Magazin

REPORTAGE:Aachen bei Nacht 


Freundschaft muss man pflegen, so sagt man. Aber man darf sie auch schon mal ausnutzen. So geschehen bei einem Besuch von Michael Bauschat, seinem Sohn Felix und Uli Schäfer aus Aachen. Sie erzählten uns von einem nächtlichen Modellfliegen in einer Sporthalle. Wir Zuhörer, d.h. Peter Wolnik, Manfred Rohlmann und ich, waren sofort elektrisiert und haben tiefer nachgebohrt.

FRANZ KaYsEr 
FOTOs: PETEr WOLNIK, FELiX BAUSCHaT

Fliegender Professor

Nun muss man wissen, dass Michael Bauschat nicht nur aktiver Modellflieger ist, sondern nebenbei an der FH Aachen im Fachbereich für Luft- und Raumfahrttechnik als Professor für Flugsystemtechnik und Flugführung tätig ist. Uli Schäfer ist auch aktiver Modellflieger und Mitarbeiter von Michael Bauschat und u.a. Herr über die diversen Windkanäle. Die beiden erzählten uns, dass im Januar 66 Studenten des 5. Semesters, in Dreiergruppen aufgeteilt, selbst konstruierte und selbst gebaute Wurfgleiter als zusätzliche Prüfungsleistung vorfliegen müssen. Wir haben uns spontan dann selbst dazu eingeladen.

Hightech: CFK-Stabrumpf und Wingletfläche mit Oracoverbespannung.

Die Studenten bekamen natürlich ein paar Vorgaben. Es sollte ein Wurfgleiter werden mit 800 mm Spannweite und einer Rechteckfläche. Also sollte es so etwas wie seinerzeit „der kleine Uhu“ werden. Als Profil war eine Eigenentwicklung an der FH von Uli Schäfer und Dipl.-Ing. Julian Schirra vorgegeben, das in Anlehnung der beiden Namensanfangsbuchstaben SC2 15 heißt. Zwei Flächentiefen standen zur Auswahl, einmal 120 mm und zum anderen 150 mm. Der Rippen- und Leistensatz wurde sauber gefräst von der Firma Up2-Tec Prototyping GbR als Sponsoring zur Verfügung gestellt, die auch für Sieger-T-Shirts sorgte. Das Material für die frei zu gestaltenden Rümpfe und Leitwerke wurde auch gestellt. Einzig das Bespannmaterial sollte als Eigenleistung dazukommen.

Eine saubere Holzarbeit in zweifacher Ausfertigung und stabiler Transportkiste.

Es ist klar, wenn eine Hochschule Wurfgleiter bauen lässt, bleibt es nicht beim fröhlichen Fliegenlassen, es sind auch eine Menge wissenschaftlicher Parameter abzuklären, z.B. uns allen so bekannte Dinge wie EWD oder Schwerpunkt. Darüber hinaus war sogar eine Vorhersage der Gleitzahl, des geringsten Sinkens und eine Prognose der zu erwartenden Flugzeit verlangt. Die Ausschreibung geht über zwei eng beschriebene DIN-A4-Seiten.

Das vorgegebene Profil SC2 15.

Dem Ingeniör ist nichts zu schwör

Wer von den zukünftigen Diplomingenieuren schon mit dem Modellbau in Berührung gekommen war, war nun klar im Vorteil. Aber das traf auf die meisten nicht zu. Deshalb wurde ein Termin zum gemeinsamen Einfliegen und Austrimmen vereinbart. Da die Großsporthalle mit nahezu 45 m Länge aber tagsüber meist belegt ist, wurde der Einflugtermin kurzerhand auf die Nacht verlegt. Klar, dass wir dieses Ereignis nicht verpassen wollten.

Starttermin war 22 Uhr. Es war schon ein rechter Trubel, als die 66 Damen und Herren mit 22 Modellen unter dem Arm – neben ein paar Sixpacks Bier – in der Halle auftauchten. Das Bier war für die Zeit nach der anstrengenden Einfliegerei gedacht.

Ich hätte nie für möglich gehalten, wie viele Variationen bei den vorgegebenen Parametern möglich sind. Und ich hätte nie für möglich gehalten, wie viele Variationen in der Bauausführung mitgebracht wurden.

Da gab es ein Hightechprodukt mit CFK-Stabrumpf und Wingletfläche mit transparenter Oracover-Bespannung genauso wie ein Modell in perfektem Holzbau mit Papierbespannung. Zur Vorsicht war davon sogar ein Ersatzmodell gebaut worden, alles in einer Holzkiste für den sorgenfreien Transport. Beim späteren Siegermodell war sogar auf das Seitenleitwerk verzichtet worden, um dessen Luftwiderstand zu vermeiden. Das dadurch deutlich sichtbare Gieren des Modells hat aber möglicherweise genau das Gegenteil erreicht.

Um die EWD während des Wettbewerbes der Flugaufgabe anpassen zu können, wurde an diesem Modell eine EWD-Wippe verwirklicht.

Eine Teilnehmergruppe trat mit einem Modell an, bei dem die Flügeloberfläche wegen der Profilgüte beplankt war und außerdem die roten Kunstflugstreifen trug, die die 2,43-m-Pitts von Uli Schäfer zieren. Diese Gruppe bekam als Sonderpreis von Uli nach der Veranstaltung eine Runde Weißbier ausgegeben.

Die meisten Studenten hatte wohl noch nie ein Modell gebaut, vor allem nicht mit einem Profil, das bautechnisch bestimmt nicht einfach zu behandeln ist. Dementsprechend hatten einige Tragflächen ein paar ungewollte und eigensinnige Verzüge. Bei einem Teilnehmer flog deshalb ein Teil meiner Visitenkarte als Gegenquerruder mit. Wie erfindungsreich die jungen Leute sind, zeigt auch ein Modell, bei dem die Bespannung aus einer Plastikeinkaufstüte recycelt wurde.

Recycling: eine jugendlich frische Interpretation und Umsetzung einer Folienbespannung.

Der Wettbewerb

Die Aufgabenstellung für die Flugtests verlangte einmal einen zeitlich möglichst langen Flug von der 5 m hohen Empore der Sporthalle und zum anderen einen Streckenflug unter einem Flatterband hindurch. Um sich an diese beiden Aufgabenstellungen optimal anpassen zu können, waren Veränderungen bei der EWD und beim Schwerpunkt ratsam. Also hat sich eine Teilnehmergruppe die Mühe gemacht, eine perfekte EWD-Wippe an ihrem Modell zu verwirklichen.

Die nächtliche Einfliegerei mit aktiver Hilfe aller organisatorisch Beteiligten hat ganz deutlich gezeigt, dass neben der ganzen flugtechnischen Auslegung die Wurftechnik einen besonders starken Einfluss haben würde.

Am folgenden Sonntag, diesmal tagsüber, fand dann der Wettbewerb der Teilnehmer statt. Jede Gruppe musste ihr Modell von der Empore starten und versuchen, eine möglichst lange Flugzeit zu erreichen. Meist endete der Flug an der gegenüberliegenden Hallenwand. Die ganz Cleveren hatten einen leichten Kurvenflug eingestellt, wodurch Flugzeiten von ca. 12 Sekunden gemessen werden konnten.

Und das sind die Teilnehmer aus der siegreichen Gruppe: Simon Derichs, Christian Viehl und Cyril Hertz. Cyril ist übrigens ein Nachfahre von Heinrich Hertz, nach dem bekanntlich die Einheit der Schwingung benannt ist.

Dipl.-Ing. Manfred Conradi hatte eine Excel-Tabelle vorbereitet, die auf eine Leinwand projiziert wurde und in der die Teilnehmer die aktuellen Ergebnisse nachsehen konnten. Es kam merklich Spannung auf, zum Glück wurde in der Vorrunde das schlechteste Resultat gestrichen. In der Vorrunde mussten alle Gruppen ihre Modelle viermal von der Empore starten, anschließend ging es zum Limbofliegen. Die Teilnehmer mussten die Modelle unterhalb eines gespannten Flatterbandes hindurch starten und versuchen, so weit wie möglich zu fliegen. Hier ging es also nicht um Zeit, sondern um Strecke. Da der genaue Landepunkt nicht diskussionsfrei zu ermitteln war, wurde der Punkt gemessen, an dem das Modell zum Stillstand kam.

Die zehn Besten aus der Vorrunde starteten zuerst erneut von der Empore und mussten dann beim Limbofliegen eine zusätzlich Last von 50 g mitnehmen. 50 g bei einem Modellgewicht von 70 - 100 g ist schon eine erhebliche Belastung. Die besten fünf dieser Zwischenrunde kamen ins Finale und wurden nun mit 100 g belastet. Wie der Zufall es wollte, erreichten nicht nur fünf das Finale, sondern sieben, da der 5. Platz punktgleich dreimal erreicht wurde.

Mittlerweile war deutlich zu sehen, dass die Teilnehmer aus der Zwischen- und Finalrunde Erfahrung beim Einstellen der Modelle und vor allem bei der Startmethode gesammelt hatten und das auch in bessere Flugdaten umzusetzen wussten. Die Studenten aus der Endrunde bekamen zusätzliche Bonuspunkte für die Benotung gutgeschrieben. Für die Teilnehmer war damit die Sache noch nicht ganz erledigt, da quasi als Hausaufgabe blieb, aus den Messdaten so einiges an Flugphysik abzuleiten.

Es war eine tolle Nacht und ein toller Tag und hat uns heftig Spaß gemacht. Ich glaube, wir laden uns fürs nächste Jahr wieder zu dieser „Akaflieg-Modellbau“ ein.

Nächster Artikel
X
Nächster Artikel
X
TEST:F4U-1A Corsair von Hangar9/Horizon Hobby 
X
aus FMT 05.15
Dieser Artikel ist aus
X
aus FMT 05.15

FMT 05.15

2015-03-24

Magazin

Cover
MAKING-OF

l Multiplex Rockstar auf dem Hockenheimring

Dort, wo sonst die Motoren heulen und Rennboliden mit den Hufen scharren, dort steht er, der neue Rockstar von Multiplex. Auf dem Hockenheimring. Was für eine starke Kulisse für diesen heißen Elapor-Doppeldecker! Die FMT-Redaktion dufte Multiplex beim Drehtermin zum Promo-Video exklusiv über die Schulter schauen.


Cover

l THEORIE:Modellfliegen nach Mondphasen  

Schon immer haben der Mond und die Gestirne die Fantasie des Menschen beeinflusst. Unbestritten haben sie deutliche Auswirkungen auf das Leben dieser Erde, egal ob auf Mensch, Tier oder Pflanze.


Cover

l REPORTAGE:Aachen bei Nacht 

Freundschaft muss man pflegen, so sagt man. Aber man darf sie auch schon mal ausnutzen. So geschehen bei einem Besuch von Michael Bauschat, seinem Sohn Felix und Uli Schäfer aus Aachen. Sie erzählten uns von einem nächtlichen Modellfliegen in einer Sporthalle. Wir Zuhörer, d.h. Peter Wolnik, Manfred Rohlmann und ich, waren sofort elektrisiert und haben tiefer nachgebohrt.

MOTORFLUG

Cover
Nah am Original!

l TEST:F4U-1A Corsair von Hangar9/Horizon Hobby 

Ein stimmiges Äußeres mit matter Lackierung, weichen Farbübergänge, Nieten, Schrauben, Beplankungsstößen, Hoheitszeichen und Wartungsaufschriften – so dicht dran am Original war bisher noch kein ARF-Modell. Die neue F4U-1A Corsair 20cc aus dem Hause Hangar 9 ist ein Hingucker – und kommt mit ihrer Spannweite von 1,65 m in einer handlichen Größe.


Cover
RM-85FSi NG von Engel Modellbau & Technik im Test

l KOLUMNE:Hier riecht’s nach Sprit 

Als ich im Jahre 2010 in der FMT meinen Testbericht über den ROTO 4-Takt-Boxer mit 85 cm³ Hubraum ablieferte, schloss ich mit den Worten: „blitzsauber gefertigter Motor mit langer Lebensdauer, niedrigem Benzinverbrauch, erfreulich hoher Leistung und einem unvergleichlichen Sound.“ In dieser Ausgabe geht es nun um den neuen 85er Reihenmotor RM-85FSi NG.


Cover
im Flugmodell

l TEST:Tankanzeige MFlow-Sensor von Jeti 

Zwar könnte man sagen: Wozu brauche ich überhaupt Telemetrie, schließlich fliege ich jahrzehntelang ohne? Richtig, es geht natürlich auch ohne – jedoch ist da die bohrende Neugier, mehr wissen zu wollen. Für mich haben Telemetriedaten einen entscheidenden Vorteil: Ich bekomme Daten und Wissen über mein Modell, was die Sicherheit extrem em verbessert. Nun hat Jeti als erster Anbieter einen Telemetriesensor auf den Markt gebracht, der den Tankinhalt zeigt – und den gilt es jetzt vorzustellen.


Cover
Zwei laufende Meter Klassik

l TEST:Rainbow 2000 von Derkum 

Im Modellflug gibt es seit jeher Klassiker – und speziell bei den Motormodellen sind hier sogar regelrechte Kultmodelle zu finden. Graupners Taxi oder die Kadett-Reihe beispielsweise. Die Rainbow von Derkum ist schon seit einiger Zeit mit 1.600 mm Spannweite erfolgreich auf dem Markt. Jetzt kommt die Rainbow 2000 dazu. Wird sie auch zum Klassiker, bloß weil sie wie einer aussieht?

FOAMIE

Cover
Racer im Reisekleid

l TEST:HOTT DELUXE von Graupner 

HoTT Deluxe, so nennt Graupner seinen neuen Foamie und dieser Name lässt natürlich bereits beim ersten Lesen große Erwartungen aufkommen. Was kann das handliche Modell im Businessfliegerdesign wirklich?


Cover
Neue Zeitrechnung

l TEST:Acrobat von ST Model/Ripmax 

Der Mensch hat die Zeit unterteilt in Jahre, Monate und Tage, letztere dann noch in Stunden, Minuten und Sekunden, wobei es im Sportbereich für die ganz Schnellen noch um tausendstel Sekunden geht, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Man kann aber durchaus den Gegebenheiten entsprechend eine neue Zeiteinheit kreieren, eine ganz spezielle, die Fertigstellung eines Modells betreffend, also jene vom Lieferzustand bis zum flugfertigen Modell. Die zugehörige Maßeinheit: „1 ALZ“ (Akkuladezeit).


Cover
Show-Talent

l TEST:Viking Model 12 von E-flite/Horizon Hobby 

Viking, diesen klangvollen Namen bekam der neueste Kunstflugdoppeldecker von Horizon Hobby nicht zufällig. Es handelt sich um einen Nachbau der manntragenden Kunstflugmaschine des Scandinavian Airshow Teams, eine stark modifizierte Pitts M12. Das Modell kann jedoch nicht nur mit einem gelungenen Design glänzen, das integrierte AS3X-Kreiselsystem soll trotz der kompakten Abmessungen für ausgewachsene Flugeigenschaften sorgen.


Cover
Spaßvogel

l DOWNLOADPLAN:Freiflugmodell Sparrow aus Depron

Das jährliche Kinderferienprogramm stand kurz bevor und es sollte noch ein Wurfgleiter entstehen, den die Kinder selbst bauen, mit Farbe verschönern und anschließend natürlich auch mit nach Hause nehmen dürfen. So entstand die Idee zum Sparrow, den ich nun hier als Downloadplan-Modell vorstellen möchte.

SEGELFLUG

Cover
Göttliches Thermikfliegen

l Bauplanbeilage: Elektrosegler ATON, Teil 1

Keine Lust mehr auf die verbeulte Schaumwaffel? Mal was Richtiges aus Holz? So echt selbstgebaut und langlebig? Ich hätte da etwas, das nicht im Onlineshop zu holen ist...


Cover
PRAXIS der Ruder, Verbinder und Tragflächen

l BAUPRAXIS: Holzbearbeitung Teil 3

In diesem Beitrag werden Höhen- und Seitenruder mit ihren verschiedenen Bauformen und Anlenkungen behandelt. Danach geht es mit den Flügeln weiter: mit dem Flächenverbinder und schließlich mit dem Rohbau der Flächen.


Cover
Der Weg zum Eigenstarter im Maßstab75

l Baupraxis: Klapptriebwerk für eine 1:3er DG-600

Immer wieder kam der Gedanke in mir auf, meine Voll-GFK-DG-600 (4,8 m) von H-Model unabhängig von einem Schleppmodell zu machen. So ein wunderschöner Segler sollte einfach öfter in die Luft kommen. Ich begann zu recherchieren, was es denn da für käufliche Lösungen am Markt gibt – und mit welchem Aufwand, finanzieller wie auch bautechnischer Art, dafür zu rechnen ist.


Cover
FUN am HANG

l TEST:Vagabond von Hacker Model/Pichler 

Hangflug macht unendlich Spaß. Es gibt für mich nichts Schöneres, als ein unmotorisiertes Modell sauber durch eine Kombination aus Kunstflugfiguren zu steuern. Wenn dann die Höhe abgeturnt ist: Rausfliegen, wieder Höhe machen und wieder beherzt in die Knüppel greifen!

TECHNIK

Cover
Kann ich als Modellbauer CNC- den einsetzen?

l KOLUMNE CAD – CAM – CNC:Techniken für Formenbau

Über die Ablösung der Laubsäge haben wir in den letzten Monaten ausführlich gesprochen. Nun stellt sich die Frage, ob es für uns Modellbauer auch technisch erreichbar ist, Stechbeitel, Raspel und Schleifklotz – Werkzeuge für den Formenbau – beiseite zu legen. Dazu ein klares Ja mit der Einschränkung, dass weder der CAD-Teil, also das Modellieren von komplexen dreidimensionalen Geometrien, noch der CAM-Teil zu den Aufgabenstellungen von Neueinsteigern gehören sollte. Ist der NC-Code dann einmal fertig, ist es nur noch eine Fleißaufgabe für die Maschine.

HELIKOPTER

Cover
Gut und böse

l TEST:Goblin 700 Competition von SAB 

Sucht man auf Wikipedia nach der Bezeichnung „Goblin“, so findet man die Aussage, dass es sich um kleine, meist bösartige und grotesk hässliche Plagegeister handelt. „Klein“ ist bei der 700er Klasse ja einfach nur eine Ansichtssache. Ebenso liegen die Empfindungen „grotesk“ und „hässlich“ im Auge des Betrachters. Was aber bestimmt zutrifft – bei entsprechendem Setup – ist die Aussage „böse“. Der Goblin 700 hat mit der neuen Competition-Reihe einige sinnvolle Updates erhalten, die sich im Betrieb durchaus positiv bemerkbar machen.

JET

Cover
Sanfter Riese

l TEST:L-39 Albatros von Pichler/Black Horse

Große Impellermodelle waren bisher hauptsächlich etwas für Experten, denn große, für den Einbau eines E-Impellers vorbereitete Jets sind eher selten und auch der notwendige Antriebsstrang ist nicht unbedingt günstig zu bekommen. Mit diesen Vorurteilen räumt Pichler nun auf und bringt mit der L-39 Albatros ein Impellermodell in ARF-Bauweise auf den Markt, das mit 1,86 m Länge bereits eine stattliche Größe aufweist, sich dank konsequenter Leichtbauweise aber dennoch relativ preisgünstig in die Luft bringen lassen soll.


Cover
Sportfan

l SCALE-DOKUMENTATION Aero L-39 Albatros

Schöne Flugzeuge fliegen schön? Die Aero L-39 Albatros scheint mit ihrer klaren Geometrie genau das beweisen zu wollen. Der ganze Warschauer Pakt ließ sich auf ihr schulen, Kunstflugteams vertrauen auf sie bis heute – und Modellflieger auch. Wir zeichnen die Geschichte dieses Erfolgstyps nach und analysieren die Konstruktion.

Uncategorized

Cover

l EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser, es gibt ein Sprichwort, das insbesondere für unser Hobby sehr gut zutrifft: „Alles im Leben hat seine Zeit.“ Es gibt Phasen im Leben, da sind andere Dinge wichtiger als das Modellfliegen. Die Ausbildung, eine berufliche Weiterentwicklung, die Familie oder auch ein anderes…


Cover

l MARKT UND MELDUNGEN 

Segelflug Modellbau Pollack Der Nymbus F5J-400 ist ein Voll-CFK-Modell für die F5J-FAI-Trendsport-Klasse. Features: CFK-Rumpf mit festem und leichtem CFK-Leitwerksträger, Seiten- und Höhenruder in CFK-Leichtbauweise, zweiteiliger 4-Klappen-CFK-Flügel mit mehrfacher V-Form und fertigen Arretierungen…


Cover
Multiplex/Hitec-Airshow 2015

l VERANSTALTUNGEN

Es ist wieder soweit, ein Fest zu begehen! Und so lädt das Multiplex-Team recht herzlich ein zur Multiplex-Airshow vom 9. - 10. Mai 2015 auf dem Flugplatz des LSV Bruchsal, direkt an der Autobahn A5 zwischen Karlsruhe und Heidelberg. Diesen Termin sollten Sie sich…