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TEST FJ-2 Fury 15 DF von E-flite/Horizon Hobby

X-FACTOR


Nein hier geht es nicht um die gleichnamige Talentshow im Fernsehen und gesungen wird auch nicht. Vielmehr stand das zentrale Steuerungs-Bauteil des vorgestellten Modells Pate für die Überschrift. Seit geraumer Zeit rüstet Horizon Hobby viele Modelle in der BNF-Ausstattung mit einem Spektrum AS3X-Empfänger aus, welcher ein Dreiachs-Kreiselsystem enthält. So auch die FJ-2 Fury, einem echten Jet-Klassiker der Nachkriegszeit. Die Werbung verspricht ein robustes Modell mit perfekten, kreiselunterstützten Flugeigenschaften – das macht dann schon sehr neugierig.

STEFAN MUTH

Erstkontakt

„Mehr ist da nicht drin“, geht es mir beim Öffnen des Kartons spontan durch den Kopf. Überrascht durch den vermeintlichen Minimalismus steigt aber schnell die Vorfreude auf den zu erwartenden Flugspaß in mir auf, denn mit der FJ-2 Fury erwirbt man ein fertig gebautes Modell, welches nach wenigen Montageschritten flugfertig ist. Der Vergleich zu den Parkzone-Modellen von Horizon drängt sich förmlich auf, denn diese sind ebenfalls einsatzfertig montiert und aus dem gleichen Material geschäumt. Z-Foam lautet die Bezeichnung für dieses EPO Material, welches bekanntermaßen ja einiges wegstecken kann.

Die Form und Proportionen des Originals wurden sehr schön auf das Modell übertragen. Rumpf-Flächen-Übergang, Leitwerkssektion, Lufteinlass ohne Zusatzöffnungen, MG-Mulden sowie die formschöne Kabinenhaube tragen erheblich zur gelungenen Erscheinung des Modells bei. Das i-Tüpfelchen ist dann die farbenfrohe US Navy-Lackierung.

Wie bereits erwähnt hat das Modell keine Zusatzöffnungen, um dem eingebauten 70-mm-Impeller die Atemnot zu ersparen. Diese sind auch nicht nötig, da die Fury über einen komplett geschlossenen Duct ohne Strömungshindernisse verfügt. Somit ist eine sehr effektive Funktion des Antriebes gewährleistet. Es gibt keine störenden Einflüsse wie Steckungsrohre oder Kabel, welche den Luftstrom behindern könnten.

Los geht’s

Alles ausgepackt, gilt es in Summe lediglich sieben Teile miteinander zu montieren. Dafür benötigt man nicht mehr als eine knappe Stunde Zeit, aber auch nur, weil natürlich alles noch ausgiebig beäugt werden muss. Der Rumpf beinhaltet neben der komplett installierten Empfangsanlage, der Antriebseinheit mit Motor und Regler auch noch die Bugfahrwerkseinheit. Einheit deshalb, weil nach Lösen von sechs Schrauben der komplette Deckel abgenommen werden kann, welcher Bugrad samt Lenkservo trägt. Optional kann man das Modell auch ohne Fahrwerk fliegen, sodass sich das Bugrad hierfür bequem demontieren lässt. Das Hauptfahrwerk wird ebenfalls in Kunststoffhalterungen geführt, hier aber nur eingeclipst.

Tragflächen und Leitwerke besitzen eingeschäumte Kunststoffrohre und GFK-Holme, welche unter anderem auch zur Einleitung der Kräfte durch Landestöße in die Zelle dienen. Am Höhenleitwerk kann man sehr schön sehen, dass die Holme deutlich über den geschwächten Bereich des Servoschachts hinauslaufen, was für die durchdachte Konstruktion des Modells spricht.

Die Arbeiten am Modell sind wirklich reine Montagearbeiten. Die Tragfläche wird von unten an den Rumpf geschraubt – vorn sitzen zwei Dübel, hinten eine Schraube. Praktisch ist, dass die Flächenöffnung im Rumpf auch gleichzeitig Zugang zur kompletten Antriebseinheit gewährt, sodass deren Wartung oder auch eine Sichtkontrolle zum Kinderspiel wird. Alle Verlängerungskabel liegen selbstverständlich vor Ort und nachdem das Fahrwerk an seinem Platz ist, müssen lediglich noch die Flächentanks mit je zwei Schrauben in ihren Halterungen befestigt werden. Die Fläche bleibt bei mir übrigens immer montiert, da sich die FJ-2 Fury mit ihrer Spannweite von unter einem Meter in jedem PKW transportieren lässt.

Das Leitwerk wird dann von hinten in den Rumpf eingeschoben und dort verschraubt. Deutliche Kennzeichnungen an den Servo-Verlängerungen lassen hier ebenfalls keine Verwechslungen zu. Da bereits alle Servos samt Anlenkungen montiert und ab Werk korrekt eingestellt sind, muss das Modell nun nur noch ausgewogen werden. Die sehr gute und ausführliche, deutschsprachige Anleitung empfiehlt einen 4s-LiPo mit 3.200 mAh Kapazität, um den Schwerpunkt einzuhalten. Geringfügig größere Packs finden unter der großen Abdeckung allerdings auch problemlos Platz. Daher verwendete ich einen Hacker 4s-3.800-mAh-LiPo, um etwas mehr Flugzeit zu erhalten. Das geringe Mehrgewicht verkraftet das Modell spielend und auch der empfohlene Schwerpunkt kann damit bequem eingehalten werden.

Flugfertig mit Akku und Fahrwerk wiegt die Maschine 1.533 g und entspricht damit ziemlich genau der Herstellerangabe.

Kontakt

Der bereits eingebaute AS3X-Empfänger ist fest mit dem Rumpf verklebt, damit der eingebaute Kreisel auch entsprechend auf die Bewegungen des Modells reagieren kann. Das Binden an die Fernsteuerung ist ein Kinderspiel und außer der Regler-Kalibrierung gibt es dann auch nichts weiter einzustellen. Beim Einschalten ist später darauf zu achten, dass das Modell für etwa fünf Sekunden vollkommen still steht, damit sich das System initialisieren kann. Danach gibt man zirka Viertelgas, damit das Kreiselsystem aktiviert wird.

Natürlich war ich neugierig und auch etwas skeptisch, ob das denn alles so funktionieren würde. Ich ging nach Anleitung vor und unterzog das Modell einem Kontrolltest für alle drei Achsen. Bewegt man das Modell um die Längsachse, so kann man einen deutlichen, gegensinnigen Ausschlag der Querruder beobachten. Bei Bewegungen um Hoch- sowie Querachse sind die Ausschläge wesentlich geringer. Alles funktionierte anstandslos – auf zum Flugplatz!

Die Fury fliegt furios

Etwas wackelig steht die Fury auf ihren Drahtbeinen vor mir, aber die ersten Rollversuche zeigen, dass die Maschine sehr gut geradeaus rollt. Der sehr effektive Impeller beschleunigt das kleine Modell fulminant und nach etwa 40 Metern hebt die Maschine sanft ab. Sehr stabil und ausgesprochen ruhig fliegt sie und vermittelt mir sofort ein sicheres Gefühl. Direkt nach dem Start kann man den Antrieb drosseln, da das Modell schon mit Halbgas sehr vorbildgetreu unterwegs ist. Der Stromverbrauch unter Volllast beträgt knapp 48 A, bei Halbgas hingegen nur noch knapp 21 A. Man muss nicht ständig mit Vollgas unterwegs sein, im Mischbetrieb ergeben sich etwa sechs bis sieben Minuten Flugzeit. Der Fünfblatt-Impeller ist akustisch präsent aber auch extrem effektiv. Die FJ-2 Fury beschleunigt beim Gas geben fast so, als wäre ein Propeller montiert. Die Kraft reicht locker für einen 45°-Steigflug und mit etwas Anlauf steigt das Modell auch ein gutes Stück senkrecht. Im Bahnneigungsflug unter Volllast erreicht die Fury eine beachtliche Geschwindigkeit. Dass die Fury aber nicht fürs Speedfliegen gemacht ist, signalisiert der dann laut werdende Antrieb.

Egal ob im Schnell- oder auch im Langsamflug, die Maschine liegt jederzeit unglaublich ruhig in der Luft und das auch bei Wind. Das geringe Gewicht des Modells lässt das so nicht vermuten und dies ist das beste Indiz dafür, dass der eingebaute Kreisel seine Aufgabe gut erfüllt. Die erforderlichen Korrekturen erfolgen in Bruchteilen von Sekunden, sodass der Pilot dies überhaupt nicht registriert. Das System funktioniert aus der Schachtel heraus hervorragend und ich kann meine Begeisterung kaum bremsen.

Ohne Fahrwerk wirkt die Maschine noch dynamischer und ist es auch.

Auch die Langsamflugeigenschaften können voll und ganz überzeugen, denn bei voll durchgezogenem Höhenruder sackt die Fury lediglich durch, ohne jegliche Abkipptendenz. Etwas kopflastig ist sie anfangs noch, sodass ich im Verlauf der weiteren Flüge den Schwerpunkt um knapp drei Millimeter zurücknehmen konnte. Da die Maschine sehr langsam zu fliegen ist, ist auch die Landung entsprechend einfach zu beherrschen. Hierfür kann man in einer Höhe von etwa fünf Metern den Antrieb komplett drosseln und bequem Richtung Boden segeln, da die FJ-2 Fury recht gut gleitet. Speziell auf Hartpisten sollte man nicht zu schnell sein, da die Kleine sonst gerne springt. Das Fahrwerk federt zwar, dämpft aber nicht wirklich und die Masse des Modells ist halt gering.

Alle gängigen, klassischen Kunstflugfiguren sind möglich und das Modell fliegt im Rückenflug genauso stabil wie in Normalfluglage. Das tolle Gesamtbild wird einzig von den dünnen Fahrwerksbeinchen getrübt. Aber es wird ja auch ausdrücklich die Handstartfähigkeit des Modells beworben, also habe ich für die nächsten Flüge das Fahrwerk, sowie die Flächentanks demontiert. Diese Maßnahme senkt das Fluggewicht um fast 130 g, was etwas mehr als acht Prozent des Gesamtgewichts entspricht. Selbst beim Handstart verhält sich das Modell vollkommen unkritisch, denn auch hier unterstützt das AS3X-System wirkungsvoll. Durch den guten Standschub genügt ein kräftiger Schubs im zehn Grad Winkel nach oben und schon zieht die kleine Fury davon. Um ein Wegkippen des Modells beim Start muss man sich nicht sorgen, da der eingebaute Kreisel jegliche Tendenz dazu sofort ausgleicht. Es macht also nichts, wenn man nicht sofort die Finger an den Knüppeln hat. Aber Vorsicht: einen total verrissenen Startwurf kann auch der Kreisel nicht mehr ausbügeln, da er die Fluglage lediglich hält und das Modell nicht in die Normallage zurückführt, wie das Safe-System von Horizon.

Die Landungen gelingen problemlos, wenn man beachtet, dass die Fury gut gleitet.

Ohne das Fahrwerk und die Flächentanks legt das Modell nochmal deutlich an Geschwindigkeit zu und wirkt – schön weiträumig geflogen – wie eine Große. Da die Fury durch den geringeren Widerstand jetzt noch besser gleitet und das Modell keine Landeklappen hat, muss man sich die Landung nun etwas genauer einteilen. Man muss die Fahrt rechtzeitig reduzieren und zur Landung wirklich herausziehen. Kommt man zu kurz, sollte man besser durchstarten, denn mit einem kurzen Gasstoß bringt man nur Unruhe in den Anflug. Das Modell beschleunigt so gut, dass es dann wieder zu schnell ist. Prinzipiell ist das kein Problem aber irgendwann ist dann vielleicht auch mal der Flugplatz zu Ende und Erdreich ist halt härter als Z-Foam. Wie erwartet leidet bei Bauchlandungen natürlich die Farbgebung der Rumpfunterseite. Wer dies also als bevorzugte Landemethode wählt und lange Freude am makellosen Finish haben möchte, sollte besser die Rumpfunterseite beschichten.

Die Gewichts-Ersparnis ohne Fahrwerk und Flächentanks beträgt über acht Prozent des Gesamtgewichts.

Der X-Faktor

Alles in allem bekommt man mit der FJ-2 Fury von E-Flite ein äußerst gelungenes Gesamtpaket. Das Modell fliegt hervorragend in jedem Geschwindigkeitsbereich und dank des Kreiselsystems jederzeit extrem stabil. Das Material ist robust und hat echte Nehmerqualitäten. Als Stromspender können relativ preisgünstige 4s-Packs verwendet werden und das alles wird komplettiert durch ein superschönes Flugbild. Wer also X-Factor nicht nur im TV erleben will, dem kann ich die FJ-2 Fury ohne Einschränkung empfehlen.

TESTDATENBLATT | FJ-2 Fury 15 DF

AUFBAU:

TECHNISCHE DATEN:

ANTRIEB (FERTIG EINGEBAUT):

RC-FUNKTIONEN UND KOMPONENTEN:

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FMT 06.15

2015-04-21

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