifikationen eine Überlegung wert.

Beim Bau würde ich hier und da Verstärkungen anbringen. Besonders die Leitwerke beziehungsweise das Rumpfende sind sehr leicht vorgesehen. Bisher hält das problemlos, aber wer sicher gehen will, kann entlang des Rumpfs (wie vorne beim E-Rumpf) kleine Dreikantleisten einkleben. So kann man den Rumpf auch noch etwas mehr rundschleifen. Das zusätzliche Gewicht hinten spielt keine Rolle (siehe erste Doppelseite). Bei den Querruderservos wurde vom Hersteller bei den Servobrettchen Balsa verwendet (sonst Hartholz). Das sollte verstärkt werden, sonst hält‘s nicht lange. Eine Lage Glasmatte oder ein 0,5/0,8er Hartholzfurnier darüber und die Servos können bedenkenlos verbaut werden.

Bei mir war das V-Leitwerksbalsa extrem auf Gewicht selektiert. Hier etwas zu verstärken, ist zu empfehlen, vor allem, wenn man bei der Seglerversion an den Gummiseil-Hochstart denkt, der je nach Gummiauszug ein Modell schon sehr belasten kann. Zum Beispiel könnte man die Nasenleiste auf voller Länge gerade abschleifen und sehr festes Balsa als Nasenleistendoppler aufkleben. Dasselbe auch am Ruder und/oder an den Endleisten. Alternativ könnte man die Leitwerke einfach mit leichtem Balsa beplanken. Dann wären die Bleizugaben am Rumpfende hinfällig. Wer will, kann ähnlich wie bei meiner Reparatur (vgl. FMT 11/2017, S. 98ff) auch mit dünnen Kohleprofilen arbeiten, die man einfach in Schlitze im Balsa einklebt. Ist sicher etwas leichter. Die Depronflieger machen das schon immer so.

Bei der Thermik-E-Version mit der größeren Spannweite schwingt die Tragfläche beispielsweise beim Start doch kräftig am Rumpf. Hier könnte man einen steiferen Verbinder einsetzen, der bisherige lässt sich sogar von Hand deutlich durchbiegen. Ich habe mir bereits einen neuen gemacht: Dabei wird ein gleichdickes Kohlerohr mit einem dünneren Kohlerohr aufgefüllt und verklebt. Wen die „Weichheit“ nicht stört, der kann den Originalverbinder aber völlig bedenkenlos verwenden. Ja, er schützt das Modell durchaus bei härteren Landungen, da er deutlich elastischer ist als harte Kohlerohre. Ich persönlich bevorzuge die härtere Variante, muss aber dafür beim Landen möglicherweise etwas mehr aufpassen. Wer will, kann also auch beim Triple kreativ sein und sein Modell nach eigenen Vorstellungen anpassen.

Puristischer Fluggenuss: Der Triple R.E.S. gehört zur derzeit angesagten, nur über Höhe, Seite und Klappen gesteuerten Seglerklasse. Hier mit dem E-Rumpf

Jetzt der thermic E

Gefühlt ist diese Version mein Favorit, denn ich liebe Thermikfliegen über alles. Die größte Spannweite der Reihe verschafft eine niedrige Flächenbelastung und durch die klug angelegte V-Form dreht der Thermik-Triple willig in den Kreis und lässt sich mit Seitenrudereinsatz auch perfekt dort halten. Die Grundgeschwindigkeit ist sehr niedrig, jede noch so kleine Thermik wird sofort durch Wackeln angezeigt – eine richtige Thermik-Suchmaschine. Auch hier ging die Nase beim Ziehen der Störklappen kräftig nach unten und musste mit deutlich Höhe besänftigt werden.

Alle drei Versionen wurden 3 mm hinter dem Originalschwerpunkt geflogen, was schon mal gut passte. Allerdings kann man noch weiter zurückgehen. Komischerweise beeinflusst dies das Abfangverhalten nicht so sehr, wie man erwarten würde. In beiden Fällen war der Abfangbogen recht schwach ausgeprägt und passte zu den Modellen.

Aufpassen muss man, wenn man mit Motor fliegt. Diesen sollte man wirklich nur zum Steigen verwenden, sonst kommt man beim brutalen Herumturnen womöglich in Situationen, die die Zelle überfordern könnten. Der Triple speed kann hier natürlich etwas mehr rangenommen werden. Alle Varianten sind aber von aero-naut bewusst gewichtsoptimiert worden. Das erlaubt eine sehr leichte Bauweise, aber keine fliegerischen Extreme. Aber das sollte der Triple-Pilot auch nicht im Sinn haben.

Und mit dem Seglerrumpf?

Grundsätzlich ändert sich mit dem Seglerrumpf vor allem die Flächenbelastung – sie wird noch etwas geringer. Die beiden Knickflügler fliegen damit noch langsamer und steigen in der Thermik noch besser. Beim normalen Herumturnen kann man sie kaum überlasten, höchstens beim Hochstart, was aber mit passenden Gummis nie ein Problem war. Ansonsten änderte sich hier nicht viel. Lediglich den Schwerpunkt habe ich beim reinen Segler minimal zurückgenommen. Damit würden die Modelle noch empfindlicher auf Thermik ansprechen, so meine Idee. Wirklich bemerkt habe ich den Unterschied aber nicht. In jedem Fall sind die Modelle sehr gutmütig und thermikempfindlich.

Wer sonst schnellere und schwerere Modelle gewohnt ist, sollte beim Landen darauf achten, die Flugzeuge nicht noch langsamer zu machen, als sie ohnehin schon zu fliegen in der Lage sind. Sie kommen mit Schritttempo herein und hängt man sie jetzt an den Knüppel, werden sie nur noch minimal langsamer, reißen dann aber ab. Das ist logisch, aber optisch ungewohnt, wenn man Modelle mit niedrigen Flächenbelastungen nicht gewohnt ist. Wir reden hier von extrem niedrigen Landegeschwindigkeiten.

Braucht man alle sechs?

Das darf jeder selbst entscheiden. Aber eines ist sicher: Mit zwei Rümpfen (Segler und Elektro) und den drei Flügelvarianten (R.E.S., speed und thermic) hat man tatsächlich sechs verschiedene Modelle mit verschiedenen Eigenschaften. Wer eher am Hang fliegen möchte oder gerne (mit Motor) auf dem Flugplatz herumturnt, der wird sich wohl für den speed entscheiden. Wer gemütlich in der Thermik fliegen will, der wählt die hier besonders leistungsfähige Thermik-Version. Und wer an der R.E.S.-Klasse Freude hat (egal ob er tatsächlich an solchen Wettbewerben teilnehmen will oder nur die Einfachheit dieser Modelle schätzt), der wird sich eben für den R.E.S. entscheiden. Wer alles will – der wird alle Flügeltypen haben wollen. Ob er dann mit oder ohne Motor fliegt, das entscheiden die Bedingungen. Schön, wenn man die Wahl hat.

Mein Fazit

Eine klasse Idee von aero-naut, mit dem Triple-System sechs Modellvarianten zu ermöglichen. Und alle sechs Varianten haben ihren eigenen Charme. Der Wechsel dauert jeweils nur Sekunden. Ich ganz persönlich hätte die Modelle nicht so stark auf Gewicht optimiert, da ich häufig in schwierigem Gelände fliege. Aber die meisten Fliegerkollegen, die solche Holzmodelle lieben, freuen sich über jedes Gramm Gewichtsersparnis; und das war das Ziel von aero-naut – leichte Modelle. Mit wenig Aufwand kann man aber mit Verstärkungen selbst kreativ werden, wenn man möchte.

Das ist auch einer der großen Vorteile von Bausatzmodellen. In der Luft fühlen sich alle sechs Varianten pudelwohl und fliegen wunderbar. Spaß hoch sechs sozusagen. Welchen nehme ich heute mit? Am besten einfach alle! Man weiß ja nie.

DIE SIEGERMODELLE aero-naut-Design-Contest

Danke, liebe FMT-Leser, für Eure rege Teilnahme an unserem aero-naut-Design-Contest. Viele wunderschön gebaute Segler haben uns in den vergangenen Wochen erreicht – und wir standen somit vor der schweren Aufgabe, daraus die drei schönsten zu küren. Jetzt ist die Entscheidung gefallen, die Sieger stehen fest. Die drei attraktivsten Triple-Modelle wurden gebaut von: Leszek Golkowski aus Königswinter, Ralf Kartes aus Wertingen und Markus Hörter aus Lohmar. Herzlichen Glückwunsch! Alle drei dürfen sich jetzt auf eine Triple-Fläche nach Wahl freuen.

Markus Hörter aus Lohmar

Ralf Kartes aus Wertingen

Leszek Golkowski aus Königswinter
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2017-11-22

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