JET

Kleiner Stromsparer

Test: Yak-130 von Freewing/ready2fly


Als die „große“ Yak-130 von ready2fly auf den Markt kam, galt das Modell als kleine Sensation. Unter Mitwirkung des Jet-Weltmeisters konstruiert, hatte das Modell einen für Schaum EDF-Modelle einmaligen Detaillierungsgrad. Die vielen Scale-Details trieben andererseits aber auch das Gewicht in die Höhe. Starts von Graspisten waren nur bei extrem ebener und kurz gemähter Oberfläche möglich und die Flugzeit war durch den hohen Stromverbrauch auch eingeschränkt. Dem Wunsch nach einer etwas kleineren Yak-130 entsprechend, entwickelte Freewing die Yak mit 70-mm-Impeller und einer Spannweite von 890 mm. Dann schauen wir doch mal, ob die abgespeckte und verkleinerte Version überzeugen kann.

STEFAN MUTH

Wie bei derlei Modellen üblich, entnimmt man dem Versandkarton fix und fertig lackierte Schaumteile, in diesem Fall aus robustem EPP. Alle Komponenten sind in einem Styropor-Schäumling sicher verpackt, die Flächenteile haben sogar noch eine extra Umverpackung aus stabilen Kunststofftüten.

Bis zum ersten Flug sind nur noch ganz wenige Restarbeiten zu erledigen. In Summe entsteigen dem Karton gerade mal sechs Einzelteile plus Zubehör – das war es schon. Alle Servos sowie das Einziehfahrwerk sind bereits fertig montiert, respektive fertig angelenkt.

Die Yak-130 hat steckbare Tragflächen, welche über Kunststoffzungen mit dem Rumpf verbunden und verschraubt werden. Dies erleichtert den Transport des Modells, wobei sie am Stück in fast jeden Kofferraum eines Mittelklasse-Kombis passt. Die Tragflächensteckung besteht aus zwei je 150 mm langen, 6-mm-CFK-Rohren, welche etwa in ein Drittel der Fläche hinein reichen. Zusätzliche Holme aus dem gleichen Material versteifen den Flügel effektiv. Als Profil hat der Hersteller ein tragendes mit 10% Dicke gewählt, welches gutmütige Flugeigenschaften erwarten lässt.

Die Tragfläche ist mit stabilen Kunststoff-Skids am Randbogen ausgestattet, welche wirksam eine Beschädigung verhindern. Auch die Rumpfnase ist mit einem Hartplastikteil versehen und ist somit ebenfalls gut gegen Transportschäden gewappnet. In den Flächen werden relativ viele Kunststoff-Spritzteile zur Befestigung und Lagerung verwendet. Dies ist mittlerweile Standard und speziell bei der Yak-130 kein großer Gewichtstreiber, da man auf sonst übliche Gewichtsbringer wie Beleuchtung oder Restabdeckungen bewusst verzichtet hat.

Die YAK-130 hat eine perfekte Oberfläche mit wirklich ansprechender Lackierung. Die aufgebrachten Dekore bestehen aus Selbstklebefolie und sind somit bei weitem nicht so empfindlich, wie die sonst bei derlei Modellen oft verwendeten Wasserschiebebilder.

Das Modell stimmt in den Proportionen und Abmessungen fast genau mit dem Original überein. Das Gesamterscheinungsbild – vor allem in der Luft – ist vorbildgetreu. Die Funktionen der Yak-130 sind auf die zum Fliegen nötigen reduziert. In Summe verfügt die Maschine somit über acht Servos, welche mit Metallgetriebe ausgerüstet sind. Auf Gimmicks wie Vorflügel, Beleuchtung etc. hat der Hersteller verzichtet. Gut ist auch die reich bebilderte und wirklich umfangreiche Montageanleitung in deutscher Sprache, welche alle nötigen Einstellwerte enthält.

Was ist zu tun?

Die Yak-130 erfordert nur noch einen Minimalaufwand zur Fertigstellung. So sind hier nur Klebearbeiten notwendig, welche vom Hersteller aus Transportgründen noch nicht erledigt wurden, da die Maschine sonst zu groß würde. Da alle Ruderanlenkungen bereits herstellerseitig ausgeführt sind, bleiben nur noch das Höhenleitwerk, die Rumpfnase, sowie das Seitenleitwerk zu verkleben. Dies erfolgt mittels 2K-Klebstoff, da mir der beiliegende „Gummikleber“ nicht so behagt. Die Passung aller Teile ist sehr eng und der Klebstoff fungiert hierbei zusätzlich als „Schmierstoff“, um zum Beispiel das Seitenleitwerk besser in die vorgesehene Aufnahmetasche gleiten zu lassen. Alle Teile passen hervorragend zusammen und lassen keine Verwechslung zu. Man könnte die Maschine auch problemlos ohne Anleitung zusammenbauen.

Am ganzen Modell finden sich keine gewichtigen Magnete und somit wird auch die große Kabinenhaube von einem herkömmlichen Federverschluss gehalten. Der Hersteller hat hier konsequent auf das Gewicht geachtet, was den Flugeigenschaften und auch der Flugzeit zu Gute kommt.

Die bereits erwähnte Steckung der Tragflächen muss zwingend verklebt werden, da das Aufnahmerohr im Rumpf über keinen Anschlag verfügt. Die fatalen Folgen einer wandernden Steckung müssen nicht weiter erläutert werden.

Alle Kabelanschlüsse liegen anschlussfertig vor und werden nur verbunden. Die Hohlräume im Rumpf sind groß genug, um die Steckverbindungen gut hineinschieben zu können. Danach ist die Yak äußerlich bereits fertiggestellt. All diese Arbeiten benötigen ungefähr eine Stunde Zeit, schneller geht es kaum.

Weitere knapp zwei Stunden Zeit benötigt man dann noch zum Einbau der Empfangsanlage, samt Einstellen aller Funktionen und für das abschließende Auswiegen des Modells. Zur Steuerung der Yak-130 genügt ein Empfänger mit sechs Kanälen. Ich habe einen Futaba-S.Bus-Empfänger verwendet, da ich auch Telemetrie-Sensoren anschließen wollte. Über einen Strom- sowie GPS-Sensor werden dann die wichtigsten Daten an den Sender übermittelt. So ist der Pilot jederzeit über die bereits verbrauchte Energie informiert. Wie allgemein bekannt ist, sind diese EDF-Jets kleine Stromfresser und da ist eine genaue Information immer besser als eine geschätzte.

In der Anleitung sind Werte für große und kleine Ausschläge angegeben und man sollte diese Werte in Ruhe einstellen, damit das Modell dann auch fliegt wie erwartet.

Letzte Schritte

Man kann zwischen einer 4s-Standard- und der 6s-Upgrade-Version wählen. Bei Verwendung eines LiPos mit höherer Kapazität als in der Anleitung angegebenen, kann der korrekte Schwerpunkt des Modells nicht alleine durch Verschieben des Antriebsakkus eingestellt werden. Im vorliegenden Fall mussten noch 40 g Ballast im Heck des Modells untergebracht werden. Dieses Mehrgewicht steckt die Maschine allerdings locker weg. Da die Yak-130 ein Schulterdecker ist, wird sie in Normalfluglage ausgewogen. Die Flugerprobung hat gezeigt, dass man die in der Anleitung angegebene Position des Schwerpunkts wählen sollte. Diese stellt einen guten Kompromiss zwischen Start- und Flugverhalten dar. Um abzuheben, muss man zwar etwas stärker ziehen, hat dafür aber ein umso stabiler fliegendes Modell in der Luft. Das fertig ausgewogene Modell wiegt mit einem 6s-4.500-mAh-Akku exakt 2.093 g. Dies ergibt für die knapp über 17 dm² große Tragfläche eine Flächenbelastung von etwas mehr als 122 g/dm². Das ist ein durchschnittlicher Wert für ein Jetmodell und den Langsamflugeigenschaften natürlich zuträglich.

Die Yak-130 in der Luft

Ein kleines Stück Pappe verhindert unschöne Abdrücke in der Schaumoberfläche, welche beim Auswiegen entstehen können.

Das Modell ermutigt durch das geringe Gewicht und das robuste Fahrwerk mit den kurzen Beinen zwar zum Rasenstart, dennoch mahnen die kleinen Räder, für den Erstflug eine Hartpiste aufzusuchen. „Sicher ist Sicher“, denke ich mir, aber die Angst ist auf einer Hartpiste unbegründet. Die Yak braucht etwa 40 Meter Rollstrecke, um dann mit einem kurzen Impuls am Höhenruder von der Bahn abzuheben. Durch die fehlende Anstellung am Boden ist dieser Impuls notwendig, um das Modell vom Boden zu lösen. Das Startverhalten ist sehr einfach zu beherrschen und als völlig unkritisch zu bezeichnen.

Beim Ausfahren des Fahrwerks wandert der Schwerpunkt geringfügig nach vorne – zum Landen kein Nachteil. 

In der Luft ist das Modell lammfromm und ohne jegliche Tücke. Das Fahrwerk wird elektrisch eingefahren und die Aerodynamik ist perfekt. Die Yak liegt selbst bei etwas Wind sehr ruhig in der Luft und gibt einem ein sicheres Steuergefühl. Sie braucht zum oben bleiben noch nicht mal die Hälfte der zur Verfügung stehenden Leistung. Wird das Modell langsam, so geht es von selbst in die Anstellung. Schiebt man jetzt etwas Gas nach, kann man sehr einfach mit beeindruckendem Anstellwinkel über die Piste fliegen. Man merkt der Maschine deutlich an, dass sie keine so immens hohe Flächenbelastung hat. Alles geschieht ganz ruhig und mit einer Selbstverständlichkeit, welche ich kaum erwartet hatte.

Schiebt man bei niedriger Geschwindigkeit das Gas rein, folgt der nächste Aha-Effekt. Scheinbar mühelos gewinnt das Modell im 45°-Winkel immer mehr Höhe, ohne dass ihr dabei die Luft ausgeht. Die Steigleistung ist wirklich überzeugend und um ein Vielfaches stärker ausgeprägt, als bei der größeren Maschine des gleichen Herstellers. Im Kurvenflug muss natürlich etwas stärker gezogen werden, aber ansonsten fliegt sich dieser EDF-Jet fast wie ein Trainer. Mit den kleinen Ausschlägen ist ein extrem weiches Fliegen möglich. Die größeren Ausschläge lassen das Modell deutlich agiler reagieren, ohne dass die Yak dabei jemals nervös wirken würde. Alles schön und gut, wird sich manch einer nun sagen, aber Jets sollen auch schnell fliegen können und da wartet das Modell dann mit der nächsten Überraschung auf. Auf Höhe gebracht und im anschließenden Bahnneigungsflug erreicht die kleine Yak eine Geschwindigkeit von über 170 km/h! Das dabei erzeugte Geräusch lässt allerdings keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die 6s-Version mit einem 6-blättrigen Impeller unterwegs ist. Das Geräusch ist doch um einiges heller als der Ton eines 12-blättrigen-Flüsterimpellers, wie er bei der 4s-Version verwendet wird. Der 6s-Antrieb dreht über 6.000 1/min höher und erzeugt dabei über 300 g mehr Schub, was sich neben der höheren Endgeschwindigkeit natürlich auch beim Start bemerkbar macht. Somit kann die kleine Yak-130 auch jetlike bewegt werden! Umso erfreulicher ist es, dass der Antrieb in der Spitze maximal 47 A konsumiert. Für das normale Fliegen reicht dann etwas mehr als Halbgas aus, was durchaus vorbildgetreu wirkt. Im Mix kommt man damit auf Flugzeiten von bis zu zehn Minuten und das soll der Maschine erst mal einer nachmachen.

Wird die Maschine zu langsam, so stellt sie sich von selbst an und kommt in eine Art Pendelbewegung um die Längsachse. Kurz nachgedrückt und schon fliegt sie wieder stabil. Der Rückenflug ist gut möglich und geht genauso neutral von statten wie alle anderen Manöver auch.

Weiträumig geflogen wirkt die Maschine richtig echt und die schöne Optik kommt dabei gut zur Geltung. Hierfür ist der Gasknüppel dann allerdings weiter vorn. Natürlich kann man das Modell auch in ziemlich engen Kreisen um sich herum fliegen und braucht dabei keine Angst zu haben, denn die Gutmütigkeit der Maschine ist hierbei allgegenwärtig. Die Neigung der größeren Yak-130, beim engen Kurven stark in die Kurve hinein zu fallen, ist bei der kleineren Version nicht vorhanden. Wie bereits erwähnt, muss man im Kurvenflug natürlich etwas mehr ziehen als bei einem Taxi, aber das ist halt der Flächengeometrie geschuldet und lässt sich somit nicht komplett abstellen. Das begleitende Geräusch des 70-mm-Impellers ist zwar etwas heller aber nicht aufdringlich, so wie man es von früheren Modellen her kennt.

Man kann das Modell extrem langsam machen, ohne dabei ein Risiko einzugehen. Die Landeklappen wirken sehr gut und erzeugen so gut wie kein Moment um die Querachse. Somit habe ich auch keinen Mischer auf das Höhenruder benötigt. Ob der ganzen Gutmütigkeit sollte man es allerdings auch mit der kleinen Yak nicht übertreiben, denn auch ein Durchsacken aus geringer Höhe kann ein Modell zerstören.

Die Landung ist wirklich einfach, denn bei der niedrigen Geschwindigkeit fällt die Einteilung leicht. Das Modell stellt sich im Langsamflug von selbst an und man kann die Sinkrate sehr feinfühlig über den Gasknüppel steuern. Kurz über der Bahn fängt man dann ab und lässt die Maschine ausschweben. Klingt einfach – und ist es auch.

TESTDATENBLATT | Yak-130 70 mm 6s PNP


Verwendungszweck: Semi-Scale EDF-Jet 
Modelltyp: ARF-Modell aus Formschaum 
Hersteller/Vertrieb: Freewing Europe 
Bezug und Info: direkt bei www.freewing.eu, Tel.: +41 (0)52355 2244 
UVP: 259,00 € 
Lieferumfang: PNP: alle Formschaumteile, Impeller, Motor, Regler, alle Servos, V-Kabel, Anlenkungsmaterial, Klebstoff, Einziehfahrwerk, Anleitung 
Erforderl. Zubehör: Empfänger, Antriebsakku 
Bau- u. Betriebsanleitung: deutsch, 30 Fotos und Abbildungen, Einstellwerte und Schwerpunktlage angegeben

AUFBAU:

Rumpf: Formschaum, fertig lackiert, Fahrwerk und Servos fertig installiert 
Tragfläche: steckbar, Formschaum, fertig lackiert, Servos fertig installiert 
Leitwerk: fest, Formschaum, fertig lackiert 
Kabinenhaube: abnehmbar (Zugang zum Rumpfinnern) 
Einbau Flugakku: unter der Kabinenhaube

TECHNISCHE DATEN:

Spannweite: 890 mm 
Länge: 1.050 mm 
Spannweite HLW: 450 mm 
Flächentiefe an der Wurzel: 280 mm 
Flächentiefe am Randbogen: 105 mm 
Tragflächeninhalt: 17 dm² 
Flächenbelastung: 122 g/dm² 
Tragflächenprofil Wurzel: tragend 
Tragflächenprofil Rand: tragend 
Profil des HLW: symmetrisch 
Gewicht / Herstellerangabe: 1.280 g ohne Flugsakku 
Fluggewicht Testmodell o. Flugakku: 1.410 g 
mit 6s-4.500-mAh-LiPo: 2.093 g

ANTRIEB EMPFOHLEN UND EINGESETZT:


Motor: fertig installiert 
Regler: fertig installiert 
Impeller: 70 mm 6-Blatt, fertig installiert 
Akku: LiPo 6s 3.300 mAh (empfohlen) Hacker TopFuel ECO-X 20C 6s 4.500 mAh LiPo (verwendet)

RC-FUNKTIONEN UND KOMPONENTEN:

Höhe: 2× 9-g-Servo, installiert 
Querruder: 2× 9-g-Servo, installiert 
Landeklappen: 2× 9-g-Servo, installiert 
Seitenruder: 9-g-Servo, installiert 
Bugrad: 9-g-Servo, installiert 
Fahrwerk: Spindelantrieb, elektrisch 
verwendete Mischer: keine 
Sender: Futaba T18MZ 
Empfänger: Futaba R7008SB

Geht die Kleine auf Gras?

Die Antwort auf diese Frage ist zweigeteilt: Landen ja, Starten eher nicht. Um diese Aussage näher zu erläutern, sei darauf hingewiesen, dass die Yak-130 ein sehr robustes Fahrwerk besitzt, welches auch über ausreichend feste Aufnahmen im Rumpf verfügt. Die Belastungen einer Landung steckt das Fahrwerk problemlos weg. Zum Start vom Gras allerdings will das Modell nicht so richtig auf Fahrt kommen. Die kleinen Räder mit 50 mm Durchmesser fordern hier ihren Tribut. Unser Platz ist leider nicht der allerbeste und ich habe nach mehreren erfolglosen Versuchen meine Bodenstartaktivitäten eingestellt. Einziger zu verbuchender Erfolg war ein mit Grasschnitt befülltes Modell, denn EDF-Modelle sind wahre Flugplatzstaubsauger.

Man kann das Modell allerdings ganz gut aus der Hand starten, wenn die Finger in die Schächte des Hauptfahrwerks greifen. Mit einem ordentlichen Schubs in die Luft befördert, zieht das Modell dann sicher davon. Landen kann man dann wieder auf dem Fahrwerk. Wer also keinen glatt gewalzten, kurz gemähten und entsprechend abgetrockneten Grasplatz zur Verfügung hat, der sollte lieber den Handstart vorziehen. Zumal ein Bodenstart vom Gras auch unnötig viel Energie verbraucht, da die Maschine auch langsamer beschleunigt.

Nach acht Minuten Flugzeit wurden bei diesem Flug im Mischbetrieb noch nicht einmal 3.000 mAh der Kapazität verbraucht. Das Modell kann sehr stromsparend bewegt werden und ist dabei aber nicht nur in Schleichfahrt unterwegs.

Nein, das Modell fliegt hier nicht so tief und das Fahrwerk ist ausgefahren. Die 50-mm-Räder verschwinden komplett im Grün. Von einem Grasplatz aus ist ein Bodenstart schwierig.

Fazit

Die 70er Yak ist ein gelungenes Beispiel für eine Abmagerungskur zum Wesentlichen hin, dem Fliegen nämlich. Ganz bescheiden kommt sie daher und kann weder mit Beleuchtung noch mit Restabdeckungen am Fahrwerk glänzen. Man traut ihr wegen der geringen Flächenbelastung gar keine große Dynamik zu. Einmal in der Luft, wird man dann aber eines besseren belehrt. Sie kann nicht nur extrem gutmütig und Nerven schonend fliegen, sondern auch ausreichend schnell werden. Die Optik ist trotz der fehlenden Details sehr gelungen und man vermisst diese auch nicht.

Das Modell vermittelt einen großen Flugspaß und bietet darüber hinaus im Mischbetrieb eine für einen EDF-Jet überdurchschnittlich lange Flugzeit. Wer also auf ein Super-Scale-Fahrwerk mit Landescheinwerfern verzichten kann, aber dennoch die Optik einer Yak-130 genießen will, wem Außenlasten und vorbildgetreue Antennen nicht so wichtig sind wie eine längere Flugzeit, der ist mit der kleinen Yak-130 von Freewing/Ready2fly bestens beraten.

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aus FMT 09.16

FMT 09.16

2016-08-17

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