HELIKOPTER

TEST: NX7 von Gaui

DAMPF MASCHINE


Der NX7 ist, wie der Name schon verrät, ein Nitroheli, der zu einem großen Teil auf der bewährten Technik der Elektroversion X7 aufbaut. Somit verwundert es nicht, dass viele Bauteile aus diesem auch in der Nitrovariante Verwendung finden. Wenn man, wie ich, Elektro- und Verbrenner-Antriebe gleichermaßen gerne nutzt, liegt der Vorteil auf der Hand: Die Ersatzteilpalette ist zum größten Teil dieselbe. Trotzdem ist es Gaui gelungen, einen Methanoler zu bauen, der nicht nur Fans aus den eigenen Reihen begeistern wird.

PATRICK MANZ

Heli für Schrauber

Wie von Gaui gewohnt, kommt der Heli als Bausatz. Es gibt nur wenige vorgefertigte Baugruppen. Es sind dies die Taumelscheibe, das Hauptzahnrad mit montiertem Freilauf und die Pitchbrücke des Heckrotors. Der Bausatz beinhaltet viele penibel beschriftete Tütchen gefüllt mit Schrauben, sauber verarbeitete Aluminiumteile und gut gefertigte CFK-Platten. Die Beschriftung der Einheiten orientiert sich genau an der Anleitung und für jeden Bauabschnitt ist auch genau die passende Menge an Teilen in den Tüten. Mit diesem System verläuft der Aufbau des Helis sehr geordnet ohne Chaos auf der Werkbank.

Die Rotorblätter für meinen NX7 mussten noch separat erworben werden. Mittlerweile gibt es das Set mit Haupt- und Heckrotorblättern von SpinBlades. Meine Wahl fiel auf einen Blattsatz von Align, wie er auch im T-Rex 700 verwendet wird. Sowohl der Hauptrotor als auch der Heckrotor wurde mit 3G-Blättern ausgestattet. Auch bei den Servos setze ich auf die Produkte von Align. So wurden für die Taumelscheibe die HV-Servos des Typs 800H ausgewählt. Dieses Servo hat einen Spannungsbereich von 4,8 bis 8,4 V und kann somit direkt mit einem 2s-LiPo versorgt werden. Bei einer Nennspannung von 8,4 V leistet es kräftige 230 Ncm bei einer Stellgeschwindigkeit von 0,058 s/60°. Als Heckservo wurde ebenfalls eines aus der HV-Reihe von Align gewählt. Der Servotyp 850H besitzt dieselben Kenndaten hinsichtlich der Betriebsspannung, ist mit 0,028 s/60° aber nochmals deutlich schneller und bringt immerhin 125 Ncm Stellmoment. Zumindest auf dem Datenblatt sind diese Werte schon mal beeindruckend.

Als Antriebsaggregat verwende ich einen OS 91HZ. Dieser Standardmotor für die 700er Klasse hat 14,95 cm³ Hubraum und leistet bei 15.000 Umdrehungen circa 3,4 PS. Den passenden Schalldämpfer Hatori 962 hatte ich ebenfalls schon vor Baubeginn besorgt. Die Glühung der Kerze soll ferngesteuert bedient werden können. Hierfür setze ich ein System von Switch Glow ein. Der besondere Vorteil dabei ist meines Erachtens die Programmierbarkeit per Sender. Wenn man einen Mixer auf den Kanal der Glühung legt, kann man z.B. ein versehentliches Starten des Motors bei einem geöffneten Vergaserküken verhindern.

Die Stromversorgung übernimmt ein 2s-LiPo mit einer Kapazität von 2.200 mAh, der direkt an das FBL-System angeschlossen wird. Ich wählte hier das „Brain“ der Firma MSH. Es besitzt einen Governormode für Nitrohelis. Der standardmäßige Drehzahlsensor von Align ist zusammen mit diesem System bestens zur Erfassung der Hauptrotordrehzahl geeignet.

Chassis-Montage

Vorab ein paar Worte zum Bausatz: Der gesamte Aufbau des Helis lief ohne Probleme ab. Die Anleitung lässt in keinem Punkt irgendwelche Fragen unbeantwortet. Allerdings ist diese nur in englischer Sprache verfasst. Ausreichend Bilder und Symbole zeigen jedoch, wie zu bauen ist. Die Frästeile sind alle passgenau. Nacharbeiten waren bei dem vorliegenden Bausatz keine nötig. Je nach verwendetem Motor bzw. dessen Schalldämpfer können kleine Nacharbeiten am Lüftungsschacht anfallen, um dem Flansch des Dämpfers den nötigen Platz zu schaffen.

Begonnen wird die Montage des Helis mit dem Chassis. Um die Aluminiumteile wie z.B. die Lagerböcke genauestens im Chassis zu positionieren, ist an den Verschraubungspunkten eine Zentrierung angebracht. Die Zentrierung passt saugend in die gebohrten Löcher der Chassisplatten. Auf eine genaue Ausrichtung muss also nicht nochmals geachtet werden. Bei der Montage des Chassis bemerkt man schnell, dass dieses sehr schmal aufgebaut ist. In Verbindung mit den zahlreichen Querverbindern, den Lagerböcken und der Heckrohraufnahme erhält man nach der Fertigstellung ein sehr verwindungssteifes Konstrukt.

An der Außenseite der Lagerböcke sind Aluminiumwinkel für die Befestigung der Servos zu montieren. Diese sind in der Längsachse des Helis verschiebbar. Je nach verwendetem Servotyp kann der Aluminiumwinkel genau in die richtige Position verschoben werden, so dass später eine perfekte Anlenkungsgeometrie der Taumelscheibe erreicht werden kann. Diese Aluminiumwinkel sind also erst nach der Montage der Servos samt deren Hebel und der Taumelscheibe endgültig zu befestigen.

Im hinteren Bereich des Chassis befindet sich die Aufnahme des Heckrohrs. Auch hier werden wieder Aluminiumteile verwendet, die passgenau zwischen die Chassisplatten eingefügt werden. Die geschlitzten Aufnahmen werden mit einer Schraube zugezogen und klemmen somit das Heckrohr. Der Sitz des Heckrohrs ist im montierten Zustand sprichwörtlich „bombenfest“.

Motor und Tank

Die Montage des Motors erfolgt im Gegensatz zu manch anderem Modell nicht direkt an den Carbonplatten des Chassis. Der Motor wird zuerst mit einem Rahmen und einer Klammer verschraubt. Bevor diese Einheit im Chassis verschraubt wird, sollte das Lüfterrad auf der Motorwelle montiert werden. Auf dem Lüfterrad findet dann die Fliehkraftkupplung noch ihren Platz. Der Freilauf für die Starterwelle ist in der Kupplung werksseitig schon montiert und mit ausreichend Fett versehen. Ebenso ist in der Kupplungsglocke der Belag schon fertig zugeschnitten und verklebt.

Wenn später ein Drehzahlsensor verwendet werden soll, können vorab schon die Magnete in der Kupplungsglocke verklebt werden. Als Klebstoff verwende ich hierfür normalen Sekundenkleber. Ein schönes Detail ist an dieser Stelle eine Entlüftungsbohrung. Diese sorgt dafür, dass beim Eindrücken der Magnete in ihren Sitz in der Aluminiumglocke die Luft gezielt entweichen kann und die Klebung somit optimal und sauber auszuführen ist.

Die Einheit aus Kupplungsglocke und Starterwelle wird dann in das Chassis eingesetzt und mit dem Startersechskant im Lagerbock fixiert. Um den Motor einzufügen, muss dieser nun noch mit dem Lüftungsschacht ummantelt werden. Der Zylinderkopf des OS 91HZ passt optimal in den Lüftungsschacht. Seitlich neben dem Kühlkopf des Zylinders ist ein Spalt von circa 2 mm vorhanden. Auch das Tiefenmaß des Schachtes füllt der Kühlkörper fast komplett aus. Die perfekte Nutzung des Schachtvolumens gewährleistet im Betrieb, dass die Kühlluft nicht ungenutzt an den Seiten des Kopfes vorbeiströmt, sondern wirklich durch die Kühlrippen „gepresst“ wird und eine optimale Wärmeabfuhr stattfindet.

Der Tank des Helis ist ebenfalls fertig montiert. Der Ansaugnippel und auch der Drucknippel liegen im montierten Zustand des Tanks innerhalb des Chassis. Um die Montage des Spritschlauchs zu vereinfachen, kann man diesen also schon vorher auf die entsprechenden Nippel aufziehen. Vor allem der Drucknippel sollte vorab schon mit dem Schlauch ausgestattet sein, da dieser später nur noch schwer zu erreichen ist.

Ist der Tank ins Chassis eingefügt, wird er mit Abstandsbolzen, zwei Carbonplättchen und Gummipuffern „hängend“ im Chassis verbaut. Im Tank sind pro Seite drei Vertiefungen angebracht. Diese Vertiefungen dienen als Ansatzpunkt für die Gummipuffer. Die Gummipuffer werden fest in die Carbonplättchen eingesetzt und greifen dann in die Vertiefungen des Tanks ein. So wird der Tank im Chassis zwischen den Carbonplättchen einfach aufgehängt. Im Betrieb sollten die Gummipuffer die Schwingungen des Chassis dämpfen und somit ein Aufschäumen des Sprits verhindern.

Das Heck

Die gesamte Heckpartie des NX7 stammt von der Elektrovariante. Auch in der Nitroversion ziert das massive Heckgehäuse aus Aluminium das Ende des Heckrohrs. Ein Starrantrieb gibt die Drehbewegung des Hauptrotors zur Heckwelle weiter. Zwei Kugellager stützen den Starrantrieb und vermeiden zuverlässig Schwingungen. Der spielfreie Heckrotor ist zweifach kugelgelagert und zusätzlich mit einem Drucklager versehen.

Auffällig ist beim NX7 das sehr große Hauptzahnrad. Mit dem riesigen Durchmesser und seinen 131 Zähnen fällt es sehr ausladend aus. Im Hauptzahnrad befinden sich ein massiver Freilauf und eine zweifache Abstützung der Rotorwelle durch Radialkugellager. Das Tellerrad für den Heckabtrieb wird auf dem Innenläufer des Freilaufs montiert. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Schrauben zur Befestigung des Tellerrades gleichmäßig angezogen werden. Ein zu unterschiedliches Anzugsmoment kann zu einem Planlauffehler des Tellerrades führen.

Servo-Einbau

Die Montage ist leicht und schnell zu bewältigen. Etwas mehr Zeit ist für die sichere Verlegung der Kabel einzuplanen. Da das Chassis sehr schmal ist, werden die Kabel teilweise über andere Servos geführt. Die von mir verwendeten Servos besitzen geschlitzte Gehäuse und somit auch scharfe Kanten. In Verbindung mit einem vibrierenden Verbrennungsmotor sind die scharfen Kanten potentielle Scheuerstellen. Die Kabel sollten aus diesem Grunde dementsprechend in Schutzschlauch verlegt werden.

Nitrospaß in Vollendung

Der Erstflug war unspektakulär. Alles lief einfach wie „am Schnürchen“. Bis auf einen etwas zu fett eingestellten Motor hatte ich vorerst nichts zu meckern. Die Grundeinstellungen des Flybarless-Systems waren zwar noch nicht perfekt auf mich zugeschnitten, aber dennoch sehr brauchbar für einen Erstflug.

Das erste Abheben fand bei circa 1.500 U/min am Rotorkopf statt. Trotz der niedrigen Drehzahl lag der Heli sehr satt und stabil in der Luft. Zyklische Eingaben wurden direkt umgesetzt, wenn auch nicht ganz so knackig. Auch das Heck funktionierte einwandfrei. Selbst in Vollpitch-Passagen waren keine Tendenzen eines ausbrechenden Hecks zu bemerken.

Während einer Zwischenlandung wurden diverse Einstellungen im Flybarless-System feinjustiert und der Motor noch etwas magerer eingestellt. Nach diesen Einstellungen legte der NX7 nochmals eine Schippe nach. Bei 1.600 U/min war ich schon über die Flugleistungen erstaunt. Die Umsetzung der Drehzahl in Flugleistung fühlt sich sehr gut an. Knüppeleingaben folgt der NX7 sehr präzise. Die Governorfunktion des Flybarless-Systems regelt die Drehzahl sehr gut ein. Ich bin immer wieder verblüfft von der Konstanz des Systems.

Bei 1.800 U/min kann man während des Fluges schon kräftig „Druck“ machen. Auch kräftezehrende Manöver werden flott umgesetzt. Bemerkenswert finde ich den recht kühl laufenden Motor. Im Vergleich zu anderen Modellen sind unter ähnlichen Umständen etwa 10° C weniger zu messen. Hier bestätigt sich meine Vermutung über die Effizienz des eng anliegenden Kühlluftschachts des Helis. Diese gute Kühlleistung verändert sich auch nicht bei den höheren Drehzahlen.

Bei 2.100 U/min ist der NX7 dann nochmal eine ganze Ecke knackiger am Knüppel. Die Servos zeigen sich von der erhöhten Belastung unbeeindruckt. Wenn es sein muss, packen sie mit aller Gewalt zu. Auch bei hoher Belastung ist keine nachlassende Präzision zu erkennen. Die sehr steife Mechanik profitiert also zusätzlich von den kräftigen Servos.

Nach etwa 6 Minuten ist der letzte Tropfen aus dem 660 ml fassenden Tank gesaugt, die Gelegenheit zur Autoration. Hierbei erstaunte mich der NX7 ein weiteres Mal, er entpuppte sich als wahres Autorotationsmonster. Die Drehzahl im Hauptrotor kann im Sinkflug sehr gut wieder aufgebaut und sogar noch um einige Umdrehungen erhöht werden. Beim Abfangen bleibt diese Energie sehr gut im Rotor erhalten. Man hat genügend Zeit, eine perfekte Landung vorzubereiten. Allgemein habe ich das Gefühl, dass der Gaui NX7 die vorhandene Leistung besser in Flugleistung umsetzt als manch anderer Heli derselben Größenklasse.

Die große Haube aus GFK ist sehr dünn und leicht gefertigt. Sie lässt den Gaui NX7 auf den ersten Blick etwas größer und wuchtiger als die üblichen Konsorten erscheinen. Stellt man die Helis jedoch direkt nebeneinander, so sieht man, dass die Unterschiede nicht allzu groß sind. Die Sichtbarkeit der Haube ist in der Luft auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr gut, was die Lageerkennung vereinfacht.

In der Front des Helis ist genügend Platz für den Empfängerakku. Im Testmuster wurde ein SLS XTron 2s 2.200-mAh-LiPo verwendet.

Fazit

Ich muss es zugeben: Ich bin durch den NX7 ein noch größerer Gaui-Fan geworden. Die exakte Fertigung der Einzelteile sorgt für einen reibungslosen Aufbau. Die Anleitung ist sehr gut geschrieben und auch mit rudimentären Kenntnissen der englischen Sprache zu verstehen. Die Flugleistungen des Helis sind einwandfrei. Gerade in Verbindung mit Servos, die richtig zupacken können, erhält man ein Paket voller Agilität und mit hoher Präzision. Ebenso ist der Heli gespickt mit Detaillösungen wie z.B. den verschiebbaren Servohalterungen, die dem Piloten das Einstellen und auch eventuelle Reparaturen vereinfachen. Den nicht ganz günstigen Preis von 899 Euro entschädigt der Gaui mit purem Spaß, sowohl beim Aufbau als auch beim Fliegen.

TESTDATENBLATT

ALLGEMEINE DATEN:

ANTRIEB (VERWENDET):

RC-KOMPONENTEN (VERWENDET):

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2015-04-21

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